Wie ihr euch sicher erinnern könnt ;) hat sich Mia mit dem Eingewöhnen in die Kinderkrippe nicht besonders leicht getan ... Und auch jetzt ist es ihr lieber, wenn wir auf die Frage: "Mama/ Papa, Kindergarten ist heute zu?" mit einem "Ja! Heute ist zu" antworten.
Aber immerhin geht sie freiwillig hin und (meistens) ohne vorheriges Theater. Was diverse Verzögerungstaktiken leider nicht ausschließt.
Nummer eins ist hier das "später Frühstück". Darin ist sie ein wahrer Meister! Sie hat natürlich ihr eigenes Gedeck und bekommt auch ein eigenes Stück Brot, das sie sich manchmal auch selbst schmieren darf. Schon allein das Brot-Schmieren kann scheinbar ewig dauern. Und auch, wenn das Frühstück schon fertig am Teller liegt gibt es noch genug Raum zum Zeitschinden. Immerhin muss der rechte Zeitpunkt noch gefunden werden, um wirklich jeden Bissen optimal auszukosten. Was wiederum Zeit braucht. So Vergehen schon mal 20 Minuten ...
Nummer zwei auf der Liste ist : "Spiel mit mir, büüütteeeeee!"
Diese Taktik geht allerdings oft nicht so auf, wie sie's gerne hätte: zwar macht Papa dann brav "sein Passl!", aber nach einmal ist dann Schluss.
Dann tritt unweigerlich Punkt drei auf die Tagesordnung: "Das verzweifelte Weinen"
Sie beherrscht das Weinen auf Knopfdruck mittlerweile perfekt. Mitsamt Kullertränchen! Wirklich bemerkenswert, aber leider total unwirksam ... Und genau das verursacht dann halt doch ab und zu einen morgendlichen Wutanfall. Aber meistens Kriegen wir das schnell wieder in den Griff und es kann losgehen.
Das wärmere Wetter hat sicher auch sehr dazu beigetragen, dass sie jetzt lieber in den Kindergarten geht. Denn einerseits muss ich sie nicht mehr in mindestens 3 Schichten wickeln, damit ihr nicht kalt wird, andererseits geht die Gruppe auch viel öfter in den Hof, wenn das Wetter so schön ist. Und das ist genau das Richtige für mein "Draußen-Mädl" :)
Das Laufrad ist auch eine große Hilfe. Man kann sie immer wieder damit locken, dass sie "gaaaanz schnell" mit dem tollen Rad fahren kann. Vor allem, seit ihr Kindergarten-Freund K. auch eines hat ...
Eines mag sie allerdings gar nicht: wenn wir so früh dran sind, dass alle Kinder in einer Sammelgruppe zusammengefasst werden und sich dann auch noch im falschen Gruppenraum aufhalten.
Aber auch das hat ein bisschen was Gutes: ich muss in der Früh nicht gar so stark antreiben, dass wir endlich außer Haus kommen ;)
Bis bald!
Andrea
Freitag, 19. April 2013
Freitag, 12. April 2013
Mia geht aufs Klo
Ein Topferl und einen Aufsatz fürs Klo haben wir ja schon lange, aber interessiert hat sie sich bislang überhaupt nicht dafür. Die Topferl waren bestenfalls ein lustiges Spielzeug, das man sich auf den Kopf setzen kann, in das man seine Stofftiere und Spielsachen stopfen kann und wo man mit Wasser pritscheln kann, aber zum Lulu-Machen sind die nix!
Bis kurz vor Ostern: Da hat sie sich geweigert, beim Wickeln die frische Windel anzuziehen und hat drauf bestanden, aufs Topferl zu gehen. Ich hab mir ja nicht allzuviel davon versprochen, solche Spielchen kenn ich ja schon. Aber zu meiner großen Überraschung hat sie ihr rosa-lila Pritschel-Spielzeug zweckgemäß verwendet!
Dann war das Interesse längere Zeit wieder weg. Immerhin hat sie ja jetzt herausgefunden, wozu das Ding gut ist, also kann man's ja dabei belassen.
Gestern Abend vorm Baden dann die nächste Überraschung: obwohl sie unbedingt und am besten sofort in die Wanne wollte ist sie noch ins Klo rübergegangen, hat die Mini-Brille runtergeklappt und wollte unbedingt raufgehoben werden. Und tatsächlich: ein voller Erfolg! Als Belohnung durfte sie dann selber runterspülen :)
Und nach dem Baden das selbe noch einmal! Und heut in der Früh wieder!
Juhuuuu!
Ich bin gespannt, ob sie im Kindergarten auch dran denkt, wenn sie durchs Spielen abgelenkt ist ...
Ich halt euch auf dem Laufenden :)
Andrea
Bis kurz vor Ostern: Da hat sie sich geweigert, beim Wickeln die frische Windel anzuziehen und hat drauf bestanden, aufs Topferl zu gehen. Ich hab mir ja nicht allzuviel davon versprochen, solche Spielchen kenn ich ja schon. Aber zu meiner großen Überraschung hat sie ihr rosa-lila Pritschel-Spielzeug zweckgemäß verwendet!
Dann war das Interesse längere Zeit wieder weg. Immerhin hat sie ja jetzt herausgefunden, wozu das Ding gut ist, also kann man's ja dabei belassen.
Gestern Abend vorm Baden dann die nächste Überraschung: obwohl sie unbedingt und am besten sofort in die Wanne wollte ist sie noch ins Klo rübergegangen, hat die Mini-Brille runtergeklappt und wollte unbedingt raufgehoben werden. Und tatsächlich: ein voller Erfolg! Als Belohnung durfte sie dann selber runterspülen :)
Und nach dem Baden das selbe noch einmal! Und heut in der Früh wieder!
Juhuuuu!
Ich bin gespannt, ob sie im Kindergarten auch dran denkt, wenn sie durchs Spielen abgelenkt ist ...
