Seit einigen Tagen schon ist sie kaum zu bändigen. Sie hält normalerweise schon nicht besonders gerne still, im Moment ist es aber noch um einiges schlimmer als sonst.
Meist schafft sie´s ja irgendwie doch, solange ruhig auf meinem Schoss zu sitzen, bis ich ihr die Hose, die Jacke, die Socken oder die Schuhe angezogen habe. Aber derzeit ist das alles ein kaum enden wollendes Geduldsspiel.
Auch untertags flitzt sie von einem Eck der Wohnung ins andere. Nicht mal, wenn sie eine ihrer Lieblingsserien schaut, steht sie einigermassen still. Sie wandert die Couch entlang, klettert rauf und wieder runter, legt sich halb hin, nur um im nächsten Moment aufzuspringen.
Mich macht das nervös. Und das macht sie nervös. Was wieder mich noch nervöser macht. Und so weiter.
Sie spürt vermutlich, dass wir beiden Erwachsenen grad nicht ganz im Lot sind. Unser Kung-Fu-Trainer geht Mitte Dezember nach England, mit einem "one-way-ticket", wie er das ausdrückt.
Damit geht der letzte Teil unseres "Vor-Mia-Lebens" verloren und das wirft uns beide weiter aus der Bahn, als wir zugeben wollen ...
Die kleine, sensible Maus hat das aber offenbar sofort mitbekommen.
Jetzt müssen wir also bald einen Weg finden, das ein bisschen zu verarbeiten, sonst werde ich noch verrückt mit ihrem Herumhampeln!
Sonntag, 25. November 2012
Freitag, 16. November 2012
Mia geht schlafen - mit fast 2 Jahren
Nicht, dass sie das freiwillig tun würde - dazu ist die Welt doch viel zu interessant! Aber seit letztem Juli, als ich euch das erste Mal von unseren Schlafen-Gehen-Ritualen erzählt habe, hat sich doch einiges geändert - sie ist halt schon ein grosses Mädchen :)
Schon kurz vor Weihnachten wurde klar, dass unserer kleinen Wasserratte das Baden so grossen Spaß macht, dass sie danach viel zu aufgedreht ist, um schlafen zu gehen. Da wird aufs Wasser gepatscht, dass es nur so spritzt, die Gummienten werden getaucht, geworfen und wieder getaucht und seit unserem Thermenbesuch zeigt sie uns auch, wie gut sie schon "schwimmen" kann :) Ausserdem dürfen immer wieder lustige Spielsachen mitkommen, zum Beispiel ein Trichter, der Schneebesen und ein kleines Schüsserl - Mia macht nämlich ihr eigenes Griesskoch ;)
Also haben wir's um etwa eine Stunde auf 18h vorverlegt, sodass sie danach noch Zeit genug zum Abendessen (Griesskoch) und Spielen, Buch "lesen" und Runterkommen hat.
Beim (echten) Griesskoch-kochen möchte die kleine Maus natürlich "helfen!" - sie bekommt also ihren Schemel, ein Reindl und einen Kochlöffel und rührt fleissig mit. In letzter Zeit darf's auch schon mal Toast oder Nudeln sein, hauptsache, sie darf mitmachen!
Meist ist der Papa dann auch schon zuhause und dann nutzen wir die Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen. Seit Mia in den Kindergarten geht lässt sie sich sogar ein Latzerl anziehen :)
Schon kurz vor Weihnachten wurde klar, dass unserer kleinen Wasserratte das Baden so grossen Spaß macht, dass sie danach viel zu aufgedreht ist, um schlafen zu gehen. Da wird aufs Wasser gepatscht, dass es nur so spritzt, die Gummienten werden getaucht, geworfen und wieder getaucht und seit unserem Thermenbesuch zeigt sie uns auch, wie gut sie schon "schwimmen" kann :) Ausserdem dürfen immer wieder lustige Spielsachen mitkommen, zum Beispiel ein Trichter, der Schneebesen und ein kleines Schüsserl - Mia macht nämlich ihr eigenes Griesskoch ;)
Also haben wir's um etwa eine Stunde auf 18h vorverlegt, sodass sie danach noch Zeit genug zum Abendessen (Griesskoch) und Spielen, Buch "lesen" und Runterkommen hat.
Beim (echten) Griesskoch-kochen möchte die kleine Maus natürlich "helfen!" - sie bekommt also ihren Schemel, ein Reindl und einen Kochlöffel und rührt fleissig mit. In letzter Zeit darf's auch schon mal Toast oder Nudeln sein, hauptsache, sie darf mitmachen!
Meist ist der Papa dann auch schon zuhause und dann nutzen wir die Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen. Seit Mia in den Kindergarten geht lässt sie sich sogar ein Latzerl anziehen :)
Kurz vor dem Schlafengehen darf sie dann noch die Bauernhof-"Tiere schlafen legen". Das ist eine sehr herzige App für's iPad, in der sie bei den einzelnen Tieren virtuell das Licht ausknipsen kann, bevor sie selber schlafen geht.
Das macht ihr solchen Spass, dass sie gar nicht mehr damit aufhören möchte und schon lange, bevor das letzte Tier schläft schon "(noch)mal!" sagt :) Nach zwei Durchgängen ist dann aber endgültig Schlafenszeit, es ist ja immerhin schon zwischen 19:30 und 20:00.
Oft trägt Papa die kleine Maus nach oben, dort werden dann noch die Zähne geputzt, bevor sie in ihr Bettchen verfrachtet wird und zunächst mal dem Papa "Gute Nacht" sagt. - Auch das mussten wir vorverlegen: Mia spielt viel zu gerne mit ihrem Papa, als dass sie in Ruhe ihr Flascherl trinken würde ...
Das bekommt sie dann also, wenn wir beide alleine in ihrem Zimmer sind - das grosse Licht ist ausgeschaltet, statt dessen brennt der (mittlerweile mit Alu-Folie gedimmte) IKEA-Mond über ihrem Bettchen.
