Samstag, 17. März 2012

Mia und der Sandmann - Teil 2

Tja, was soll ich sagen? Die Beziehung zwischen den beiden ist wird zwar stetig besser, aber so richtig gut verstehen tun sich die zwei nicht.

Zur Zeit versucht Mia den Sandmann zumindest einmal am Tag auszutricksen - und tagsüber nur noch einmal zu schlafen. Das gelingt aber noch nicht immer ....




Sandmännchen scheint das aber nicht zu gefallen und so wird das kleine Mäderl schon recht früh müde. Und das gefällt der Kleinen wiederum gar nicht und wehrt sich nach Leibeskräften gegen's Schlafengehen ...

So ganz gelingt es ihr zu ihrem Leidwesen natürlich nicht, ihre Müdigkeit vor den beiden Grossen zu verbergen und so kommt früher oder später die gefürchtete Frage: "Mia, sagst du Gute Nacht zum Papa, wir geh'n baden?!"

Dann merkt die kleine Maus aber meist ganz schnell, dass sie schon richtig, richtig müde ist :) Schnell die Babybadewanne in die grosse Wanne schubsen - die Mama is schon wieder viel zu langsam!
Und das mit dem Ausziehen muß man wohl auch selber übernehmen ... So ganz funktioniert das aber noch nicht, und so hilft die Mama schnell mit, damit Mia auch gleich in die Badewanne hüpfen kann :)

beim Baden
Beim Eincremen fall'n ihr dann auch schon die Augen fast zu, schnell noch ein Flascherl und ab geht's ins Bettchen.
Im Idealfall ...;)

Momentan ist das Mäuschen aber so anhänglich, dass sie am Liebsten die Mama oder den Papa als Bettchen benützen würde und so gestaltet sich das Ins-Bett-Legen zur Zeit auch mal recht schwierig ...


Naja, mal schau'n, wie's weitergeht - vielleicht schick' ich Mia und ihr Sandmännchen mal zur Paar-Therapie ;)

alles Liebe,
Andrea


Samstag, 10. März 2012

Mia erzieht sich selbst

Und sie macht das gar nicht schlecht, muss ich jetzt mal ehrlich sagen ;)
Sie nimmt keine Spielsachen mehr mit beim Einkaufen, überlässt die tollen Dinge aus dem Einkaufswagen den netten Herrschaften an der Kassa (wenn auch nur für ganz kurz!), sagt auch ganz brav "danke" (da!), macht hallo und baba und teilt auch (fast) alles mit anderen - erwartet dafür aber auch ein "danke!"; ein Mindestmaß an Höflichkeit muss einfach sein ;)
Unsere kleine Mietzekatze weiss ganz aber auch genau, wo die Grenzen liegen und was bei welchem Elternteil noch erlaubt oder verboten ist. Und vor allem weiss sie, wie streng das Verbot ist ;) Dabei gibt's eigentlich selten böse Verbote, meistens wird gelobt, wenn sie was richtig und brav macht, zum Beispiel wenn sie mir das Essen, das sie nicht mehr mag, wieder zurück in die Hand gibt, statt sie auf den Boden zu werfen.
Da sie aber die ganze Arbeit mit der Erzieherei hat möchte sie dafür aber auch besonders viel Aufmerksamkeit :) Sie muss immer bei allem, was wir tun, dabei sein, muss immer alles sehen und genau wissen. Ganz egal, ob das beim Wäscheaufhängen, Mittagessen oder Kochen ist, sie ist immer mitten drin. Wenn sie merkt, dass wir nicht so aufmerksam sind, wie sie es erwartet, kann's durchaus passieren, dass sie uns in ihr Zelt schleppt, um uns mal ganz für sich allein zu haben :)
So, ich geh jetzt ins Bett, damit ich morgen wieder fit für die Kleine bin :)
Bis bald!

Freitag, 24. Februar 2012

Mia geht baba

Eigentlich geht sie ganz gerne raus.
Eigentlich hasst sie das Anziehen.

Und da haben wir schon das Dilemma! Im Sommer ist das alles natürlich kein Problem - Schucherl anziehen, Türe auf und los!
Bei diesen Temperaturen schaut die Sache aber anders aus. Sie hat zuhause sowieso immer Body, Hose und Leiberl an. Für's Rausgehen braucht sie aber mindestens noch ihren Overall, besser noch eine Weste drunter. Und einen Schal.