Ich halt euch auf dem Laufenden :)
Andrea
Freitag, 5. April 2013
Mia braucht alle meine Geduld (auf)
Und das hat gleich mehrere Gründe:
Zum Einen braucht sie für alles und immer ihre eigene Zeit - es sei denn, sie hat grade eine Idee, die sofortiger Umsetzung bedarf ;) Von ihren Launen hab ich euch ja schon erzählt (hier, hier und hier auch), jetzt scheint sich's zu wiederholen ...
Egal, ob es darum geht zu frühstücken, sich anzuziehen, in den Kindergarten zu gehen oder von dort wieder nach Hause, ihre Medizin zu nehmen, oder schlafen zu gehen. Immer muss ich lange bitten und reden, bis irgendetwas passiert.
Wenn ich genug Zeit habe kann ich warten, bis sie meine Idee zu ihrer eigenen gemacht hat und freiwillig tut, worum ich sie bitte.
Wenn ich die Zeit nicht habe, bitte ich eben so lange, bis es ihr zu langweilig wird - dann weint sie zwar manchmal, aber sie tut dann trotzdem, was notwendig ist. Auf Zwang hingegen reagiert sie ganz extrem, sie wird total steif, das Weinen steigert sich zum Brüllen und auf Kooperation darf ich dann natürlich nicht mehr hoffen ...
Gerade in der Früh und besonders unter der Woche ist es lästig, obwohl man ja fast lachen könnte, wenn sie eine viertel Stunde am Tisch vor ihrem Kipferl sitzt und erst zu essen beginnt, wenn wir schon fast fertig sind und bald wegräumen und gehen wollen.
Dann muss sie aber noch überredet werden, sich anziehen zu lassen und die 150 Meter zum Kindergarten rüber zu gehen. Letzteres ist seit einer Woche um Einiges einfacher geworden, seit sie mit dem Laufrad, das ihr das Christkind gebracht hat, auch benutzen kann und das auch sehr gerne tut.
Das Nachhause-gehen vom Kindergarten ist aber immerhin schon einfacher geworden - meist läßt sie sich oft gleich anziehen und schon können wir losstarten :)
Ausserdem widerspricht sie momentan beinahe schon automatisch - ganz egal, worum ich sie bitte, zuerst sagt sie einmal "nein!", oder, wenn sie besonders gut aufgelegt ist "noch nicht!" oder "vielleicht später!"
Vom (Spielsachen-)Teilen hält sie nicht besonders viel - eine Zeit lang spielt sie mit ihrer Freundin/ ihrem Freund ganz lieb, teilt auch brav, aber irgendwann siegt halt doch die Angst davor, daß der/ die Andere ihr ihre Sachen wegnehmen könnte. Dabei ist es ihr völlig egal, ob das nun ihr Lieblingskuscheltier oder irgendein anderes Ding ist, das sie möglicherweise schon wochenlang nicht mehr angeschaut hat.
Und auf alles, was grad nicht passt, gibt's eine Universalantwort: Weinen. Momentan weint sie bei jeder noch so kleinen Kleinigkeit sofort los, oft kullern dabei noch nicht mal Tränen ... da könnte man fast wieder lachen - wenn das nur den Zornanfall nicht verschlimmern würde!
Was die Sache für mich nicht einfacher macht ist, dass sie grade ganz furchtbar an mir hängt. Papa darf sie nicht füttern, eincremen, anziehen, nur ab und zu mal beim Zähneputzen helfen und nie auch nur dran denken, sie mal schlafen zu legen ...
Ich verstehe dabei durchaus, dass sie grad in einer Phase ist, die ihr selber grad nicht leicht fällt:
Sie lernt momentan so schnell, dass wir fast gar nicht mehr mitkommen. Sie kennt zum Beispiel mittlerweile 7 verschiedene Vogelarten mit Ruf, Aussehen und natürlich beim Namen. Im Tiergarten weiß sie genau, wo welches Tier zuhause ist und welches sie grade besuchen möchte. Sie weiß auch noch, wo im Herbst die Nachbarskatze gesessen ist, und an welchem Baum ein Specht geklopft hat. Sie spricht wie ein Vorschulkind - in ganzen Sätzen, verwendet "ich" und "du" richtig und erweitert ihren Wortschatz indem sie uns einfach belauscht ;)
Und wenn es mir schon schwer fällt, ihr nachzukommen, wie schwer muss es dann erst für sie selber sein, so rasch solche Fortschritte zu machen, die sie selbst vermutlich noch gar nicht wirklich begreifen kann.
Trotzdem fällt es mir auch oft schwer, die nötige Ruhe zu bewahren und ihre Launen mit dem Humor zu sehen, der die Sache schnell entschärfen würde. Erst letztens bin ich so wütend geworden, daß ich auf den Balkon gehen musste, um meinem Ärger Luft zu machen, ohne sie fürchterlich anzuschrei´n.
Aber heut´in der Früh hat sie den Bogen dann endgültig überspannt. Schon beim Aufstehen war sie ein bisschen unleidlich. Bis zum Zähneputzen und Anziehen hat sich das dann aber kontinuierlich gesteigert. Wie aus heiterem Himmel fängt sie plötzlich zu weinen und zu schreien an. Da hilft kein gutes Zureden oder sich-selber-aussuchen-lassen, was sie anziehen möchte.
Ich bin wirklich nicht stolz drauf, aber ich hab sie angeschrien ...
Seltsamerweise hat sie sich danach von mir anziehen lassen, ist mit uns frühstücken gegangen und hat sich anschließend gut gelaunt (vom Papa) in den Kindergarten tragen lassen.
Manchmal glaube ich, sie reizt mich nur deshalb bis auf's Blut, um zu sehen, wie ich wütend werde und wie laut ich schreien kann. Jedenfalls haben wir einen richtig schönen Nachmittag miteinander gehabt - so lustig, wie schon seit ein paar Wochen nicht mehr. Wie eine liebe Freundin immer sagt: davor, danach und dazwischen geht's uns richtig gut ;)
bis bald, also!
