Mittlerweile könnten wir beinahe schon unseren Zweitwohnsitz dort anmelden ;) ihr könntet uns jedenfalls jeden Sonntag dort treffen. Irgendwie hat es sich zu so einer Art "Tradition" entwickelt, egal bei welchem Wetter.
So auch heute. Auch wenn es - verglichen mit den letzten paar Tagen - kalt und vor allem sehr schneeig war und die Prinzessin es gar nicht leiden kann, wenn ihr die Schneeflocken ins Gesicht fallen und überhaupt mit diesem ganzen weissen Zeug zu ihren Füssen wenig anfangen kann. Trotzdem wollte sie gleich nach dem Eingang beim Tiroler Hof "runta" und zu Fuß gehen! Zwar durfte der Papa sie immer wieder tragen, trotzdem war sie ganz fleissig zu Fuß unterwegs :)
Nach den obligatorischen "Pommes mit Keptschap" sind wir dann ins Aquarienhaus geflitzt. Das hat sich im Nachhinein als logistischer Fehler herausgestellt: es ist einfach viel zu warm dort drinnen, so dick, wie wir alle eingepackt waren ... Für Mia war's natürlich toll. Diesmal hauptsächlich die Echsen, Schlangen und ganz besonders die Fledermäuse! Die kleine Maus ekelt sich zum Glück vor gar nix - warum auch, Mama und Papa tun's ja auch nicht ;)
So interessant war alles, dass wir uns bei Heimgehen richtig beeilen mussten, weil der Tiergarten gerade geschlossen wurde :)
Den Weg zum Auto ist Mia dann wieder selber gegangen. Und weil's im Schnee grade so schön war, sind wir noch kurz in den angrenzenden Maxing-Park gegangen. Dort hat dann ein Hügerl noch gelockt und so sind wir noch mit dem Sackerl ein paar Mal die Böschung runtergerodelt :)
Mit Einbruch der Finsternis ist meine kleine Eisprinzessin dann freiwillig ins Auto geklettert, hat sich widerspruchslos ausziehen und anschnallen lassen. Alles in allem ein wunderbarer Nachmittag. Ich bin richtig stolz auf mein grosses Mädchen :)
In der Zwischenzeit ist sie schon seit gut eineinhalb Stunden im Bett und schläft hoffentlich wieder so gut, wie letzte Woche nach ihrem Zoo-Besuch :)
Ich wü sch euch eine gute Nacht,
Andrea
Sonntag, 10. Februar 2013
Samstag, 26. Januar 2013
Mia mag die Mama nicht teilen
Ja, sie ist ganz schön eifersüchtig, die kleine Maus - ob ich ein anderes Kind auf den Schoss nehme oder mit Papa ein bisschen kuschle, Mia muss immer mit dabei sein und sich im besten Fall dazwischendrängen ...
Aber am meisten macht ihr wohl grade zu schaffen, dass ich wieder arbeiten gehe: Seit dem 10. Jänner bin ich halbtags wieder im Dienst. Und obwohl Mia eigentlich in dieser Zeit im Kindergarten ist, kriegt sie's trotzdem irgendwie mit.
Dabei fühle ich mich in meiner alten, neuen Arbeit sehr wohl. Es scheint mir fast, als wäre keine Zeit vergangen, ich hab nahtlos dort wieder angefangen, wo ich aufgehört habe. Besonders stressig kommt's mir grade auch nicht vor. Und trotzdem ist sie furchtbar anhänglich, etwas launisch und vor allem: sie schläft schlecht.
In den ersten paar Tagen ist sie schon aufgewacht, wenn wir schlafen gegangen sind und wollte mit ins "grosse Bett". Dort kuschelt sie sich dann ganz eng an mich in meine Arme. Wehe, ich versuche, mich in eine bequemere Position zu drehen und vielleicht sogar meinen Arm unter ihr wegzuziehen. Oft regt sie sich dann so auf, dass sie sich sogar zum Papa kuschelt (der sie üblicherweise nachts nicht mal anschau'n darf), nur um eine halbe Stunde später wieder bei mir aufzutauchen und ein Flascherl zu verlangen, von dem sie eh nur 2, 3 Schlucke trinkt ...
Klar, dass ich nicht besonders ausgeruht bin, am nächsten Morgen.
