Versteht mich richtig: mein kleiner Engel ist mein Ein und Alles, ich liebe sie über alles! Sie ist zuckersüß. Und richtig schlau. Sie ist charmant: sie weiss genau, wie sie Papa und Mama um den Finger wickeln kann.
Aber manchmal geht sie mir einfach nur auf die Nerven!
Manchmal testet sie ihre Grenzen. Aufs Äusserste. So lange, bis alle Geduld aufgebraucht und auch der letzte Faden bis zum Zerreissen gespannt ist.
Manchmal ist sie grantig. Aus unerfindlichen Gründen. Nichts kann man ihr recht machen. Nichts hilft. Auch wenn ich mein ganzes Verständis aufbringe kann ich mich nicht in sie reinversetzen.
Manchmal ist sie müde. Und will's um die Burg nicht zugeben. Lieber noch ein bisschen spielen. Und die Mama ärgern. Oder besser noch in den Wahnsinn treiben.
Und ab und zu ist sie auch krank oder zahnt und jammert. Stundenlang. Tagelang. Auch dann kann's passieren, dass sich bei allem Verständis für ihr Krank-sein meine Geduld irgendwann erschöpft.
Meistens kann ich mich dann auf meinen Mann voll und ganz verlassen: er merkt schon recht früh, wenn der Geduldsfaden dünner wird. Und nimmt mir mein kleines Bündel ab, sodass sich meine Nerven beruhigen können.
Leider ist er halt nicht immer da. Oder auch seine Nerven sind schon aufs Ärgste strapaziert. Dann kann es auch mal passieren, dass ich laut werde. Und darauf bin ich nun wirklich nicht stolz. Meistens tut mir das in dem Augenblick noch leid, in dem ich sie anfahre. Aber dann ist es halt schon zu spät. Und ich kann mich nur noch entschuldigen. Und mir vornehmen, das das nicht mehr (so schnell) passiert.
Hier also mein Neujahrsvorsatz: Ich möchte ruhiger und gelassener werden. Wie das funktionieren soll, weiss ich zwar noch nicht, aber ich hab ja auch noch einen Tag - und ein Jahr ;)
Alles Liebe,
Andrea
Sonntag, 30. Dezember 2012
Dienstag, 25. Dezember 2012
Mia feiert Weihnachten
Und diesmal richtig! Letztes Jahr hat sie zwar schon mitbekommen, dass da irgendwie was anders ist - und vor allem viel los ist -, aber so ganz bewusst war ihr weder das Christkind, noch, warum sie so viele Geschenke bekommt .... Und der Baum im Wohnzimmer war sowieso das allerletzte!
Heuer hat sie sogar einen Adventkalender bekommen (danke, Tante Anna!) :)
Vorm "Nickelhaus" (Nikolaus) hat sie sich zwar noch gefürchtet, aber das Christkind ist ja unsichtbar, darauf hat sie sich gefreut ;) Und sogar einen Wunsch geäußert: sie möchte keine Puppe, sondern ein Fahrrad!
Damit das Christkind ihr das auch wirklich bringt war sie die letzte Woche vor Weihnachten so richtig, richtig brav!
Auf die Bitte, sich zB anzuziehen meinte meine süße Maus: "Ja, anziehen! Ich brav!"
Gestern war's dann also soweit: Weihnachten, das Christkind macht sich auf den Weg zu den braven Kindern! Papa bringt den Baum ins Wohnzimmer (diesmal soll sie ihn schon vorher sehen, vielleicht akzeptiert sie ihn dann leichter) und Mama darf dem Christkind helfen, ihn zu schmücken.
Mia ist schon ziemlich müde, also macht Papa einen Ausflug mit ihr, das Christkind suchen, um den Wunsch noch ein letztes Mal zu deponieren ;) in den zwei Stunden, in denen der beste Ehemann und Papa von allen in der Kälte spazieren geht, kann ich den Baum aufputzen, noch einmal saugen und das Essen vollenden - die Suppe mit dem Tafelspitz hab ich ja schon am Vortag zugestellt, damit sie richtig gut wird.