Während Mia ihr Flascherl trinkt bekommt sie ihr Gute-Nacht-Lied (immer noch das "Abendlied") vorgesungen. Wenn sie gar zu munter ist singen wir auch noch ein zweites, entweder "wer hat die schönsten Schäfchen?", "weisst du, wieviel Sternlein stehen?" oder "leise Peterle/ Mirjam, leise". Zum Abschluss das Abendgebet "müde bin ich...."
Meistens ist sie dann zwar hundemüde, aber einschlafen will sie dann doch noch nicht - es könnte ja noch was Spannendes passieren. Aber wenn ich geduldig bleibe und nur wenig (und wenn, dann leise) mit ihr spreche, merkt sie, wie schläfrig sie schon ist, dreht sich zur Wand und gibt dem armen Sandmännchen doch noch nach. Oft mit meiner Hand fest in ihrer. Erst, wenn sie tief und fest eingeschlafen ist, darf ich meine Hand wieder haben. Und erst dann darf ich sie zudecken - wehe, sie bekommt noch mit wie ich ganz, ganz vorsichtig die Decke über sie breite, dann war die ganze Mühe umsonst, weil die Prinzessin einen Wutanfall bekommt ...
Bis zu ihrem Eintritt in den Kindergarten hat sie, auch wenn sie in der Nacht einmal (ganz selten ein zweites Mal) ihr Flascherl bekommen hat, in ihrem Bettchen weitergeschlafen bis in die Früh.
Seither ist das aber vorbei. Um spätestens 2 Uhr nehme ich sie mit in unser "grosses Bett" - manchmal nur unter erheblichem Protest: Mia möchte ja in ihrem Bett schlafen, aber dann soll bitte die Mama an der Bettkante sitzen und ihre Hand halten. Und das geht auf keinen Fall!
Morgens ist sie dann schon um 6:30 putzmunter - als hätte sie einen inneren Wecker.
Wir hoffen inständig, dass sie diese mühsamen Angewohnheiten auch irgendwann mal wieder ablegt, aber noch braucht sie wohl die Bestätigung, dass Mama und Papa ganz in der Nähe sind.
Mia fährt in die Therme
Am Sonntag vor 2 Wochen waren wir zum ersten Mal über einem Jahr in der Therme - der Römertherme in Baden. Mia hat's toll gefunden, hat Bälle geschubst, herumgeplanscht und ist sogar vom Rand in Papas Arme gesprungen :D
Ihrer Haut hat's - entgegen unserer Befürchtungen - überhaupt nicht geschadet, wir haben sie zwischendurch immer wieder eingecremt ...
Und für dieses Wochenende hat mein Herzallerliebster eine Nacht in der Therme Stegersbach gebucht - juhuuuu!

Am Samstag Vormittag fahr'n wir runter - Mia verschläft beinahe die ganze Autofahrt und ist bei der Ankunft richtig gut aufgelegt: "Mia schwimme! (Bade)hose anziehen!"
Als wir ins Hotel reingehen fängt sie allerdings fast zu weinen an, nur mühsam kann ich sie davon überzeugen, dass das hier bestimmt kein Spital ist und jetzt nicht gleich ein Doktor um die Ecke kommt ...
Wir bekommen weiche Badetücher und Bademäntel, dann schnell auf's Zimmer zum Umziehen ... Dort haben wir die gleiche Diskussion gleich nocheinmal, erst als wir alle umgezogen sind, ist die kleine Wasserratte glücklich. Es kann losgehen!
Die Thermenlandschaft ist riesig:
es gibt ein Kaskadenbecken und ein Sportbecken draußen, außerdem einen großen Wasserspielplatz mit verschiedenen Tieren und Geräten, die Wasser speien, spucken, werfen, ...
Leider ist es ziemlich kühl, sodass wir das alles nicht nutzen können.
Aber auch drinnen gibt es genug Abwechslung:
Mia ist kaum mehr dazu zu bewegen, aus dem Wasser zu kommen. Nur einmal schaffe ich es, sie zum Ausrasten auf der Liege zu überreden - lange hat sie das aber nicht ausgehalten! Das Wasser macht so viel mehr Spaß! Sie macht sogar selbständig Schwimmversuche: sie will unbedingt nach vorne schauen und macht dabei Krabbelbewegungen mit Armen und Beinen. Am liebsten wär's ihr, wenn wir sie losließen, aber dann würde sie sofort untergehen ;)
Im SB-Restaurant gleich nebenan gibt's das Essen für Hotelgäste gratis, nur die Getränke gehen extra ... wir essen einen Kuchen und Pommes :)
Zum Abendessen geht's ins "schöne" Restaurant, wir bekommen einen Platz zugewiesen und einen kurzen Überblick übers Buffet:
Bohnencreme-Suppe oder Fritatten-Suppe
mediterrane Nudeln, gefüllte Kalbsroulade mit Speckkraut, gebratene Saibling-Filets mit Champagnersauce und Polenta, Spanferkel mit Biersauce mit Bratlingen
ein riesiges Salatbuffet und
ein reichliches Dessert-Buffet mit Süßem und Obst
Mia kostet ein bisschen, aber den Hunger hat sie wohl an den Pommes gestillt ...
Das Schlafengehen gestaltet sich extrem schwierig, über eine Stunde plagen sich das Sandmännchen und ich mit einer völlig fertigen Mia, die beinahe schon im Stehen einschläft, aber um nichts in der Welt richtig einschlafen will.
Irgendwann gibt sie aber endlich auf ...
Die Nacht ist furchtbar, zuerst wacht sie immer wieder auf, ruft nach mit, weint und schläft dann doch wieder ein. Irgendwann nach Mitternacht bekommt sie Fieber, schläft noch unruhiger.
In der Früh ist das Fieber wieder weg, aber die Prinzessin hat genug: sie will nur noch nach "Hause!"
Irgendwie schaffen wir's, die kleine Maus anzuziehen, das Zimmer zu räumen und frühstücken zu gehen. Richtig begeistert ist sie nicht ...