Andrea
Zum Einen braucht sie für alles und immer ihre eigene Zeit - es sei denn, sie hat grade eine Idee, die sofortiger Umsetzung bedarf ;) Von ihren Launen hab ich euch ja schon erzählt (hier, hier und hier auch), jetzt scheint sich's zu wiederholen ...
Egal, ob es darum geht zu frühstücken, sich anzuziehen, in den Kindergarten zu gehen oder von dort wieder nach Hause, ihre Medizin zu nehmen, oder schlafen zu gehen. Immer muss ich lange bitten und reden, bis irgendetwas passiert.
Wenn ich genug Zeit habe kann ich warten, bis sie meine Idee zu ihrer eigenen gemacht hat und freiwillig tut, worum ich sie bitte.
Wenn ich die Zeit nicht habe, bitte ich eben so lange, bis es ihr zu langweilig wird - dann weint sie zwar manchmal, aber sie tut dann trotzdem, was notwendig ist. Auf Zwang hingegen reagiert sie ganz extrem, sie wird total steif, das Weinen steigert sich zum Brüllen und auf Kooperation darf ich dann natürlich nicht mehr hoffen ...
Gerade in der Früh und besonders unter der Woche ist es lästig, obwohl man ja fast lachen könnte, wenn sie eine viertel Stunde am Tisch vor ihrem Kipferl sitzt und erst zu essen beginnt, wenn wir schon fast fertig sind und bald wegräumen und gehen wollen.
Dann muss sie aber noch überredet werden, sich anziehen zu lassen und die 150 Meter zum Kindergarten rüber zu gehen. Letzteres ist seit einer Woche um Einiges einfacher geworden, seit sie mit dem Laufrad, das ihr das Christkind gebracht hat, auch benutzen kann und das auch sehr gerne tut.
Das Nachhause-gehen vom Kindergarten ist aber immerhin schon einfacher geworden - meist läßt sie sich oft gleich anziehen und schon können wir losstarten :)
Ausserdem widerspricht sie momentan beinahe schon automatisch - ganz egal, worum ich sie bitte, zuerst sagt sie einmal "nein!", oder, wenn sie besonders gut aufgelegt ist "noch nicht!" oder "vielleicht später!"
Vom (Spielsachen-)Teilen hält sie nicht besonders viel - eine Zeit lang spielt sie mit ihrer Freundin/ ihrem Freund ganz lieb, teilt auch brav, aber irgendwann siegt halt doch die Angst davor, daß der/ die Andere ihr ihre Sachen wegnehmen könnte. Dabei ist es ihr völlig egal, ob das nun ihr Lieblingskuscheltier oder irgendein anderes Ding ist, das sie möglicherweise schon wochenlang nicht mehr angeschaut hat.
Und auf alles, was grad nicht passt, gibt's eine Universalantwort: Weinen. Momentan weint sie bei jeder noch so kleinen Kleinigkeit sofort los, oft kullern dabei noch nicht mal Tränen ... da könnte man fast wieder lachen - wenn das nur den Zornanfall nicht verschlimmern würde!
Was die Sache für mich nicht einfacher macht ist, dass sie grade ganz furchtbar an mir hängt. Papa darf sie nicht füttern, eincremen, anziehen, nur ab und zu mal beim Zähneputzen helfen und nie auch nur dran denken, sie mal schlafen zu legen ...
Ich verstehe dabei durchaus, dass sie grad in einer Phase ist, die ihr selber grad nicht leicht fällt:
Sie lernt momentan so schnell, dass wir fast gar nicht mehr mitkommen. Sie kennt zum Beispiel mittlerweile 7 verschiedene Vogelarten mit Ruf, Aussehen und natürlich beim Namen. Im Tiergarten weiß sie genau, wo welches Tier zuhause ist und welches sie grade besuchen möchte. Sie weiß auch noch, wo im Herbst die Nachbarskatze gesessen ist, und an welchem Baum ein Specht geklopft hat. Sie spricht wie ein Vorschulkind - in ganzen Sätzen, verwendet "ich" und "du" richtig und erweitert ihren Wortschatz indem sie uns einfach belauscht ;)
Und wenn es mir schon schwer fällt, ihr nachzukommen, wie schwer muss es dann erst für sie selber sein, so rasch solche Fortschritte zu machen, die sie selbst vermutlich noch gar nicht wirklich begreifen kann.
Trotzdem fällt es mir auch oft schwer, die nötige Ruhe zu bewahren und ihre Launen mit dem Humor zu sehen, der die Sache schnell entschärfen würde. Erst letztens bin ich so wütend geworden, daß ich auf den Balkon gehen musste, um meinem Ärger Luft zu machen, ohne sie fürchterlich anzuschrei´n.
Aber heut´in der Früh hat sie den Bogen dann endgültig überspannt. Schon beim Aufstehen war sie ein bisschen unleidlich. Bis zum Zähneputzen und Anziehen hat sich das dann aber kontinuierlich gesteigert. Wie aus heiterem Himmel fängt sie plötzlich zu weinen und zu schreien an. Da hilft kein gutes Zureden oder sich-selber-aussuchen-lassen, was sie anziehen möchte.
Ich bin wirklich nicht stolz drauf, aber ich hab sie angeschrien ...
Seltsamerweise hat sie sich danach von mir anziehen lassen, ist mit uns frühstücken gegangen und hat sich anschließend gut gelaunt (vom Papa) in den Kindergarten tragen lassen.
Manchmal glaube ich, sie reizt mich nur deshalb bis auf's Blut, um zu sehen, wie ich wütend werde und wie laut ich schreien kann. Jedenfalls haben wir einen richtig schönen Nachmittag miteinander gehabt - so lustig, wie schon seit ein paar Wochen nicht mehr. Wie eine liebe Freundin immer sagt: davor, danach und dazwischen geht's uns richtig gut ;)
bis bald, also!