Noch bevor ich ganz fertig bin, sind meine Beiden auch schon wieder da. Und bald darauf klingeln schon unsere ersten Gäste: Tante Anna und Onkel Ufi. Die beiden dürfen bei den allerletzte Vorbereitungen helfen ;)
dann noch schnell umziehen, Kitty-Oma und -Opa sind auch gleich da!
Die Geschenke unterm Baum platzieren und dann kann die Bescherung losgehen :)
Mia kann's gar nicht glauben, als sie wirklich ein Fahrrad bekommt :) das Kitty-Christkind war da aber sehr fleißig :D
Vom Anna-Ufi-Christkind bekommt sie ein Kuschel-Pferdchen (Jolly Jumper) und eine Schneekugel mit je einem Bild der Beiden - das muss am Abend sogar mit ins Bett :)
Und das Papa-Mama-Christkind hat einen Lego-Zoo gebracht.
So brav war unsere Mia!
Nach so einem aufregendem Tag ist es natürlich schwer, einzuschlafen, und so dauert es fast eine Stunde, bis Mia im Reich der Träume ist :)
In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein besinnliches Fest und frohe Feiertage! (Mit etwas Glück lesen wir uns dieses Jahr noch einmal.)
Andrea, Gerd und Mia
Auch Mama's Onkel und Tante waren da und haben gleich zwei Packerl mitgebracht: zwei tolle Puzzles und einen cooler Raupen-Bagger hat das Christkinderl bei ihm für Mia abgeliefert!
Der hat natürlich einen Ehrenplatz in den Küche bekommen ;)
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| ein Blick aus unserem Wohnzimmerfenster |
Vorm "Nickelhaus" (Nikolaus) hat sie sich zwar noch gefürchtet, aber das Christkind ist ja unsichtbar, darauf hat sie sich gefreut ;) Und sogar einen Wunsch geäußert: sie möchte keine Puppe, sondern ein Fahrrad!
Damit das Christkind ihr das auch wirklich bringt war sie die letzte Woche vor Weihnachten so richtig, richtig brav!
Auf die Bitte, sich zB anzuziehen meinte meine süße Maus: "Ja, anziehen! Ich brav!"
Gestern war's dann also soweit: Weihnachten, das Christkind macht sich auf den Weg zu den braven Kindern! Papa bringt den Baum ins Wohnzimmer (diesmal soll sie ihn schon vorher sehen, vielleicht akzeptiert sie ihn dann leichter) und Mama darf dem Christkind helfen, ihn zu schmücken.
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| Mama darf dem Christkind helfen, den Baum aufzuputzen |
Noch bevor ich ganz fertig bin, sind meine Beiden auch schon wieder da. Und bald darauf klingeln schon unsere ersten Gäste: Tante Anna und Onkel Ufi. Die beiden dürfen bei den allerletzte Vorbereitungen helfen ;)
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| Onkel Ufi beim Kren-Reissen :) |
Die Geschenke unterm Baum platzieren und dann kann die Bescherung losgehen :)
Mia kann's gar nicht glauben, als sie wirklich ein Fahrrad bekommt :) das Kitty-Christkind war da aber sehr fleißig :D
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| Mia hat ein Rad und einen Lego-Zoo bekommen :) |
Vom Anna-Ufi-Christkind bekommt sie ein Kuschel-Pferdchen (Jolly Jumper) und eine Schneekugel mit je einem Bild der Beiden - das muss am Abend sogar mit ins Bett :)
Und das Papa-Mama-Christkind hat einen Lego-Zoo gebracht.
So brav war unsere Mia!