Das Frühstücksbuffet ist genauso reichhaltig, wie das Abendbuffet:
Eier in jeder Form
unzählige Brot- und Gebäcksorten
Toast
Muesli mit verschiedenen Cornflakes, Flocken, getrockneten Früchten, Joghurt, ....
verschiedene Butter-, Honig- und Marmeladesorten
Obst
verschiedenste Tee- und Fruchtsaftsorten
Croissants und
Kuchen
Erst um 9 wird Mia's Laune besser - jetzt steht wohl auch für die Kleine fest, dass sie heute ja gar nicht zu Hause, sondern auf "Urlaub" ist und gar nicht in den Kindergarten gehen kann ...
Wir geh'n noch ein bisschen spazieren, schauen uns merkwürdige Vögel an, spielen mit Steinchen und fahren pünktlich zum Mittagsschlaferl nach Hause.
Die Fahrt verschläft sie - kein Wunder nach der Nacht.
Für uns steht aber fest: auch wenn's zum Teil sehr anstrengend war - das wird auf jeden Fall nicht unser letzter Besuch in der Therme Stegersbach gewesen sein!
Ihrer Haut hat's - entgegen unserer Befürchtungen - überhaupt nicht geschadet, wir haben sie zwischendurch immer wieder eingecremt ...
Und für dieses Wochenende hat mein Herzallerliebster eine Nacht in der Therme Stegersbach gebucht - juhuuuu!

Am Samstag Vormittag fahr'n wir runter - Mia verschläft beinahe die ganze Autofahrt und ist bei der Ankunft richtig gut aufgelegt: "Mia schwimme! (Bade)hose anziehen!"
Als wir ins Hotel reingehen fängt sie allerdings fast zu weinen an, nur mühsam kann ich sie davon überzeugen, dass das hier bestimmt kein Spital ist und jetzt nicht gleich ein Doktor um die Ecke kommt ...
Wir bekommen weiche Badetücher und Bademäntel, dann schnell auf's Zimmer zum Umziehen ... Dort haben wir die gleiche Diskussion gleich nocheinmal, erst als wir alle umgezogen sind, ist die kleine Wasserratte glücklich. Es kann losgehen!
Die Thermenlandschaft ist riesig:
es gibt ein Kaskadenbecken und ein Sportbecken draußen, außerdem einen großen Wasserspielplatz mit verschiedenen Tieren und Geräten, die Wasser speien, spucken, werfen, ...
Leider ist es ziemlich kühl, sodass wir das alles nicht nutzen können.
Aber auch drinnen gibt es genug Abwechslung:
- ein etwas kühleres Wellenbecken,
- ein flaches, kühles Becken,
- zwei flache warme Becken für die Allerkleinsten,
- ein großes flaches warmes Becken mit einer Wasserrutsche für die schon etwas Größeren,
- ein großes, "tiefes" (1,40m) warmes Becken mit einem Wildbach-Bereich,
- außerdem einen Whirlpool und
- eine, nein zwei Wasserrutschen für die ganz Großen :)
Mia ist kaum mehr dazu zu bewegen, aus dem Wasser zu kommen. Nur einmal schaffe ich es, sie zum Ausrasten auf der Liege zu überreden - lange hat sie das aber nicht ausgehalten! Das Wasser macht so viel mehr Spaß! Sie macht sogar selbständig Schwimmversuche: sie will unbedingt nach vorne schauen und macht dabei Krabbelbewegungen mit Armen und Beinen. Am liebsten wär's ihr, wenn wir sie losließen, aber dann würde sie sofort untergehen ;)Im SB-Restaurant gleich nebenan gibt's das Essen für Hotelgäste gratis, nur die Getränke gehen extra ... wir essen einen Kuchen und Pommes :)
Zum Abendessen geht's ins "schöne" Restaurant, wir bekommen einen Platz zugewiesen und einen kurzen Überblick übers Buffet:
Bohnencreme-Suppe oder Fritatten-Suppe
mediterrane Nudeln, gefüllte Kalbsroulade mit Speckkraut, gebratene Saibling-Filets mit Champagnersauce und Polenta, Spanferkel mit Biersauce mit Bratlingen
ein riesiges Salatbuffet und
ein reichliches Dessert-Buffet mit Süßem und Obst
Mia kostet ein bisschen, aber den Hunger hat sie wohl an den Pommes gestillt ...
Das Schlafengehen gestaltet sich extrem schwierig, über eine Stunde plagen sich das Sandmännchen und ich mit einer völlig fertigen Mia, die beinahe schon im Stehen einschläft, aber um nichts in der Welt richtig einschlafen will.
Irgendwann gibt sie aber endlich auf ...
Die Nacht ist furchtbar, zuerst wacht sie immer wieder auf, ruft nach mit, weint und schläft dann doch wieder ein. Irgendwann nach Mitternacht bekommt sie Fieber, schläft noch unruhiger.
In der Früh ist das Fieber wieder weg, aber die Prinzessin hat genug: sie will nur noch nach "Hause!"
Irgendwie schaffen wir's, die kleine Maus anzuziehen, das Zimmer zu räumen und frühstücken zu gehen. Richtig begeistert ist sie nicht ...
Das Frühstücksbuffet ist genauso reichhaltig, wie das Abendbuffet:
Eier in jeder Form
unzählige Brot- und Gebäcksorten
Toast
Muesli mit verschiedenen Cornflakes, Flocken, getrockneten Früchten, Joghurt, ....
verschiedene Butter-, Honig- und Marmeladesorten
Obst
verschiedenste Tee- und Fruchtsaftsorten
Croissants und
Kuchen
Erst um 9 wird Mia's Laune besser - jetzt steht wohl auch für die Kleine fest, dass sie heute ja gar nicht zu Hause, sondern auf "Urlaub" ist und gar nicht in den Kindergarten gehen kann ...Wir geh'n noch ein bisschen spazieren, schauen uns merkwürdige Vögel an, spielen mit Steinchen und fahren pünktlich zum Mittagsschlaferl nach Hause.
Die Fahrt verschläft sie - kein Wunder nach der Nacht.
Für uns steht aber fest: auch wenn's zum Teil sehr anstrengend war - das wird auf jeden Fall nicht unser letzter Besuch in der Therme Stegersbach gewesen sein!