Und schon geht's los: sobald der Overall aus dem Kasten rauskommt, verschwindet Mia entweder in ihrem Zimmer oder hinter der Wäschespinne ...
Jetzt heisst's geduldig (und erfindungsreich) sein. Mit der geeigneten Ablenkung lässt sie sich anziehen, solange man schnell genug dabei ist ;) Als hilfreich hat sich herausgestellt, auf den Balkon zu gehen. Da's ja jetzt mehrere Plusgrade hat, geht das ja :) und dort gibt's genügend interessante Dinge zu sehen, dass sie in nullkommanix angezogen ist.

Und dann steht einem Spaziergang nix mehr im Weg :)

Mia sagt baba

Wir haben uns schon recht früh angewöhnt, uns an der Türe von unserem kleinen Haserl zu verabschieden. Es hat sie immer sehr verusnsichert, wenn einer von uns (meistens der Papa) verschwunden ist, während sie geschlafen hat.

Das ist aber auch wirklich eine gruselige Situation: am Abend spielt man noch mit beiden Eltern, wird geknuddelt und liebgehabt, dann verliert man sich für eine endlose Zeitspanne im Träumeland und wenn man endlich wieder aufwacht ist einer der beiden verschwunden. Keine Ahnung, wohin und ob er wiederkommt!
Für den verbliebenen hatte das zur Folge, das das arme Zwergerl zum Einen sehr weinerlich war (immerhin ist es ja jetzt quasi Halbwaise) und zum Anderen extrem anhänglich (immerhin besteht ja die Möglichkeit, dass plötzlich auch noch der andere verschwindet!).

Seither gibt's ein Abschiedsritual, damit sie auch wirklich mitbekommt, dass einer von uns weggeht. Unser schlaues Mädl hat zum Glück recht schnell begriffen, dass der, der geht, auch irgendwann wieder zurückkommt. Es kommt zear immer wieder zu Protest-Weinen, wenn sie absolut nicht wahrhaben will, dass zB der Papa jetzt arbeiten gehen muss, aber das legt sich meisten noch, bevor er die Stiegen erreicht :) meistens macht ihr das baba-Sagen aber Spaß und sie winkt und lacht zum Abschied :)

Die grösste Freude macht ihr aber unsere Klingel: sobald's an der Türe läutet lässt sie alles stehen und liegen und verlangt, hinaufgetragen zu werden - die Stiegen raufzukrabbeln würde wohl zu lange dauern ;)
Wenn ihr der kleinen Maus also eine Freude machen wollt, kommt ihr vorbei und klingelt mal an :)

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal!
Andrea

Samstag, 28. Januar 2012

Mia soll Zähneputzen :)

Eine Zahnbürste hat sie ja schon seit sie nicht mal sechs Monate alt war. Die hat sie sich selber ausgesucht - und hat gerne drauf rumgekaut. Da hat Rumkauen auch noch gereicht, um den einen Zahn zu bürsten.

Mittlerweile kommen schon Zahn Nr. 11 und 12, da reicht nur Rumkauen auf einer Zahnbürste leider nicht mehr... Und jetzt wirds kompliziert. Sie mag es nämlich gar nicht, wenn man ihr die Zahnbürste ins Goscherl steckt und noch viel weniger, wenn sich das blöde Ding auch noch bewegt!

Eine Zeitlang war sie dann ganz verschossen in unsere elektrische Zahnbürste. Also haben wir ihr ein eigenes Bürsterl gekauft. Damit hat sie auch ganz brav ein paar Wochen putzen lassen.
Aber dann ... war's ihr wieder zu blöd und unser Spielchen "darf ich, oder doch nicht?" hat wieder angefangen.

Also hab ich probiert, ob sie mich putzen lässt, wenn sie mir die Zähne putzen darf ... Es hat zwar eine ganze Woche gedauert, bis sie verstanden hat, was ich will, aber jetzt funktionierts!
Sie macht "AAAAAA", damit ich den Mund aufmache und dabei darf ich ihr dann die Zähnchen putzen :)

Also dann, auf saubere Zähne :)
Andrea

Sonntag, 15. Januar 2012

Mia will stiegensteigen :)

Unser Stiegenhaus hat die kleine Maus schon immer fasziniert. Kaum, dass sie mit unserer Unterstützung stehen konnte, wollte sie ubedingt die Stufen hinauf- und hinuntergehen ... Dabei war jede Stufe so hoch, wie ihre Beine :) trotzdem: sie hat sich furchtbar angestengt und ist alle 14+2 Stufen raufgegangen - am liebsten aufrecht, so wie wir :)
Das war für sie vermutlich genauso anstrengend wie für mich, weil ich sie ja halten musste :)