Nach so einem aufregendem Tag ist es natürlich schwer, einzuschlafen, und so dauert es fast eine Stunde, bis Mia im Reich der Träume ist :)
In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein besinnliches Fest und frohe Feiertage! (Mit etwas Glück lesen wir uns dieses Jahr noch einmal.)
Andrea, Gerd und Mia
Nachtrag (26.12.):
Heute waren wir also bei den Großeltern, die zu Weihnachten nicht mit uns feiern konnten.
Und auch dort war das Christkind und hat einen ganzen Berg von Geschenken hinterlassen:
Tante Anna wollte ihr ja schon immer eine Puppenküche schenken - und hat's dem Christkind auf den Wunschzettel geschrieben, weil Mia das ja noch nicht kann... Pupsi-Oma und -Opa haben mit dem Christkinderl telefoniert, damit die Küche auch noch eine Einrichtung bekommt ...
Die Engerl waren auch wirklich fleissig, neben der Küche samt Töpfen und Geschirr haben sie auch noch Topflappen gehäkelt und Geschirrtücher genäht.
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| Mia's Puppenküche |
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| Die Engerl haben sogar Geschirrtücher genäht ... |
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| und Topflappen gehäkelt! |
Mia war ganz hin und weg von ihrer eigenen Küche, die musste natürlich gleich neben der von Mama und Papa aufgestellt werden - dort hat sie übrigens heute ihr Abendessen "eingenommen" ... :D
Auch Mama's Onkel und Tante waren da und haben gleich zwei Packerl mitgebracht: zwei tolle Puzzles und einen cooler Raupen-Bagger hat das Christkinderl bei ihm für Mia abgeliefert!
Der hat natürlich einen Ehrenplatz in den Küche bekommen ;)
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Mia und das Sandmännchen - ein neues Kapitel der Unendlichen Geschichte
Dass Mia nur ungern schläft wissen meine regelmässigen Leser ja schon und nachzulesen ist das ja auch, gleich an mehreren Stellen, zum Beispiel hier oder hier ;)
Von unserem Schlafengeh-Ritual hab ich euch ja erst vor Kurzem erzählt. Dabei hab ich aber nicht erzählt, dass das Schlafen gehen manchmal bis zu einer Stunde dauert. Mia ist dann zwar müde, aber wohl nicht ausgetobt genug, die Füsse wollen einfach nicht zur Ruhe kommen, obwohl der Rest von meiner Prinzessin eigentlich schon schlafen will. Und dann wird sie natürlich quengelig und kann noch viel weniger schlafen :(
Und wenn sie dann schläft, dann meist nicht besonders lange. Entweder wird sie schon munter, wenn wir schlafen gehen, oder ich hol sie zwischen halb eins und eins ins grosse Bett. Aber auch dort gibts dann keine Garantie auf erholsamen Schlaf: oft wacht sie auf, weint, sucht nach Mama und Schnuller, mag ein Flascherl und schlaft dann nur schwer wieder ein.
Dabei hat das alles schon mal richtig gut funktioniert. Bevor Mia in den Kindergarten gekommen ist hat sie gerne in ihrem Bett geschlafen, wollte oft schon nicht mehr zu uns mitgenommen werden. Und es hat (auch im Kindergarten) immer wieder vereinzelt Nächte gegeben, in denen sie beinahe - oder sehr vereinzelt sogar ganz - durchgeschlafen hat!
Irgendwas muss sich geändert haben, ich komme aber nicht dahinter, was.
Also muss sich bei uns etwas ändern.
Ich hab also drüber nachgedacht, wie oft Mia in der Nacht aufwacht und ob sie dann auch ein Flascherl verlangt. Und bin draufgekommen, dass sie von 4 oder 5 Mal, die sie aufwacht 3 oder 4 Mal ein Flascherl will, dann aber nur ein paar Schluckerl trinkt und erst, wenn ich "drauf bestehe" trinkt sie mehr.