Donnerstag, 15. November 2012
Mia´s erstes Laternderl-Fest
Heute war es endlich soweit: heute war Laternderl-Fest!
Schon seit mehreren Wochen basteln die Kinder und ihre "Tanten" an ihren Laternen, immer streng gehütet vor den Blicken der Eltern :)
Ab und zu hat die kleine Prinzessin schon erzählt, dass sie gebastelt hat oder die Gruppe ein Lied geübt hat, das sie uns am Laternderl-Fest vortragen wollten, aber nix Genaues war rauszubringen :)
Vor ein paar Tagen dann der "offizielle Aushang": am 15. November 2012 findet unser Laternderl-Fest statt. Die Kinder werden und kurz nach 16 Uhr eine kleine Vorstellung geben, heisst es. Danach werden die (selbst-) gebastelten Laternen um den Block getragen, danach gibt´s noch Kekse und Kinderpunsch.
Gestern dann ist mir der erste Blick auf die kleinen Kunstwerke gelungen: herzige Schwammerl mit Gesichtchen, die aus dem Waldboden spriessen und Platz für eine echte Kerze haben!
Heute dann endlich der grosse Tag: alle Omas und Opas, die Tante Karin und Mia´s beiden beste Freunde sind gekommen. Um 16 Uhr treffen wir uns alle im Kindergarten - der Papa schafft´s leider nicht ganz rechtzeitig, der Weg von der Arbeit nach Hause ist einfach zu lang. Auch Kitty-Oma und -Opa sind noch nicht da.
Und Mia? Die hat erst einmal gar keine Lust, schon wieder in den Kindergarten zu gehen, in dem sie heute ja eh schon den ganzen Vormittag samt Mittagessen und -schlaferl verbracht hat. Aber nachdem ich ihr erklärt habe, dass wir alle mitkommen und sie nicht alleine sein wird, geht´s dann doch.
Auf einmal ist richtig was los im Kindergarten. Jedes Kind hat seine Eltern und oft auch Grosseltern, sonstige Verwandtschaft und auch Freunde mitgebracht - die Garderobe platzt aus allen Nähten. Mia passt das gar nicht, hält sich aber an die Kindergarten-Geh-Regeln: Schuhe, Jacke, Weste ausziehen, Hausschuhe anziehen, Schnuller bei K. abgeben.
Zu meiner riesengrossen Verwunderung lässt sie sich widerspruchslos von K. mitnehmen und setzt sich mit den anderen Kindern in einen kleinen Kreis in der Mitte des Gruppenraumes, wo schon die Laternen stehen.
K. geht herum und entzüdet alle Kerzen in den Laternen, dann wird das Licht ausgemacht, nur die Laternderl geben noch Licht.
Dann fangen die Betreuerinen an zu singen, die Kleinen singen und bewegen sich dazu. Zuerst "meine Hände sind verschwunden", dann wird das Licht wieder aufgedreht und jetzt kommt noch "auf der Donau bin ich gefahren", bei dem sich am Schluss jeder Strophe ein Kind in den Kreis stellen und sich drehen darf.
Alle Kinder machen ganz brav mit, trotz Riesenpublikum, trotz der ungewohnten Situation, dass die Eltern zwar da sind, aber nicht gleich unmittelbar daneben. Wir sind alle stolz auf unsere Kleinen und belohnen sie mit beinahe donnerndem Applaus. Was die Zwerge sichtlich geniessen :)
Danach könnten wir eigentlich heimgehen, wenn es nach Mia ginge. Aber jetzt geht´s erst richtig los!
Alle Kinder und Erwachsenen müssen erst einmal angezogen werden, danach strömen unsere Kleinen schon mal nach Draussen, um den Rest der Verwandtschaft zu suchen. Jetzt finden wir endlich auf den Papa und die Kitty-Grosseltern.
Die Kinder aus dem "grossen" Kindergarten kommen in geordneten Zweierreihe singend aus dem Gebäude und beginnen den Zug um unseren Block, unsere Zwerge und Schnecken in ungeordnetem Haufen hinterher.
Jetzt hat Mia aber wirklich genug! Sie will nach "HAUSE!" Da nutzt es auch nix, wenn ihre Lieblingsfreundin vom 6. Stock auch da ist und ihr Freund aus der 8. Stiege extra gekommen ist. Sie will nur nach "HAUSE!"
Schliesslich nimmt ihre besten Kindergarten-Freundin sie an die Hand. Mia ist einigermaßen getröstet und geht wieder ein Stück mit. Schlussendlich muss ich sie aber doch tragen ...
Am Platz vor unserem Haus gibt´s noch eine Vorführung der grossen Kinder und anschliessend die versprochenen Kekse, bzw Kipferl.
Jetzt gehen auch schon viele Eltern nach Hause, die nicht in unmittelbarer Nähe wohnen oder ihre kleinen Geschwisterkinder mitgenommen haten.
Mia ist as nur recht - sie bekommt von K. ein Kipferl und ist jetzt eigentlich recht zufrieden :)
Von ihrer Kindergarten-Freundin bekommt sie sogar bunte Popcorn geschenkt! So lasst sich's ja aushalten.
Langsam wird es jetzt aber auch wirklich Zeit, nach Hause zu gehen, wir verabschieden uns von den "Tanten" und den Freunden und eigentlich ist die kleine Maus recht froh, endlich Heim zu kommen :)
Alles in Allem: schön war's!
Schon seit mehreren Wochen basteln die Kinder und ihre "Tanten" an ihren Laternen, immer streng gehütet vor den Blicken der Eltern :)
Ab und zu hat die kleine Prinzessin schon erzählt, dass sie gebastelt hat oder die Gruppe ein Lied geübt hat, das sie uns am Laternderl-Fest vortragen wollten, aber nix Genaues war rauszubringen :)
Vor ein paar Tagen dann der "offizielle Aushang": am 15. November 2012 findet unser Laternderl-Fest statt. Die Kinder werden und kurz nach 16 Uhr eine kleine Vorstellung geben, heisst es. Danach werden die (selbst-) gebastelten Laternen um den Block getragen, danach gibt´s noch Kekse und Kinderpunsch.Gestern dann ist mir der erste Blick auf die kleinen Kunstwerke gelungen: herzige Schwammerl mit Gesichtchen, die aus dem Waldboden spriessen und Platz für eine echte Kerze haben!