Auch lange, nachdem sie eigentlich schon gehen und auch krabbeln konnte, hab ich sie noch die Stiegen hinaufbegleiten müssen.
Erst vor kurzem hat sie begriffen, wie Stiegensteigen funktioniert :) hinauf auf allen Vieren, hinunter am Windelpopsch oder rückwärts auf allen Vieren, je nach Lust und Laune. Nur die letzte Stufe geht sie immer aufrecht :)


Und die Treppe ist inr Lieblingsplatz geworden, auf den untesten beiden Stufen kann sie sich eine halbe Stunde lang beschäftigen (immer unter Beobachtung, versteht sich) ...
Ein bisschen kann ich's nachvollziehen, ich sitz auch gern dort :)


Bis bald,
Andrea

Mittwoch, 11. Januar 2012

Mia hat Geburtstag - ein Jahresrückblick

So, Gesten war's also dann soweit, meine kleine Maus ist ein Jahr alt geworden! Dabei ist sie doch gerade erst auf die Welt gekommen und jetzt kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, wie es ohne sie war ... ausschlafen, in Ruhe essen, vor allem aber: eine ganz ruhige Wohnung, kein Zwergi, das vor Vergnügen quietscht und keine kleinen Füßchen, die durch's Wohnzimmer tapsen ... Noch nie ist mir ein Jahr so kurz vorgekommen. Und noch nie ist in einem Jahr soviel passiert :)
Die Tage vor der Geburt waren schon spannend, die Geburt sowieso und dann das erste Mal zuhause mit der Kleinen!
Aber eigentlich war das ja nur der Anfang :) kaum haben wir uns an unsere stille, u bewegliche, hilflose Mitbewohnerin gewöhnt, da hat sie angefangen, nach allem zu grabschen, was ihr in die Quere kam. Kurz darauf das erste selbständige Umdrehen, Aufsetzen und Aufstehen.

So viele erste Male: das erste Lächeln, die ersten gebrabbelten "Worte", das erste Bussi :) ... Da könnt man glatt sentimental werden :)
Und jetzt vor Kurzem das erste Weihnachten! Davon muss ich euch noch erzählen:
Am 23. Dezember haben wir bis halb 12 den Baum geschmückt, weil wir am nächsten Tag gleich in der Früh ins Burgenland fahren wollten, zuerst Frühstück bei den einen Großeltern, dann Mittagessen bei den anderen Großeltern, dann nach Hause zu unserer eigenen Bescherung ...
Bei beiden Großeltern natürlich ein schöner Christbaum - Mia sieht die Sache anders: die Dinget stechen, sind furchtbar im Weg und die glitzernden Dinge drauf darf man nicht angreifen. Fazit: Christbäume sind doof!
Geschenke aber richtig toll! Das Papier drum herum raschelt so schön und was sich alles für Sachen darin verstecken :)
Ziemlich müde is die Kleine, als wir heimfahren. Ich husch' schnell ins Wohnzimmer, die Lichter anzünden. Mia kommt mit dem Papa runter, sieht den Baum und fängt fast zu weinen an! Jetzt sind die zwei auch noch übergeschnappt und haben so einen blöden Baum hingestellt! Die Spielfläche is nur mehr halb so groß! Was haben sie sich dabei nur gedacht???
Ihr Geschenk nimmt sie nur noch halbherzig wahr :(

Nach ein paar Tagen hat sie dann auch den Baum akzeptiert und versucht immer wieder, Baumschmuck zu stiebitzen :)

Das nächste "Großereignis" lässt nicht lange auf sich warten: der erste Geburtstag :)
Mia kriegt einen Kuchen (Apfelkuchen) und eine Holzbahn mit 4 kleinen Autos zum runterflitzen lassen :)
Ich muß ihr nur einmal zeigen, wie's funktioniert, dann spielt sie schon selber damit :)
Später kommt die Tante Anna vorbei, wir machen einen Ausflug zum IKEA - das macht ihr immer Spass und mit der Tante im Schlepptau gleich noch mehr :)
Am Abend ist die große kleine Maus so fix und fertig, dass sie freiwillig ins Bett geht und endlich einmal wieder vernünftig schläft :)

Jetzt sind wir mal gespannt, was das nächste Jahr so alles bringen wird - ich halt' euch auf dem Laufenden :)

Bis bald,
Andrea!