Andrea
Mittwoch, 3. April 2013
Mia bekommt Besuch vom Osterhasen
Mia war ja ein ziemlich braves Mädchen, also war der Osterhase recht fleißig :)
Schon am Karfreitag haben wir uns auf den Weg zu den mama-seitigen Großeltern gemacht. Mia hat brav im Auto geschlafen und war dementsprechend gut aufgelegt, als wir dann dort waren.
Zuerst wurde natürlich das Osternest begutachtet: neben den Ostereiern und dem Schoko- und oder Süßzeug hat der brave Osterhase nämlich ein paar Schleich-Tiere zur Ergänzung der Sammlung gebracht :)
Später ist dann auch die Tante Anna gekommen. Und auch die hat ein Osternesterl mitgebracht - ein hübsches Pop-Up-Buch mit Salamandern :)
Die beiden haben dann noch fleissig durch Wohnzimmer, Küche und Vorzimmer Nachlaufen gespielt - dementsprechend müde war die kleine Maus dann am Abend ;)
Am Samstag waren dann die Eisenstädter Großeltern dran.
Mia schläft wieder im Auto, anschließend gibt's Pizza auf der Hauptstraße. Mia ist das viel zu langweilig: essen mag sie nichts, weil grade ein Zahn kommt und so geht's ziemlich rund beim Mittagessen ...
Danach schau'n wir nach, ob der Osterhase was gebracht hat und wirklich: auf der Couch liegt eine hübsche Tasche! Darin finden sich neben ein bisschen Süßzeugs zwei DVDs "Lauras Stern" - ihr derzeitiges Betthupferl :) - und zwei kleine Stofftiere: die Maus und der Elefant aus der "Sendung mit der Maus". - Die müssen (oder dürfen?) jetzt jeden Tag mit in den Kindergarten :)
Die beiden nächsten Tage haben wir für uns:
am Sonntag fahren wir mit der Dampf-Eisenbahn. Mia hat nämlich einen Faible für die Eisenbahn>! Woher sie den hat, ist mir schleierhaft, aber jeder Zug ist für sie total interessant. Auf unserem Weg zur wöchentlichen Kontrolle beim Arzt ist ein Fixpunkt, die Züge entlang des Handelskais anzustaunen :)
Jedenfalls hab ich eine gute Bekannte gefragt, deren Mann ein Eisenbahn-"Freak" ist, ob sie wüsste, wo man mit einer richtigen Dampf-Lok fahren kann. Und sie hat uns den Tip gegeben, daß am Ostersonntag am frühen Nachmittag eine von Meidling nach Kaltenleutgeben fahren würde.
Wir haben Mia natürlich schon eine Woche vorher davon erzählt und auch Videos im Internet angeschaut, damit sie auch weiss, was da auf sie zukommt.
Zuerst hat Mia aber mal lange gechlafen - bis 7:30 ... nach "neuer Zeitrechnung" sogar bis 8:30! Das macht mir doch ziemliche Sorgen, ob das zu Mittag gut geht.
Ausserdem war der Osterhase bei uns und hat ein tolles, rotes Spielzeugauto gebracht (das zugegebener Maßen auch dem Papa gefällt).
Dann wars eigentlich eh schon Schlafenszeit - also ab ins Auto. Es hat eine halbe Stunde gedauert, dann war die Maus im Reich der Träume! Nach knapp einer dreiviertel Stunde waren wir dann am Bahnhof; Mia hat noch ein bißchen weitergeschlafen ist aber zum Glück bald von allein aufgewacht und war - wider Erwarten - sehr gut aufgelegt! Auch, daß der Arbeitskollege vom Papa mitkommt, hat ihr nix ausgemacht :)
Die Dampflok war dann auch richtig beeindruckend: richtig viel Dampf :) Mia hatte zwar ein bisschen Respekt, aber nicht wirklich Angst - ich bin richtig Stolz auf mein kleines, großes Mädchen!
Leider war das Wetter ziemlich scheußlich, und so haben wir den eigentlich geplanten Spaziergang zur Perchtoldsdorfer Heide ausfallen lassen und sind gleich wieder zurückgefahren.
Mia war extrem brav, sie hat nie gejammert, sondern hatte offenbar richtig Spaß am Zugfahren :)
Den Rest des Nachmittags hat sie sich weiter mit M. angefreundet, was nicht immer ganz einfach war, weil der ja nicht "deutschisch" spricht.
Am Ende des Tages war sie jedenfalls total erledigt und ist widerspruchslos ins Bett gegangen (die Zeitumstellung haben wir noch nie so reibungslos genommen ...)
Umd am Montag waren wir am Nachmittag im Garten im Burgenland. Im schönsten Sonnenschein sind wir losgefahren, unten angekommen hat´s leise geschneit ...
Wir haben trotzdem unseren Spaß gehabt: ich hab einen Apfelbaum gestutzt und Papa hat Feuer gemacht. Mia hat gehörigen Respekt vor Feuer und Rauch, seit die Berufsfeuerwehr den Kindergarten besucht hat und den Kindern erklärt wurde, dass Feuer gefährlich ist und wie man sich dabei verhält. Also nimmt sie ihren Papa bei der Hand, zieht ihn vom Feuer weg und Richtung Tor und erklärt ihm sehr ernst, daß man nicht mit Feuer spielen darf und sie jetzt gehen müßten :)
Erst, als wir ihr erklären, daß Mama und Papa auf das Feuer aufpasen, ist es OK.
Während ich die Würstel auf den Grill schmeisse, spielt Mia mit ihrem Papa - im Gatsch ...
Die Würstel schmecken ihr dann ziemlich gut - sie isst immerhin ein ganzes :) Dann reichts ihr aber auch und wir fahren nach Hause.
Alles in Allem hatten wir ein sehr schönes Wochenende!