Heute dann endlich der grosse Tag: alle Omas und Opas, die Tante Karin und Mia´s beiden beste Freunde sind gekommen. Um 16 Uhr treffen wir uns alle im Kindergarten - der Papa schafft´s leider nicht ganz rechtzeitig, der Weg von der Arbeit nach Hause ist einfach zu lang. Auch Kitty-Oma und -Opa sind noch nicht da.
Und Mia? Die hat erst einmal gar keine Lust, schon wieder in den Kindergarten zu gehen, in dem sie heute ja eh schon den ganzen Vormittag samt Mittagessen und -schlaferl verbracht hat. Aber nachdem ich ihr erklärt habe, dass wir alle mitkommen und sie nicht alleine sein wird, geht´s dann doch.
Auf einmal ist richtig was los im Kindergarten. Jedes Kind hat seine Eltern und oft auch Grosseltern, sonstige Verwandtschaft und auch Freunde mitgebracht - die Garderobe platzt aus allen Nähten. Mia passt das gar nicht, hält sich aber an die Kindergarten-Geh-Regeln: Schuhe, Jacke, Weste ausziehen, Hausschuhe anziehen, Schnuller bei K. abgeben.
Zu meiner riesengrossen Verwunderung lässt sie sich widerspruchslos von K. mitnehmen und setzt sich mit den anderen Kindern in einen kleinen Kreis in der Mitte des Gruppenraumes, wo schon die Laternen stehen.
K. geht herum und entzüdet alle Kerzen in den Laternen, dann wird das Licht ausgemacht, nur die Laternderl geben noch Licht.
Dann fangen die Betreuerinen an zu singen, die Kleinen singen und bewegen sich dazu. Zuerst "meine Hände sind verschwunden", dann wird das Licht wieder aufgedreht und jetzt kommt noch "auf der Donau bin ich gefahren", bei dem sich am Schluss jeder Strophe ein Kind in den Kreis stellen und sich drehen darf.
Alle Kinder machen ganz brav mit, trotz Riesenpublikum, trotz der ungewohnten Situation, dass die Eltern zwar da sind, aber nicht gleich unmittelbar daneben. Wir sind alle stolz auf unsere Kleinen und belohnen sie mit beinahe donnerndem Applaus. Was die Zwerge sichtlich geniessen :)
Danach könnten wir eigentlich heimgehen, wenn es nach Mia ginge. Aber jetzt geht´s erst richtig los!Alle Kinder und Erwachsenen müssen erst einmal angezogen werden, danach strömen unsere Kleinen schon mal nach Draussen, um den Rest der Verwandtschaft zu suchen. Jetzt finden wir endlich auf den Papa und die Kitty-Grosseltern.
Die Kinder aus dem "grossen" Kindergarten kommen in geordneten Zweierreihe singend aus dem Gebäude und beginnen den Zug um unseren Block, unsere Zwerge und Schnecken in ungeordnetem Haufen hinterher.
Jetzt hat Mia aber wirklich genug! Sie will nach "HAUSE!" Da nutzt es auch nix, wenn ihre Lieblingsfreundin vom 6. Stock auch da ist und ihr Freund aus der 8. Stiege extra gekommen ist. Sie will nur nach "HAUSE!"
Schliesslich nimmt ihre besten Kindergarten-Freundin sie an die Hand. Mia ist einigermaßen getröstet und geht wieder ein Stück mit. Schlussendlich muss ich sie aber doch tragen ...
Am Platz vor unserem Haus gibt´s noch eine Vorführung der grossen Kinder und anschliessend die versprochenen Kekse, bzw Kipferl.
Jetzt gehen auch schon viele Eltern nach Hause, die nicht in unmittelbarer Nähe wohnen oder ihre kleinen Geschwisterkinder mitgenommen haten.
Mia ist as nur recht - sie bekommt von K. ein Kipferl und ist jetzt eigentlich recht zufrieden :)
Von ihrer Kindergarten-Freundin bekommt sie sogar bunte Popcorn geschenkt! So lasst sich's ja aushalten.
Langsam wird es jetzt aber auch wirklich Zeit, nach Hause zu gehen, wir verabschieden uns von den "Tanten" und den Freunden und eigentlich ist die kleine Maus recht froh, endlich Heim zu kommen :)
Alles in Allem: schön war's!
Dienstag, 6. November 2012
Mia wird so schnell groß...
Sogar mir fällt momentan auf, wie schnell sie sich verändert, obwohl ich sie ja ständig sehe :)
Mein kleines Plappermäulchen erklärt uns ja schon lange die Welt, aber in letzter Zeit werden ihre Sätze komplexer und sie zieht immer wieder erstaunliche Schlussfolgerungen. Wie groß ihr Wortschatz ist kann ich nicht mal abschätzen, sie lernt jeden Tag so viele neue Wörer, dass ich mit Zählen nicht nachkomme.
Vor ein paar Tagen hat sie zuerst mich und ein paar Tage später dann uns beide damit überrascht, indem sie ganz alleine von 1 bis 10 gezählt hat. Und nicht nur das, sie versteht auch, was sie da tut - so sagt sie mir zB dass sie lieber 2 als nur einen Schnuller möchte, oder zeigt mir "twei Vögel" - viel weiter als bis drei versteht sie die Zahlen aber wohl nicht.
Leider ist es schwer, genau das zu demonstrieren, denn sie spricht nur sehr wenig in Gesellschaft von Unbekannten - am ehesten sind ihr die Worte "Hause" und "Mama" zu entlocken. Auch im Kindergarten sagt sie so gut wie kein Wort. K. hat mir letztens (auf meine Nachfrage) erzählt, dass sie nur dann ein bisschen redet, wenn sie im Waschraum gewickelt wird und mit einer ihrer "Tanten" alleine ist.