Also hab ich beschlossen, die Milchration pro Flascherl zu halbieren, aber genausoviel Wasser einzufüllen, wie sonst auch, sodass sie jedenfalls in der Nacht weniger isst (auch, wenn ich in meinem Schlafdusel das tu, was ich immer mach). Und siehe da: in der Früh haben grad mal 50ml gefehlt, also fast gar nix!
Und: es hat ihr offenbar nicht geschmeckt, das Milchwasser! Gute Chancen also, ihr über kurz oder lang das Nacht-Flascherl abzugewöhnen und so vielleicht eine Chance auf etwas mehr Schlaf zu haben (vom Durchschlafen trau ich mich noch nicht mal träumen ...)
Ausserdem hab ich unser Nachmittagsprogramm umgestaltet:
- nach dem Kindergarten gehn wir raus, mindestens ein halbe Stunde muss auch bei diesen Temperaturen drin sein ... ich hoff, dass die frische Luft sie ein bissi müde macht, da kann sie sich ja auch anders austoben als zuhause
- danach wird auch Drinnen rumgetobt, damit sie auch richtig müde wird
- und vorm Schlafengehn wird noch eine halbe Stunde im Kinderzimmer gelesen/ gesungen/ gekuschelt, damit sie nicht das Gefühl hat, das im Bett nachholen zu müssen
Heute scheint das schon mal ganz gut geklappt zu haben, sie hat innerhalb von 15 Minuten eingeschlafen :)
Nächste Woche wird's nochmal spannend, da hat der Kindergarten zu und wir das Mittagsschlaf-Problem .... andererseits wird genug los sein, dass das Einschlafen nicht das grosse Problem sein dürfte und eine Pause vom Kindergarten und dem damit verbundenen Stress (und das ist offenbar immer noch Stress für sie) tut uns allen bestimmt gut!
Ich hoff' schwer, dass wir das (Ein-/ Durch-) Schlafproblem dadurch ein bissl in den Griff bekommen, bevor ich wieder arbeiten gehen muss ...
In diesem Sinne: schlafts gut (besser als wir?)
Andrea
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Mia kriegt Besuch vom Nikolaus
Dass Mia ein aussergewöhnlich braves Mädchen ist wisst ihr sicher alle, die ihr schon länger diesen Blog verfolgt ;) Der Nikolaus hat das offenbar auch irgendwie mitbekommen, wie das halt so seine Art ist, und hat heute gleich mehrere Sackerl für sie an verschiedenen Stellen abgegeben:
- Schon in der Früh war der Nikolo im Kindergarten, hat eine Runde durch den Garten gedreht, durch die Fenster geguckt und schlussendlich einen grossen Sack voll mit Geschenken für alle Kinder an der Türe abgegeben. Jedes Kind hat ein herziges Sackerl bekommen, gefüllt mit lauter guten Sachen: Schlecker, Schokolade und Zuckerl ;) (In die Gruppe ist er nicht gegangen, die Kleinen hatten einfach zu viel Angst vor dem seltsamen Mann mit Bart, Mütze und Mantel ...)
- Und während sie noch im Kindergarten war hat der Nikolaus auch zuhause ein Sackerl abgegeben! Ein paar Mandarinen, Nüsse, Äpfel einen Schleich-Igel und ein Hello-Kitty-Überaschungsei sind da zum Vorschein gekommen.
- Bei den Kleinhöfleiner Großeltern war der Nikolaus offenbar schon sehr zeitlich in der Früh, sie haben das Sackerl mitgebracht. Dort hat Mia neben (den obligatorischen) Mandarinen auch ein Puzzle und eine Kugelbahn gefunden - die hat dem Opa (und auch der Mama) mindestens genausogut gefallen, wie der kleinen Maus ;)
- Auch bei einem Freund hat der gute Mann noch was abgeliefert: ein großer Schoko-Nikolaus hat den Weg zu uns gefunden.