Ich hoffe, euch geht es genauso :)lg, Andrea
Schon am Karfreitag haben wir uns auf den Weg zu den mama-seitigen Großeltern gemacht. Mia hat brav im Auto geschlafen und war dementsprechend gut aufgelegt, als wir dann dort waren.
Zuerst wurde natürlich das Osternest begutachtet: neben den Ostereiern und dem Schoko- und oder Süßzeug hat der brave Osterhase nämlich ein paar Schleich-Tiere zur Ergänzung der Sammlung gebracht :)
Später ist dann auch die Tante Anna gekommen. Und auch die hat ein Osternesterl mitgebracht - ein hübsches Pop-Up-Buch mit Salamandern :)
Die beiden haben dann noch fleissig durch Wohnzimmer, Küche und Vorzimmer Nachlaufen gespielt - dementsprechend müde war die kleine Maus dann am Abend ;)
Am Samstag waren dann die Eisenstädter Großeltern dran.
Mia schläft wieder im Auto, anschließend gibt's Pizza auf der Hauptstraße. Mia ist das viel zu langweilig: essen mag sie nichts, weil grade ein Zahn kommt und so geht's ziemlich rund beim Mittagessen ...
Danach schau'n wir nach, ob der Osterhase was gebracht hat und wirklich: auf der Couch liegt eine hübsche Tasche! Darin finden sich neben ein bisschen Süßzeugs zwei DVDs "Lauras Stern" - ihr derzeitiges Betthupferl :) - und zwei kleine Stofftiere: die Maus und der Elefant aus der "Sendung mit der Maus". - Die müssen (oder dürfen?) jetzt jeden Tag mit in den Kindergarten :)
Die beiden nächsten Tage haben wir für uns:
am Sonntag fahren wir mit der Dampf-Eisenbahn. Mia hat nämlich einen Faible für die Eisenbahn>! Woher sie den hat, ist mir schleierhaft, aber jeder Zug ist für sie total interessant. Auf unserem Weg zur wöchentlichen Kontrolle beim Arzt ist ein Fixpunkt, die Züge entlang des Handelskais anzustaunen :)
Jedenfalls hab ich eine gute Bekannte gefragt, deren Mann ein Eisenbahn-"Freak" ist, ob sie wüsste, wo man mit einer richtigen Dampf-Lok fahren kann. Und sie hat uns den Tip gegeben, daß am Ostersonntag am frühen Nachmittag eine von Meidling nach Kaltenleutgeben fahren würde.
Wir haben Mia natürlich schon eine Woche vorher davon erzählt und auch Videos im Internet angeschaut, damit sie auch weiss, was da auf sie zukommt.
Zuerst hat Mia aber mal lange gechlafen - bis 7:30 ... nach "neuer Zeitrechnung" sogar bis 8:30! Das macht mir doch ziemliche Sorgen, ob das zu Mittag gut geht.
Ausserdem war der Osterhase bei uns und hat ein tolles, rotes Spielzeugauto gebracht (das zugegebener Maßen auch dem Papa gefällt).
Dann wars eigentlich eh schon Schlafenszeit - also ab ins Auto. Es hat eine halbe Stunde gedauert, dann war die Maus im Reich der Träume! Nach knapp einer dreiviertel Stunde waren wir dann am Bahnhof; Mia hat noch ein bißchen weitergeschlafen ist aber zum Glück bald von allein aufgewacht und war - wider Erwarten - sehr gut aufgelegt! Auch, daß der Arbeitskollege vom Papa mitkommt, hat ihr nix ausgemacht :)
Die Dampflok war dann auch richtig beeindruckend: richtig viel Dampf :) Mia hatte zwar ein bisschen Respekt, aber nicht wirklich Angst - ich bin richtig Stolz auf mein kleines, großes Mädchen!
Leider war das Wetter ziemlich scheußlich, und so haben wir den eigentlich geplanten Spaziergang zur Perchtoldsdorfer Heide ausfallen lassen und sind gleich wieder zurückgefahren.
Mia war extrem brav, sie hat nie gejammert, sondern hatte offenbar richtig Spaß am Zugfahren :)
Den Rest des Nachmittags hat sie sich weiter mit M. angefreundet, was nicht immer ganz einfach war, weil der ja nicht "deutschisch" spricht.
Am Ende des Tages war sie jedenfalls total erledigt und ist widerspruchslos ins Bett gegangen (die Zeitumstellung haben wir noch nie so reibungslos genommen ...)
Umd am Montag waren wir am Nachmittag im Garten im Burgenland. Im schönsten Sonnenschein sind wir losgefahren, unten angekommen hat´s leise geschneit ...
Wir haben trotzdem unseren Spaß gehabt: ich hab einen Apfelbaum gestutzt und Papa hat Feuer gemacht. Mia hat gehörigen Respekt vor Feuer und Rauch, seit die Berufsfeuerwehr den Kindergarten besucht hat und den Kindern erklärt wurde, dass Feuer gefährlich ist und wie man sich dabei verhält. Also nimmt sie ihren Papa bei der Hand, zieht ihn vom Feuer weg und Richtung Tor und erklärt ihm sehr ernst, daß man nicht mit Feuer spielen darf und sie jetzt gehen müßten :)
Erst, als wir ihr erklären, daß Mama und Papa auf das Feuer aufpasen, ist es OK.
Während ich die Würstel auf den Grill schmeisse, spielt Mia mit ihrem Papa - im Gatsch ...
Die Würstel schmecken ihr dann ziemlich gut - sie isst immerhin ein ganzes :) Dann reichts ihr aber auch und wir fahren nach Hause.
Alles in Allem hatten wir ein sehr schönes Wochenende!