Aber erst einmal zuhause in Sicherheit erzählt sie mir und ihrem Papa dann, was den Tag über so im Kindergarten passiert ist:
"J. weint - Mia tröstet" - das kleine Mädl hat im Kindergarten immer wieder geweint, weil sie nach Hause wollte ... ob Mia sie wirklich getröstet hat lässt sich nicht nachvollziehen ;)
"K. schimpft! Suppe wegnommen. Schlafen!" - da hat sie vermutlich so lange beim Essen getrödelt, dass K. wohl das Essen weggeräumt hat, weil Schlafenszeit war ...
"Phia sessen! Phia lieb - drücken!" - am Spielplatz, wo wir eine Woche zuvor gemeinsam mit Phia die eine oder andere Runde auf dem Karussell gedreht haben
"Kind weint - aua hat. Bussi drauf!"
"Mama/ Papa auftehen! Munter - JA! Los, auftehen! Unterhose, Socken - da! Antsiehen!" - so oder so ähnlich werden wir seit ein paar Tagen geweckt :D zum Schießen, wenn´s nicht grad sechs Uhr - also noch mitten in der Nacht - wäre ...
Ganz besonders süß ist sie, wenn sie anfängt zu singen. Sie kann schon jede Menge Kinderlieder auswendig und alleine singen, ihr Liebling zur Zeit ist "Aramsamsam" mit der dazugehörigen Performance, aber auch "meine Hände sind verschwunden" singt sie gerne.
Ganz besonders süß ist sie, wenn sie anfängt zu singen. Sie kann schon jede Menge Kinderlieder auswendig und alleine singen, ihr Liebling zur Zeit ist "Aramsamsam" mit der dazugehörigen Performance, aber auch "meine Hände sind verschwunden" singt sie gerne.
Auch sonst tut sich viel:
Sie geht wie eine Grosse: die Hände braucht sie nicht zum Ausbalancieren, sondern stecken in den Jackentaschen. Und wenn sie mal übermütig ist, gallopiert sie wie ein Pferdchen oder hüft vor sich hin :)
Ganz gerne baut sie auch richtig hohe Türme - nur um sie ganz schnell umzuschmeissen, sobald sie fertig sind :)
Am Auffälligsten ist aber, dass sie (vor allem seit sie in die Krippe geht) vieles "selba" machen möchte. Eines ihrer liebsten Spiele ist Mama-/ Papa-Imitieren.
Dazu braucht man eigentlich nicht viel - nur das Gerät, das Mama oder Papa grade in der Hand halten und schon kann´s losgehen! Dabei ist es ganz egal, ob gerade gekocht, staubgesaugt oder mit den Versuch, sich selbst aus- oder anzuziehen. Beim Ausziehen klappt das schon ganz gut (nur Leiberl oder Pullis sind noch zu kompliziert)! Vor ihr ist kein Schuh, keine Socken oder Hose sicher, alles muss runter :)
Das Anziehen ist allerdings gar nicht so einfach, wie das bei den Erwachsenen ausschaut - da muss man richtig gut zielen und dann noch an den richtigen Stellen anziehen, aber bei der Hose und den Schuhen klappt das schon ganz wunderbar :)
"Selba" schlafen und vor allem Duchschlafen ist aber immer noch nicht drin - aber dazu komme ich ein anderes Mal.
Eine besonders tolle Neuigkeit gibt es auch: Mia benutzt immer öfter ihr Topferl oder die Toilette. Nicht immer muss dabei die Hose runter und selbst wenn, heisst das noch lange nicht, dass sich dann auch wirklich was tut. Aber das kann jetzt wirklich nicht mehr lang dauern :)
Und schön langsam versucht sie sich an "ich" und "du". Das führt natürlich immer wieder zu recht lustigen Situationen.
Mein/e/s funktioniert mittlerweile schon ganz gut, zB "meine Stofftiere", "mein Sessel" oder einfach ganz allgemein "Meines!" Ganz witzig wird´s wenn wir uns um den Schnuller "streiten":
Mama: Da ist ja mein Schnuller!
Mia: nein, mein Nuller!
Mama: ja, stimmt, ist ja dein Schnuller :)
Mia: ja, mein Nuller!!
Auch ihr Charakter wird immer deutlicher sichtbar :)
Im Großen und Ganzen ist sie ein sehr liebes, braves Mädchen, das nur wenig richtig schlimmen Unsinn anstellt, aber mit Allem recht geschickt ist: ob es jetzt das Brotmesser, das iPad, der Staubsauger oder der Schraubenzieher ist, sie weiß innerhalb kürzester Zeit, wie das Ding zu bedienen ist :)
Dabei hat's die kleine Maus faustdick hinter den kleinen Ohren! Sie weiß auch ganz genau, was erlaubt und was verboten ist und probiert immer wieder, ob Mama und Papa auch konsequent sind - oft mit einem so herzig-schelmischen Grinser im Gesicht, dass man sich Mühe geben muss, nicht nachzugeben ...
Ganz deutlich wird jetzt auch, dass sie ein sehr vorsichtiges (man könnte auch sagen schüchternes) Kind ist. Fremden Erwachsenen gegenüber ist sie stumm, angetapscht werden mag sie gar nicht, da kann's schon mal vorkommen, dass sie die Sirene einschaltet. Aber das kann ich gut verstehen, ich würd's auch nicht wollen! Aber auch fremde Kinder werden erst einmal aus der Ferne betrachtet. Überhaupt ist Zuschauen eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen :) Aber natürlich gibt es Ausnahmen: manche Kinder mag sie einfach, auch wenn sie sie noch nie gesehen hat ...
Mal schau'n, wie's weitergeht mit der kleinen Laus :)
Mia: nein, mein Nuller!
Mama: ja, stimmt, ist ja dein Schnuller :)
Mia: ja, mein Nuller!!