- Und zu meiner grossen (sehr freudigen) Überraschung hat unser Nachbar (der mit dem total lieben Hund, den Mia so gerne mag, vor dem sie sich aber schrecklich fürchtet) auch ein Sackerl für meine brave kleine Maus bekommen und bei uns abgeliefert :)
- Ein Vögelchen hat mir ausserdem gezwitschert, dass auch bei Tante Anna und bei den Eisenstädter Grosseltern ein Sackerl liegen könnte, das noch auf sie wartet...
So viel Schokolade wie heute hat die kleine Mietzekatze jedenfalls noch nie auf einmal gegessen :)
Sonntag, 25. November 2012
Mia mag nicht baden gehen
Dabei wäre gerade das gerade jetzt am Winteranfang wichtig für ihre Haut. Aber die Prinzessin hat sich irgendwie in den Kopf gesetzt, dass Baden überflüssig und total überbewertet ist.
Und so wird jeder Abend zur Geduldsprobe. Und Mama darf sich überlegen, mit welchem Trick/ Versprechen/ besonderem Spielzeug sie die kleine Hexe diesmal dazu überreden kann, doch in die Badewanne zu steigen.
Meistens hilft das Versprechen, ihr heute nicht den Kopf zu waschen ... aber dazu später.
Hab ich sie erst einmal ins Badezimmer gelockt, kann sie es dann aber meistens eh kaum mehr erwarten, ins warme Wasser zu kommen :) Besonders dann, wenn etwas richtig Interessantes in der Badewanne schwimmt:
ein Trichter, aus dem seltsamerweise ein dünner Wasserstrahl rinnt, wenn man oben Wasser reinleert
ein Metallbecher mit einer halben Knoblauchpresse, mit dem man wunderbares, imaginäres Griesskoch kochen kann
zwei Ampelmännchen-Schwämme, die sich wunderbarerweise mit Wasser vollsaugen, das man dann neben die Badewanne laufen lassen kann
ein schwimmfähiges Puzzle, das dank Moosgummirückseite und Wasserfilm an der Badewannenwand klebt
Wenn nur das lästige Haarewaschen nicht wäre! Klar, es ist nun wirklich nicht angenehm, wenn einem das Wasser über das Gesicht und in die Augen rinnt. Leider ist ihr absolut nicht klarzumachen, dass sie den Kopf nach hinten legen soll, oder zumindest nach oben schauen, damit genau das nicht passiert. Ich hab sogar schon probiert, ihr ihre Lieblingssendung auf dem iPhone vorzuspielen und das so hoch zu halten, dass sie unweigerlich hinaufschauen muss. Müsste - sie hat natürlich sofort gemerkt, dass ich vorhabe, den ganzen schönen Schaum aus den Haaren zu waschen und hat ein fürchterliches Theater begonnen. Das natürlich damit geendet hat, dass ihr das Wasser wieder über das Gesicht und in die Augen gelaufen ist. Und das hat natürlich zur Folge, dass sie noch viel weniger gern (ungerner ;) ) die Haare gewaschen bekommt :(
Heute haben wir's mal so probiert, dass der Papa mit ihr in der Wanne war und auch er Schaum auf den Kopf bekommen hat.
Viel einfacher hat das die Sache auch nicht gemacht, aber immerhin konnte er sie dazu überreden, so weit nach oben zu schauen, dass nur ganz, ganz wenig Wasser übers Gesicht und in die Augen gelaufen ist. Nächstes Mal machen wir's wieder so - vielleicht wird's ja dann irgendwann mal besser!
Und so wird jeder Abend zur Geduldsprobe. Und Mama darf sich überlegen, mit welchem Trick/ Versprechen/ besonderem Spielzeug sie die kleine Hexe diesmal dazu überreden kann, doch in die Badewanne zu steigen.
Meistens hilft das Versprechen, ihr heute nicht den Kopf zu waschen ... aber dazu später.