Ich hoffe, euch geht es genauso :)lg, Andrea
Freitag, 22. März 2013
Mia und ihr Knubbel
Es ist eine ganze Menge passiert, seit ich euch das letzte Mal geschrieben habe:
Ersteinmal haben wir endlich das Ergebnis der Gewebeprobe aus dem Lymphknoten: der Abszess ist vom "Mykobakterien-Typ", die Wahrscheinlichkeit, dass Mia nochmal operiert werden muss damit sehr hoch.
Ausserdem haben die Nähte ohne schützendes Pflaster bei jeder Bewegung am Leiberl, der Weste, oder der Jacke gescheuert. Die Folge war, dass die Wunde nicht gut geheilt ist. Und sich wieder ein Knubbel gebildet hat.
Also mussten wir schneller wieder beim Arzt, als uns lieb war... und die Diagnose, die er uns gestellt hat war ziemlich ernüchternd: wenn's bis zum nächsten Tag nicht wesentlich besser würde, müsste Mia schon übermorgen wieder operiert werden.
Zum Glück hatte Gerd die Idee, wieder ein Pflaster draufzukleben, damit nichts mehr scheuert und wirklich: am Donnerstag Nachmittag war's viel besser. Der Arzt wollte uns am Montag wieder sehen, die OP war - zumindest vorerst - verschoben.
Bis Montag war der Dippl dann schon richtig klein, der Abszess war nach aussen aufgebrochen. Lauter gute Nachrichten also! Ganz absagen wollte der Arzt die OP dann aber doch nicht aber "der Natur mal ihren Lauf lassen". Wir nehmen jetzt also weiterhin die Antibiotika, gehn jede Woche zur Kontrolle und jedesmal wurde die Operation noch verschoben. Aber ganz absagen möchte er's immer noch nicht. Immerhin macht er uns keine falschen Hoffnungen, möchte aber auch nicht um jeden Preis schneiden.
Und nochwas Positives gibt es an der Sache: Mia hat gemerkt, dass ihr der "Onkel Doktor" eigentlich gar nix tut (außer Pflaster entfernen und kurz Dippl abtasten) und weint gar nicht mehr, wenn wir wieder zur Kontrolle ("den Onkel Doktor besuchen - nur besuchen!") müssen. Gestern hat sie ihm zum Abschied sogar gewunken und wollte unbedingt noch im Wartezimmer spielen!!!
Ich frag mich nur, ob das dann auch beim Kinderarzt funktionieren wird, der ihr ja doch immer wieder eine Spritze geben muss ... Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden ;)
Ersteinmal haben wir endlich das Ergebnis der Gewebeprobe aus dem Lymphknoten: der Abszess ist vom "Mykobakterien-Typ", die Wahrscheinlichkeit, dass Mia nochmal operiert werden muss damit sehr hoch.
Ausserdem haben die Nähte ohne schützendes Pflaster bei jeder Bewegung am Leiberl, der Weste, oder der Jacke gescheuert. Die Folge war, dass die Wunde nicht gut geheilt ist. Und sich wieder ein Knubbel gebildet hat.
Also mussten wir schneller wieder beim Arzt, als uns lieb war... und die Diagnose, die er uns gestellt hat war ziemlich ernüchternd: wenn's bis zum nächsten Tag nicht wesentlich besser würde, müsste Mia schon übermorgen wieder operiert werden.
Zum Glück hatte Gerd die Idee, wieder ein Pflaster draufzukleben, damit nichts mehr scheuert und wirklich: am Donnerstag Nachmittag war's viel besser. Der Arzt wollte uns am Montag wieder sehen, die OP war - zumindest vorerst - verschoben.
Bis Montag war der Dippl dann schon richtig klein, der Abszess war nach aussen aufgebrochen. Lauter gute Nachrichten also! Ganz absagen wollte der Arzt die OP dann aber doch nicht aber "der Natur mal ihren Lauf lassen". Wir nehmen jetzt also weiterhin die Antibiotika, gehn jede Woche zur Kontrolle und jedesmal wurde die Operation noch verschoben. Aber ganz absagen möchte er's immer noch nicht. Immerhin macht er uns keine falschen Hoffnungen, möchte aber auch nicht um jeden Preis schneiden.
Und nochwas Positives gibt es an der Sache: Mia hat gemerkt, dass ihr der "Onkel Doktor" eigentlich gar nix tut (außer Pflaster entfernen und kurz Dippl abtasten) und weint gar nicht mehr, wenn wir wieder zur Kontrolle ("den Onkel Doktor besuchen - nur besuchen!") müssen. Gestern hat sie ihm zum Abschied sogar gewunken und wollte unbedingt noch im Wartezimmer spielen!!!
Ich frag mich nur, ob das dann auch beim Kinderarzt funktionieren wird, der ihr ja doch immer wieder eine Spritze geben muss ... Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden ;)
Sonntag, 24. Februar 2013
Mia ist ein Flaschenkind
Immer wieder störe ich mich an der leidigen Still-Diskussion. Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben!
Für mich war es eigentlich nie eine Frage, dass ich mein Kind stillen würde. Schließlich sind wir ja Säugetiere, das Stillen müsste ja eigentlich ganz unproblematisch und von selbst funktionieren. Dass die Milch auch noch keine Extrakosten verursache würde und zudem immer in der richtigen Temperatur vorhanden wäre, war nur ein zusätzlicher Bonus.
Leider kam dann alles anders:
Mia hat nicht gut getrunken, viel zu schwach gesaugt, sich dabei so sehr angestrengt, dass sie nach kurzer Zeit - und mit beinahe leerem Magen - wieder eingeschlafen ist und nach spätestens einer halben Stunde schon wieder hungrig war.
Untertags war das ja noch nicht das große Problem, zumal ich ja eh nicht viel anderes zu tun hatte, als mich um Mia zu kümmern (für alles andere sorgte das Spital 😉). Nachts war's aber richtig schrecklich: alle 10 bis 20 Minuten Kind anlegen ... Kein Wunder, dass wir beide stark abgenommen haben, Mia sogar so stark, dass wir nicht heimgehen durften. Dazu noch unerbittliche Kinderschwestern: nur kein Flascherl!