Auch ihr Charakter wird immer deutlicher sichtbar :)
Im Großen und Ganzen ist sie ein sehr liebes, braves Mädchen, das nur wenig richtig schlimmen Unsinn anstellt, aber mit Allem recht geschickt ist: ob es jetzt das Brotmesser, das iPad, der Staubsauger oder der Schraubenzieher ist, sie weiß innerhalb kürzester Zeit, wie das Ding zu bedienen ist :)
Dabei hat's die kleine Maus faustdick hinter den kleinen Ohren! Sie weiß auch ganz genau, was erlaubt und was verboten ist und probiert immer wieder, ob Mama und Papa auch konsequent sind - oft mit einem so herzig-schelmischen Grinser im Gesicht, dass man sich Mühe geben muss, nicht nachzugeben ...
Ganz deutlich wird jetzt auch, dass sie ein sehr vorsichtiges (man könnte auch sagen schüchternes) Kind ist. Fremden Erwachsenen gegenüber ist sie stumm, angetapscht werden mag sie gar nicht, da kann's schon mal vorkommen, dass sie die Sirene einschaltet. Aber das kann ich gut verstehen, ich würd's auch nicht wollen! Aber auch fremde Kinder werden erst einmal aus der Ferne betrachtet. Überhaupt ist Zuschauen eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen :) Aber natürlich gibt es Ausnahmen: manche Kinder mag sie einfach, auch wenn sie sie noch nie gesehen hat ...
Mal schau'n, wie's weitergeht mit der kleinen Laus :)
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Mia probt den Zwergenaufstand
Ja, seit ein paar Tagen testet die kleine Maus ihre - und meine - Grenzen. Egal, was Mama sagt, Mia sagt sofort das Gegenteil:
Mama: "Mia, bitte wirf das nicht runter!"
Mia: *schaut Mama lieb an und wirft´s dann provokant runter* "hoppala!"
Mama: "Mia, das musst du jetzt aber wieder aufheben!"
Mia: "Nein!"
Mama: "Mia, bitte heb das wieder auf!"
Mia: "Nein!"
Mama: *bettelt weiter, dann:* "Mia, bevor du das nicht aufgehoben hast, spielen wir nicht."
Mia *jammert, weint, schreit, brüllt; hebt´s dann aber auf, wenn auch unter Tränen*
Mama: "Mia, bitte stell dein Glas zurück auf den Tisch, wenn du fertig getrunken hast."
Mia: *schaut Mama lieb an und leert das Glas demonstrativ aus* "hups!"
Mama: "Mia, komm, wir gehen Mittagsschlafi machen!"
Mia: *fängt lauthals an zu schreien* "NEIN!" (es folgt ein erbitterter Kampf mit dem Sandmännchen, der beinahe so lange dauert, wie der Mittagsschlaf selber ...)
Mama: "Mia, kommst mit, wir gehen baden?"
Mia: *fängt lauthals an zu schreien* "NEIN!" (es folgt ein Bitten und Betteln meinerseits, schlussendlich stelle ich sie mit Leiberl in die Badewanne; kurz darauf - das Leiberl ist endlich ausgezogen - hat sie richtig Spass daran)
Mama: "Mia, es ist Zeit, ins Bett zu gehen. Komm, wir gehen schlafen!"
Mia: *fängt an zu brüllen* "NEIN!" *lässt sich dann aber mit ein paar Tricks in ihr Zimmer locken und ins Bettchen bringen; nach dem Flascherl will sie aber unbedingt wieder aufstehen, schreit und brüllt, dass es im ganzen Haus zu hören sein muss; beruhigt sich dann aber, kuschelt noch ein bisschen und schläft dann friedlich ein ...*
Und das sind nur unsere allergrößten Streitpunkte. Es scheint grad echt interessant zu sein, Mama beim explodieren zuzusehen. Genau darauf läufts nämlich hinaus: wir teilen uns nämlich das selbe, sagen wir mal, überschäumende Temperament.
Und da kanns grad in den letzten Tagen leider auch mal passieren, dass mir der Kragen endgültig platzt und ich mein armes, kleines Kind anbrülle :( und mich noch währenddessen dafür selber nicht mehr leiden kann :(
Aber was ist die Lösung?
Ein bisschen hilft es mir ja schon, das alles niederzuschreiben.
Hilfe von Aussen - nämlich von den Grosseltern - ist eine andere Sache. Der Kindergarten macht das aber grade im Moment ein bisschen schwierig, weil sie ziemlich anhänglich ist und nur selten - und dann nur kurz - wo anders bleibt.
Und dann hab ich heut´einen Einfall gehabt: ich werd´das nächste Mal woanders hingehen zum Schreien. Dann lass ich meinen Ärger raus, aber nicht an meinem Zwergerl. Vielleicht hilft das auch ...
Ich werd´s euch wissen lassen ;)
Andrea
Mama: "Mia, bitte wirf das nicht runter!"
Mia: *schaut Mama lieb an und wirft´s dann provokant runter* "hoppala!"
Mama: "Mia, das musst du jetzt aber wieder aufheben!"
Mia: "Nein!"
Mama: "Mia, bitte heb das wieder auf!"
Mia: "Nein!"
Mama: *bettelt weiter, dann:* "Mia, bevor du das nicht aufgehoben hast, spielen wir nicht."
Mia *jammert, weint, schreit, brüllt; hebt´s dann aber auf, wenn auch unter Tränen*
Mama: "Mia, bitte stell dein Glas zurück auf den Tisch, wenn du fertig getrunken hast."
Mia: *schaut Mama lieb an und leert das Glas demonstrativ aus* "hups!"
Mama: "Mia, komm, wir gehen Mittagsschlafi machen!"
Mia: *fängt lauthals an zu schreien* "NEIN!" (es folgt ein erbitterter Kampf mit dem Sandmännchen, der beinahe so lange dauert, wie der Mittagsschlaf selber ...)
Mama: "Mia, kommst mit, wir gehen baden?"
Mia: *fängt lauthals an zu schreien* "NEIN!" (es folgt ein Bitten und Betteln meinerseits, schlussendlich stelle ich sie mit Leiberl in die Badewanne; kurz darauf - das Leiberl ist endlich ausgezogen - hat sie richtig Spass daran)
Mama: "Mia, es ist Zeit, ins Bett zu gehen. Komm, wir gehen schlafen!"