Hab ich sie erst einmal ins Badezimmer gelockt, kann sie es dann aber meistens eh kaum mehr erwarten, ins warme Wasser zu kommen :) Besonders dann, wenn etwas richtig Interessantes in der Badewanne schwimmt:
ein Trichter, aus dem seltsamerweise ein dünner Wasserstrahl rinnt, wenn man oben Wasser reinleert
ein Metallbecher mit einer halben Knoblauchpresse, mit dem man wunderbares, imaginäres Griesskoch kochen kann
zwei Ampelmännchen-Schwämme, die sich wunderbarerweise mit Wasser vollsaugen, das man dann neben die Badewanne laufen lassen kann
ein schwimmfähiges Puzzle, das dank Moosgummirückseite und Wasserfilm an der Badewannenwand klebt
Wenn nur das lästige Haarewaschen nicht wäre! Klar, es ist nun wirklich nicht angenehm, wenn einem das Wasser über das Gesicht und in die Augen rinnt. Leider ist ihr absolut nicht klarzumachen, dass sie den Kopf nach hinten legen soll, oder zumindest nach oben schauen, damit genau das nicht passiert. Ich hab sogar schon probiert, ihr ihre Lieblingssendung auf dem iPhone vorzuspielen und das so hoch zu halten, dass sie unweigerlich hinaufschauen muss. Müsste - sie hat natürlich sofort gemerkt, dass ich vorhabe, den ganzen schönen Schaum aus den Haaren zu waschen und hat ein fürchterliches Theater begonnen. Das natürlich damit geendet hat, dass ihr das Wasser wieder über das Gesicht und in die Augen gelaufen ist. Und das hat natürlich zur Folge, dass sie noch viel weniger gern (ungerner ;) ) die Haare gewaschen bekommt :(
Heute haben wir's mal so probiert, dass der Papa mit ihr in der Wanne war und auch er Schaum auf den Kopf bekommen hat.
Viel einfacher hat das die Sache auch nicht gemacht, aber immerhin konnte er sie dazu überreden, so weit nach oben zu schauen, dass nur ganz, ganz wenig Wasser übers Gesicht und in die Augen gelaufen ist. Nächstes Mal machen wir's wieder so - vielleicht wird's ja dann irgendwann mal besser!
Mia hat Hummeln im Hintern
Seit einigen Tagen schon ist sie kaum zu bändigen. Sie hält normalerweise schon nicht besonders gerne still, im Moment ist es aber noch um einiges schlimmer als sonst.
Meist schafft sie´s ja irgendwie doch, solange ruhig auf meinem Schoss zu sitzen, bis ich ihr die Hose, die Jacke, die Socken oder die Schuhe angezogen habe. Aber derzeit ist das alles ein kaum enden wollendes Geduldsspiel.
Auch untertags flitzt sie von einem Eck der Wohnung ins andere. Nicht mal, wenn sie eine ihrer Lieblingsserien schaut, steht sie einigermassen still. Sie wandert die Couch entlang, klettert rauf und wieder runter, legt sich halb hin, nur um im nächsten Moment aufzuspringen.
Mich macht das nervös. Und das macht sie nervös. Was wieder mich noch nervöser macht. Und so weiter.
Sie spürt vermutlich, dass wir beiden Erwachsenen grad nicht ganz im Lot sind. Unser Kung-Fu-Trainer geht Mitte Dezember nach England, mit einem "one-way-ticket", wie er das ausdrückt.
Damit geht der letzte Teil unseres "Vor-Mia-Lebens" verloren und das wirft uns beide weiter aus der Bahn, als wir zugeben wollen ...
Die kleine, sensible Maus hat das aber offenbar sofort mitbekommen.
Jetzt müssen wir also bald einen Weg finden, das ein bisschen zu verarbeiten, sonst werde ich noch verrückt mit ihrem Herumhampeln!