Inzwischen sind wir am Weg der Besserung - wenn auch nur geringfügig: sie schläft zumindest schon bis Mitternacht in ihrem eigenen Bett ... ;)
Naja, wie auch immer es weitergeht, ihr werdet es lesen können :D
lg, Andrea
Aber am meisten macht ihr wohl grade zu schaffen, dass ich wieder arbeiten gehe: Seit dem 10. Jänner bin ich halbtags wieder im Dienst. Und obwohl Mia eigentlich in dieser Zeit im Kindergarten ist, kriegt sie's trotzdem irgendwie mit.
Dabei fühle ich mich in meiner alten, neuen Arbeit sehr wohl. Es scheint mir fast, als wäre keine Zeit vergangen, ich hab nahtlos dort wieder angefangen, wo ich aufgehört habe. Besonders stressig kommt's mir grade auch nicht vor. Und trotzdem ist sie furchtbar anhänglich, etwas launisch und vor allem: sie schläft schlecht.
In den ersten paar Tagen ist sie schon aufgewacht, wenn wir schlafen gegangen sind und wollte mit ins "grosse Bett". Dort kuschelt sie sich dann ganz eng an mich in meine Arme. Wehe, ich versuche, mich in eine bequemere Position zu drehen und vielleicht sogar meinen Arm unter ihr wegzuziehen. Oft regt sie sich dann so auf, dass sie sich sogar zum Papa kuschelt (der sie üblicherweise nachts nicht mal anschau'n darf), nur um eine halbe Stunde später wieder bei mir aufzutauchen und ein Flascherl zu verlangen, von dem sie eh nur 2, 3 Schlucke trinkt ...
Klar, dass ich nicht besonders ausgeruht bin, am nächsten Morgen.
Inzwischen sind wir am Weg der Besserung - wenn auch nur geringfügig: sie schläft zumindest schon bis Mitternacht in ihrem eigenen Bett ... ;)
Naja, wie auch immer es weitergeht, ihr werdet es lesen können :D
lg, Andrea
Mittwoch, 9. Januar 2013
Mia wird 2 Jahre alt
Eigentlich ja erst morgen, aber ob ich nach meinem ersten Arbeitstag und dem Kindergeburtstag noch Zeit hab, zu bloggen, weiß ich beim besten Willen nicht. Also, los geht der Mia-Jahresrückblick ;)
Es ist ja auch wirklich viel passiert, dieses Jahr, Mia hat so viel gelernt und Papa und Mama natürlich auch :)
Schon vor ihrem ersten Geburtstag hat Mia angefangen zu laufen und sprechen, richtig perfektioniert hat sie's in ihrem 2. Jahr:
Gehen, Laufen, Hüpfen und Springen, Drehen und Tanzen das alles geht ihr so leicht von der Hand, nein von den Beinen, als hätte sie nie etwas anderes getan. Das merkt man natürlich auch an ihrer Figur, der Babyspeck is weg! Auch ihre Haare sind gewachsen, jetzt sieht sie wie ein richtiges Mädl aus, auch wenn sie nicht zuckerlrosa angezogen ist ;)
Auch geplaudert hat sie ja schon lange (besonders gerne hat sie ja Tierstimmen nachgemacht), aber im letzten Jahr hat sie so viel dazugelernt! Sie kann mittlerweile schon ganze Sätze bilden, und ab und zu funktioniert schon das richtige "Ich" und"Du". Gestern zum Beispiel sagt mein kleines Mäuschen zu mir: "Nein, Mama, ich mach das!" oder "Mama, ich aufsteh'n".
Das "Ich mach das!" ist übrigens ein grosses Thema bei uns. Schon seit ein paar Monaten, genauer gesagt, seit sie im Kindergarten/ in der Kinderstube ist.
Dort angemeldet hätt' ich sie ja beinahe zu spät, weil der Kindergarten ja halb-privat ist und man da die Kinder ja schon recht früh (oft schon gleich nach der Geburt oder noch früher). Wir waren "erst" kurz nach Mias erstem Geburtstag zum Vorstellen dort, aber wir hatten Glück: Mitte März hab ich erfahren, daß Mia ab 3. September in die Kinderstube gehen darf. Gerade rechtzeitig, weil ich ab 12. September arbeiten gehen sollte. Beim Elternabend im Juni erfahre ich, daß die Eingewöhnungszeit bis zu 8 Wochen dauern könnte. Zum Glück ist mein Chef sehr verständnisvoll und so darf ich bis zum 2. Geburtstag (also bis morgen) zu Hause bleiben - daß uns das noch Probleme machen wird, wusste ich ja noch nicht ...