Das alles hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass wir uns mit dem Stillen wohlfühlten.
Erst am 3. Tag hatten wir Glück: eine neue Kinderschwestern hat mir das Abpumpen empfohlen. Das hat mir ein bisschen gezeigt, wie sich Milchkühe fühlen müssen, aber immerhin hat Mia nun genug zu essen bekommen, und das war ja die Hauptsache! Dazu hat sie außerdem noch ein bisschen Prä-Milch bekommen, zum Aufpäppeln.
Und schon am Freitag zu Mittag durften wir endlich Heim! Ich habe wirklich gehofft, dass sich das Stillen daheim, ohne Stress bald einpendeln würde, aber entweder war sie zu faul, um richtig zu saugen, oder es hat sonst etwas nicht gepasst. Jedenfalls haben wir das "Projekt Stillen" nach 2 Wochen endgültig aufgegeben.
Aber auch das Flascherl war nicht problemlos: auch hier musste sie sich so anstrengen, dass sie schon nach kurzer Zeit völlig erschöpft eingeschlafen ist. Erst, als der beste Papa von allen auf die tolle Idee gekommen ist, die Löcher größer zu machen, haben auch die Mahlzeiten Spaß gemacht.
Es hat uns, glaub ich, beide erleichtert (nachdem ich meine Enttäuschung überwunden hatte).
Nun zu dem Punkt, der mich immer wieder stört: "Flaschenkinder haben keine so enge Bindung zu ihrer Mutter. Weil das Flascherl nur Nahrung ist, das Stillen aber so viel mehr."
SO EIN BLÖDSINN!
Wer unsere Maus kenn weiß, dass Mia eine ziemlich enge (manche behaupten zu enge) Bindung zu uns beiden hat. Nur, weil die Milch aus dem Flascherl statt der Brust kommt, muss man ja nicht auf's Kuscheln beim Essen verzichten!
Ganz gern hört man auch: Flaschenkinder sind viel öfter krank.
Ihr wisst ja, dass wir grade erst eine OP hinter uns haben und dass wir erst letztes Jahr mit EBV im Spital waren. Aber abgesehen davon, war sie nicht öfter krank als die anderen Kinder rund um uns.
Ich verstehe jede, die stillen möchte! Aber ich möchte mir nicht immer wieder anhören müssen, dass ich eine schlechte Mutter wäre, nur, weil ich nicht stille!
So, das musste mal gesagt werden!
Für mich war es eigentlich nie eine Frage, dass ich mein Kind stillen würde. Schließlich sind wir ja Säugetiere, das Stillen müsste ja eigentlich ganz unproblematisch und von selbst funktionieren. Dass die Milch auch noch keine Extrakosten verursache würde und zudem immer in der richtigen Temperatur vorhanden wäre, war nur ein zusätzlicher Bonus.
Leider kam dann alles anders:
Mia hat nicht gut getrunken, viel zu schwach gesaugt, sich dabei so sehr angestrengt, dass sie nach kurzer Zeit - und mit beinahe leerem Magen - wieder eingeschlafen ist und nach spätestens einer halben Stunde schon wieder hungrig war.
Untertags war das ja noch nicht das große Problem, zumal ich ja eh nicht viel anderes zu tun hatte, als mich um Mia zu kümmern (für alles andere sorgte das Spital 😉). Nachts war's aber richtig schrecklich: alle 10 bis 20 Minuten Kind anlegen ... Kein Wunder, dass wir beide stark abgenommen haben, Mia sogar so stark, dass wir nicht heimgehen durften. Dazu noch unerbittliche Kinderschwestern: nur kein Flascherl!
Das alles hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass wir uns mit dem Stillen wohlfühlten.
Erst am 3. Tag hatten wir Glück: eine neue Kinderschwestern hat mir das Abpumpen empfohlen. Das hat mir ein bisschen gezeigt, wie sich Milchkühe fühlen müssen, aber immerhin hat Mia nun genug zu essen bekommen, und das war ja die Hauptsache! Dazu hat sie außerdem noch ein bisschen Prä-Milch bekommen, zum Aufpäppeln.
Und schon am Freitag zu Mittag durften wir endlich Heim! Ich habe wirklich gehofft, dass sich das Stillen daheim, ohne Stress bald einpendeln würde, aber entweder war sie zu faul, um richtig zu saugen, oder es hat sonst etwas nicht gepasst. Jedenfalls haben wir das "Projekt Stillen" nach 2 Wochen endgültig aufgegeben.
Aber auch das Flascherl war nicht problemlos: auch hier musste sie sich so anstrengen, dass sie schon nach kurzer Zeit völlig erschöpft eingeschlafen ist. Erst, als der beste Papa von allen auf die tolle Idee gekommen ist, die Löcher größer zu machen, haben auch die Mahlzeiten Spaß gemacht.
Es hat uns, glaub ich, beide erleichtert (nachdem ich meine Enttäuschung überwunden hatte).
Nun zu dem Punkt, der mich immer wieder stört: "Flaschenkinder haben keine so enge Bindung zu ihrer Mutter. Weil das Flascherl nur Nahrung ist, das Stillen aber so viel mehr."
SO EIN BLÖDSINN!
Wer unsere Maus kenn weiß, dass Mia eine ziemlich enge (manche behaupten zu enge) Bindung zu uns beiden hat. Nur, weil die Milch aus dem Flascherl statt der Brust kommt, muss man ja nicht auf's Kuscheln beim Essen verzichten!
Ganz gern hört man auch: Flaschenkinder sind viel öfter krank.
Ihr wisst ja, dass wir grade erst eine OP hinter uns haben und dass wir erst letztes Jahr mit EBV im Spital waren. Aber abgesehen davon, war sie nicht öfter krank als die anderen Kinder rund um uns.