Meist schafft sie´s ja irgendwie doch, solange ruhig auf meinem Schoss zu sitzen, bis ich ihr die Hose, die Jacke, die Socken oder die Schuhe angezogen habe. Aber derzeit ist das alles ein kaum enden wollendes Geduldsspiel.
Auch untertags flitzt sie von einem Eck der Wohnung ins andere. Nicht mal, wenn sie eine ihrer Lieblingsserien schaut, steht sie einigermassen still. Sie wandert die Couch entlang, klettert rauf und wieder runter, legt sich halb hin, nur um im nächsten Moment aufzuspringen.
Mich macht das nervös. Und das macht sie nervös. Was wieder mich noch nervöser macht. Und so weiter.
Sie spürt vermutlich, dass wir beiden Erwachsenen grad nicht ganz im Lot sind. Unser Kung-Fu-Trainer geht Mitte Dezember nach England, mit einem "one-way-ticket", wie er das ausdrückt.
Damit geht der letzte Teil unseres "Vor-Mia-Lebens" verloren und das wirft uns beide weiter aus der Bahn, als wir zugeben wollen ...
Die kleine, sensible Maus hat das aber offenbar sofort mitbekommen.
Jetzt müssen wir also bald einen Weg finden, das ein bisschen zu verarbeiten, sonst werde ich noch verrückt mit ihrem Herumhampeln!
Freitag, 16. November 2012
Mia geht schlafen - mit fast 2 Jahren
Nicht, dass sie das freiwillig tun würde - dazu ist die Welt doch viel zu interessant! Aber seit letztem Juli, als ich euch das erste Mal von unseren Schlafen-Gehen-Ritualen erzählt habe, hat sich doch einiges geändert - sie ist halt schon ein grosses Mädchen :)
Schon kurz vor Weihnachten wurde klar, dass unserer kleinen Wasserratte das Baden so grossen Spaß macht, dass sie danach viel zu aufgedreht ist, um schlafen zu gehen. Da wird aufs Wasser gepatscht, dass es nur so spritzt, die Gummienten werden getaucht, geworfen und wieder getaucht und seit unserem Thermenbesuch zeigt sie uns auch, wie gut sie schon "schwimmen" kann :) Ausserdem dürfen immer wieder lustige Spielsachen mitkommen, zum Beispiel ein Trichter, der Schneebesen und ein kleines Schüsserl - Mia macht nämlich ihr eigenes Griesskoch ;)
Also haben wir's um etwa eine Stunde auf 18h vorverlegt, sodass sie danach noch Zeit genug zum Abendessen (Griesskoch) und Spielen, Buch "lesen" und Runterkommen hat.
Beim (echten) Griesskoch-kochen möchte die kleine Maus natürlich "helfen!" - sie bekommt also ihren Schemel, ein Reindl und einen Kochlöffel und rührt fleissig mit. In letzter Zeit darf's auch schon mal Toast oder Nudeln sein, hauptsache, sie darf mitmachen!
Meist ist der Papa dann auch schon zuhause und dann nutzen wir die Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen. Seit Mia in den Kindergarten geht lässt sie sich sogar ein Latzerl anziehen :)
Schon kurz vor Weihnachten wurde klar, dass unserer kleinen Wasserratte das Baden so grossen Spaß macht, dass sie danach viel zu aufgedreht ist, um schlafen zu gehen. Da wird aufs Wasser gepatscht, dass es nur so spritzt, die Gummienten werden getaucht, geworfen und wieder getaucht und seit unserem Thermenbesuch zeigt sie uns auch, wie gut sie schon "schwimmen" kann :) Ausserdem dürfen immer wieder lustige Spielsachen mitkommen, zum Beispiel ein Trichter, der Schneebesen und ein kleines Schüsserl - Mia macht nämlich ihr eigenes Griesskoch ;)
Also haben wir's um etwa eine Stunde auf 18h vorverlegt, sodass sie danach noch Zeit genug zum Abendessen (Griesskoch) und Spielen, Buch "lesen" und Runterkommen hat.