Mia: *fängt an zu brüllen* "NEIN!" *lässt sich dann aber mit ein paar Tricks in ihr Zimmer locken und ins Bettchen bringen; nach dem Flascherl will sie aber unbedingt wieder aufstehen, schreit und brüllt, dass es im ganzen Haus zu hören sein muss; beruhigt sich dann aber, kuschelt noch ein bisschen und schläft dann friedlich ein ...*
Und das sind nur unsere allergrößten Streitpunkte. Es scheint grad echt interessant zu sein, Mama beim explodieren zuzusehen. Genau darauf läufts nämlich hinaus: wir teilen uns nämlich das selbe, sagen wir mal, überschäumende Temperament.
Und da kanns grad in den letzten Tagen leider auch mal passieren, dass mir der Kragen endgültig platzt und ich mein armes, kleines Kind anbrülle :( und mich noch währenddessen dafür selber nicht mehr leiden kann :(
Aber was ist die Lösung?
Ein bisschen hilft es mir ja schon, das alles niederzuschreiben.
Hilfe von Aussen - nämlich von den Grosseltern - ist eine andere Sache. Der Kindergarten macht das aber grade im Moment ein bisschen schwierig, weil sie ziemlich anhänglich ist und nur selten - und dann nur kurz - wo anders bleibt.
Und dann hab ich heut´einen Einfall gehabt: ich werd´das nächste Mal woanders hingehen zum Schreien. Dann lass ich meinen Ärger raus, aber nicht an meinem Zwergerl. Vielleicht hilft das auch ...
Ich werd´s euch wissen lassen ;)
Andrea
Freitag, 12. Oktober 2012
Mia geht in den Kindergarten - oder "der Durchbruch"
Jetzt ist es also soweit: Mia geht in den Kindergarten - ich würd nicht soweit gehen zu sagen, dass sie gerne geht, aber sie geht ohne Weinen, hat dort ihren Spass und freut sich, wenn sie abgeholt wird.
Ja, jetzt werdet ihr euch wundern, wie das passieren konnte, wo sie doch immer sooooo ein Theater gemacht hat! Also fangen wir von vorne an:
Die 4. Kindergartenwoche hat sich nicht von den vorangegangenen 3 unterschieden: heftiges Weinen beim Hinbringen, schlechtes Gewissen beim Dortlassen, erleichtertes Weinen beim Abholen, Mama nicht aus den Augen lassen, immer wieder betonen, dass Kindergarten doof is und wir lieber "Hause" bleiben, in der Nacht schlecht schlafen.
Wenn sich da nicht bald was ändert, müssen wir uns was überlegen ...
Die gesamte 5. Woche war die kleine Maus dann krank, zum Teil mit heftigem Fieber in den Nacht, untertags dann mit schlimmem Schnupfen und Husten. Also durfte sie zuhause bleiben.
Ja, jetzt werdet ihr euch wundern, wie das passieren konnte, wo sie doch immer sooooo ein Theater gemacht hat! Also fangen wir von vorne an:
Die 4. Kindergartenwoche hat sich nicht von den vorangegangenen 3 unterschieden: heftiges Weinen beim Hinbringen, schlechtes Gewissen beim Dortlassen, erleichtertes Weinen beim Abholen, Mama nicht aus den Augen lassen, immer wieder betonen, dass Kindergarten doof is und wir lieber "Hause" bleiben, in der Nacht schlecht schlafen.
Wenn sich da nicht bald was ändert, müssen wir uns was überlegen ...
Die gesamte 5. Woche war die kleine Maus dann krank, zum Teil mit heftigem Fieber in den Nacht, untertags dann mit schlimmem Schnupfen und Husten. Also durfte sie zuhause bleiben.
Und mal ein bisschen Abstand gewinnen. Wieder ein bisschen sicherer werden.
So hab ich auch Zeit gehabt, mir über Alternativen Gedanken zu machen - zB eine Tagesmutter. Tatsächlich hätten wir 2 in der näheren Umgebung, die auch noch einen Platz frei hätten. Die schaun wir uns nächste Woche mal an!
Diesen Montag geht es der Mietzekatze dann wieder so gut, dass wieder Kindergarten angesagt ist. Ein bisschen fürcht ich mich ja schon vor ihrer Reaktion, aber jetzt weiss ich ja, dass ich eine - nein, sogar zwei Alternativen hab. Also kann ichs ein bisschen gelassener sehen :)
Im Kindergarten finden wir dann einen Aushang: "wir haben die Feuchtblattern!"
Macht nix, Mia ist geimpft (weil sie als Neurodermitiskind das nicht unbedingt bekommen sollte), da kann nix passieren.
Beim Abholen ist Mia wie ausgewechselt: sie hat Zopferl bekommen, keine Träne vergossen, ganz im Gegenteil: sie hat richtig Spaß gehabt!
Am Dienstag soll sie mal länger bleiben, also schon zum Frühstückkommen und erst vorm Mittagessen wieder abgeholt werden. Und es klappt!
In der Früh jammert sie zwar ab und zu ein bisschen, aber ich hab manchmal das Gefühl, dass ich ihr nicht schnell genug bin :) Sie freut sich schon, dass K. mit ihr singen wird und dass sie von M. wieder ihre Zopferl bekommt :)
Wenn wir am Nachmittag unterwegs sind klebt sie nicht mehr wie eine kleine Klette auf mir, aus lauter Angst, ich würde gleich wieder verschwinden und sie alleine lassen, sondern läuft mit ihrer Freundin alleine über die Wiese!
Auch das Einschlafen am Abend klappt wieder: sie kuschelt zwar mit meiner Hand, aber wenn sie bereit ist, einzuschlafen, gibt sie sie mir wieder, dreht sich auf die Seite und ist innerhalb weniger Minuten im Träumeland :)
Wie´s ausschaut, hat ihr das recht gut getan, dass durch die Feuchtblattern weniger Kinder in der Gruppe waren und die Erzieherinnen dadurch mehr Zeit für Mia hatten.
Es tut richtig gut, meine kleine Hexe wieder so lustig zu erleben :)
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