Ich verstehe jede, die stillen möchte! Aber ich möchte mir nicht immer wieder anhören müssen, dass ich eine schlechte Mutter wäre, nur, weil ich nicht stille!
So, das musste mal gesagt werden!
Samstag, 23. Februar 2013
Mia braucht kein Pflaster mehr
Wie versprochen erzähl ich euch mal von unserer gestrigen Kontrolle:
Der Termin war schon um 9 Uhr in der Früh, also war ein bissl Stress angesagt. Über Nacht hat es ordentlich geschneit, die Räumfahrzeuge waren zwar im Einsatz, aber noch waren auch die Hauptstrassen nicht vom Schnee befreit. Obwohl es eigentlich ganz lustig war, auf Schneefahrbahn zu fahren, hat uns der Spass eine halbe Stunde gekostet ...
Der Besuch beim Arzt war dann aber auch in wenigen Minuten vorbei. Er hat das Pflaster entfernt und die Wunde genau abgetastet: es hat sich keine Flüssigkeit angesammelt, die Fäden fangen schon an, sich aufzulösen, das Pflaster brauchen wir nicht mehr. Befund gibts zwar noch keinen, aber am Mittwoch sehen wir uns eh wieder ...
Obwohl unsere Arztbesuche immer sehr kurz, schmerzos und sehr freundlich ablaufen ist Mia immer noch ausser sich, wenn sie das Wort "Arzt" oder "Doktor" auch nur hört. Immer noch versteift sie sich sosehr, dass sie zu zittern anfängt. Nur ganz langsam lassen sich winzig kleine Schritte in Richtung Besserung erkennen:
- sie beruhigt sich ziemlich schnell, sobald ich ihr erkläre, dass wir fertig sind
- sie weint eigentlich nicht, sondern brüllt "nur" aus Leibeskräften ... vielleicht nur aus Protest?
Zur Belohnung für den Kontrollbesuch haben wir dann einen exklusiven Papa-Mama-Tag verbracht:
Zuerst ins Donauzentrum, es ist ja noch zu früh für den Mittagsschlaf und zu essen brauchen wir ja auch noch was. Mia ha auch richtig Spass dort und rennt und springt herum. Zu Mkttag setzten wir uns zur Nordsee, wo sie immerhin zwei Erdäpfel und ein paar Bissen Fisch isst ;)
Zum Schluss wird sie dann doch noch grantig, sie ist halt schon müde. Also schnell ins Auto und schon nach wenigen Minuten schläft sie tief und fest.
Als sie aufwacht, sind wir schon beim Zoo. Heute macht sie die Voliere der Waldrappe unsicher: vorne rein, hinten wieder raus, rundherum und vorne wieder rein. Fast eine Stunde verbringen wir dort :)
Nur das Versprechen, dass wir noch Sackerl-Rutschen gehen, lockt sie von dort weg, als der Tietgarten zumacht...
Diesmal ist der Papa dran, den Hügel so schnell wie möglich runterzusausen. Mia hat sicht- und hörbar Spass daran :) Ksum unten angelangt will sie "nochamal!" :)
Erst, als es dunkel wird, können wir heimfahren. So könnten alle unsere Wochenenden sein :)
Der Termin war schon um 9 Uhr in der Früh, also war ein bissl Stress angesagt. Über Nacht hat es ordentlich geschneit, die Räumfahrzeuge waren zwar im Einsatz, aber noch waren auch die Hauptstrassen nicht vom Schnee befreit. Obwohl es eigentlich ganz lustig war, auf Schneefahrbahn zu fahren, hat uns der Spass eine halbe Stunde gekostet ...
Der Besuch beim Arzt war dann aber auch in wenigen Minuten vorbei. Er hat das Pflaster entfernt und die Wunde genau abgetastet: es hat sich keine Flüssigkeit angesammelt, die Fäden fangen schon an, sich aufzulösen, das Pflaster brauchen wir nicht mehr. Befund gibts zwar noch keinen, aber am Mittwoch sehen wir uns eh wieder ...
Obwohl unsere Arztbesuche immer sehr kurz, schmerzos und sehr freundlich ablaufen ist Mia immer noch ausser sich, wenn sie das Wort "Arzt" oder "Doktor" auch nur hört. Immer noch versteift sie sich sosehr, dass sie zu zittern anfängt. Nur ganz langsam lassen sich winzig kleine Schritte in Richtung Besserung erkennen:
- sie beruhigt sich ziemlich schnell, sobald ich ihr erkläre, dass wir fertig sind
- sie weint eigentlich nicht, sondern brüllt "nur" aus Leibeskräften ... vielleicht nur aus Protest?
Zur Belohnung für den Kontrollbesuch haben wir dann einen exklusiven Papa-Mama-Tag verbracht:
Zuerst ins Donauzentrum, es ist ja noch zu früh für den Mittagsschlaf und zu essen brauchen wir ja auch noch was. Mia ha auch richtig Spass dort und rennt und springt herum. Zu Mkttag setzten wir uns zur Nordsee, wo sie immerhin zwei Erdäpfel und ein paar Bissen Fisch isst ;)
Zum Schluss wird sie dann doch noch grantig, sie ist halt schon müde. Also schnell ins Auto und schon nach wenigen Minuten schläft sie tief und fest.
Als sie aufwacht, sind wir schon beim Zoo. Heute macht sie die Voliere der Waldrappe unsicher: vorne rein, hinten wieder raus, rundherum und vorne wieder rein. Fast eine Stunde verbringen wir dort :)
Nur das Versprechen, dass wir noch Sackerl-Rutschen gehen, lockt sie von dort weg, als der Tietgarten zumacht...
Diesmal ist der Papa dran, den Hügel so schnell wie möglich runterzusausen. Mia hat sicht- und hörbar Spass daran :) Ksum unten angelangt will sie "nochamal!" :)
Erst, als es dunkel wird, können wir heimfahren. So könnten alle unsere Wochenenden sein :)
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