Beim (echten) Griesskoch-kochen möchte die kleine Maus natürlich "helfen!" - sie bekommt also ihren Schemel, ein Reindl und einen Kochlöffel und rührt fleissig mit. In letzter Zeit darf's auch schon mal Toast oder Nudeln sein, hauptsache, sie darf mitmachen!
Meist ist der Papa dann auch schon zuhause und dann nutzen wir die Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen. Seit Mia in den Kindergarten geht lässt sie sich sogar ein Latzerl anziehen :)
Kurz vor dem Schlafengehen darf sie dann noch die Bauernhof-"Tiere schlafen legen". Das ist eine sehr herzige App für's iPad, in der sie bei den einzelnen Tieren virtuell das Licht ausknipsen kann, bevor sie selber schlafen geht.
Das macht ihr solchen Spass, dass sie gar nicht mehr damit aufhören möchte und schon lange, bevor das letzte Tier schläft schon "(noch)mal!" sagt :) Nach zwei Durchgängen ist dann aber endgültig Schlafenszeit, es ist ja immerhin schon zwischen 19:30 und 20:00.
Oft trägt Papa die kleine Maus nach oben, dort werden dann noch die Zähne geputzt, bevor sie in ihr Bettchen verfrachtet wird und zunächst mal dem Papa "Gute Nacht" sagt. - Auch das mussten wir vorverlegen: Mia spielt viel zu gerne mit ihrem Papa, als dass sie in Ruhe ihr Flascherl trinken würde ...
Das bekommt sie dann also, wenn wir beide alleine in ihrem Zimmer sind - das grosse Licht ist ausgeschaltet, statt dessen brennt der (mittlerweile mit Alu-Folie gedimmte) IKEA-Mond über ihrem Bettchen.
Während Mia ihr Flascherl trinkt bekommt sie ihr Gute-Nacht-Lied (immer noch das "Abendlied") vorgesungen. Wenn sie gar zu munter ist singen wir auch noch ein zweites, entweder "wer hat die schönsten Schäfchen?", "weisst du, wieviel Sternlein stehen?" oder "leise Peterle/ Mirjam, leise". Zum Abschluss das Abendgebet "müde bin ich...."
Meistens ist sie dann zwar hundemüde, aber einschlafen will sie dann doch noch nicht - es könnte ja noch was Spannendes passieren. Aber wenn ich geduldig bleibe und nur wenig (und wenn, dann leise) mit ihr spreche, merkt sie, wie schläfrig sie schon ist, dreht sich zur Wand und gibt dem armen Sandmännchen doch noch nach. Oft mit meiner Hand fest in ihrer. Erst, wenn sie tief und fest eingeschlafen ist, darf ich meine Hand wieder haben. Und erst dann darf ich sie zudecken - wehe, sie bekommt noch mit wie ich ganz, ganz vorsichtig die Decke über sie breite, dann war die ganze Mühe umsonst, weil die Prinzessin einen Wutanfall bekommt ...
Bis zu ihrem Eintritt in den Kindergarten hat sie, auch wenn sie in der Nacht einmal (ganz selten ein zweites Mal) ihr Flascherl bekommen hat, in ihrem Bettchen weitergeschlafen bis in die Früh.
Seither ist das aber vorbei. Um spätestens 2 Uhr nehme ich sie mit in unser "grosses Bett" - manchmal nur unter erheblichem Protest: Mia möchte ja in ihrem Bett schlafen, aber dann soll bitte die Mama an der Bettkante sitzen und ihre Hand halten. Und das geht auf keinen Fall!
Morgens ist sie dann schon um 6:30 putzmunter - als hätte sie einen inneren Wecker.
Wir hoffen inständig, dass sie diese mühsamen Angewohnheiten auch irgendwann mal wieder ablegt, aber noch braucht sie wohl die Bestätigung, dass Mama und Papa ganz in der Nähe sind.
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