Die Eingewöhnung in den Kindergang ist dann wirklich nicht besonders lustig gewesen, das könnt ihr hier, hier, hier und hier nachlesen. Erst nach der 3. Woche hatten wir den Durchbruch - gottseidank! Seither geht sie zwar nicht begeistert, aber recht brav in den Kindergarten.
Ende April dann das nächste große Ereignis: Mia wird getauft. Dabei hatten wir das ursprünglich gar nicht vor. Aber es war eine gute Entscheidung :)
Das vergangene Jahr war auch das Jahr der Ausflüge. Mia ist ja schon recht gut zu Fuß und das macht die Sache natürlich viel einfacher. Gerade in den paar besonders heißen Sommerwochen haben wir uns oft in den Wald oder - was der kleinen Maus noch viel mehr Spaß gemacht hat - ans Wasser gefahren. Besonders lustig war's bei den Myra-Fällen. Den halben Kilometer bis zum Stausee ist die tüchtige Maus selber gegangen. Auch die hohen Steinstufen haben sie nicht aufhalten können, auch wenn die Mama ein bisschen helfen mußte. Der Stausee war dann ein bisschen zu groß für sie, aber der kleine Teich daneben hatte genau die richtige Tiefe, um dort stundenlang zu spielen. Den Abstieg zum Auto hat sie dann im Kuscheltuch "gemeistert".
Aber nicht alles war so lustig: Ende Juli "darf" ich mir Mia zwei Tage und zwei Nächte im Spital verbringen. Mia ist total unbegeistert, die beiden Tage sind für uns beide die längsten, die wir miteinander hatten.
Diese zwei Tage und Nächte haben uns vermutlich auch Ende September unser Wochenende in der Therme Stegersbach so schwer gemacht. Dabei ist sie eigentlich eine richtige Wasserratte, aber das Übernachten hat ihr schwer zu schaffen gemacht.
Ihre Ängstlichkeit hat uns so zu denken gegeben, daß wir der kleine Maus einen Termin bei der Kinderpsychologin "verpasst" haben. Die hat uns Mut gemacht, daß es halt Kinder gibt, die ängstlicher sind, und andere, die mutiger sind. Wir sollten halt "üben" (sie also immer wieder -alle paar Wochen mal - in eine ihr unangenehme Situation bringen. Mit vorheriger Ankündigung und Nachbesprechung) und ihr Zeit geben. Und tatsächlich scheint das ein wenig zu helfen - sie wird wohl nie eine Draufgängerin werden, aber es ist mir gar nicht so unrecht, daß sie zum Beispiel gehörigen Respekt vor Autos oder Hunden hat ...
Das Jahresende war dann ein bißchen stressig: Papa wollte unbedingt noch vor Weihnachten die Küche umbauen, hier gibt's ein Foto von der vollendeten Küche. Sie war tatsächlich genau am Tag vor Weihnachten fertig :) Zwischen Weihnachten und Sylvester hat sie dann noch schnell eine Magen-Darm-G'schichte aufgeklaubt, aber schon nach ein paar Tagen war sie wieder die Alte, gerade rechtzeitig, um wieder in den Kindergarten zu gehen und morgen mit ihren Freunden Geburtstag zu feiern.
Alles in Allem war es ein schönes, turbulentes, schönes, anstrengendes, schönes, nerviges, schönes und sehr schönes Jahr.
Auf ein Neues!
Andrea
Dienstag, 1. Januar 2013
Mia hat einen starken Willen - oder: der Zwergenaufstand geht in die zweite Runde ...
Ein starker Wille ist ja eigentlich was Gutes. "Eigentlich" deshalb, weil das auch ganz schnell ganz schön unbequem werden kann. Besonders, wenn zwei solcher Sturköpfe aufeinander treffen.
Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Meinen eigenen Sturkopf hab ich von meiner Mutti geerbt - das hat uns beiden schon ziemlich zu schaffen gemacht. Und genau diesen "starken Willen" hab ich Mia weitergegeben.
Aber auch der Papa ist ein Sturschädl und hat da auch ein ganzes Stück weitergegeben.
Das Ergebnis ist ein kleines, ziemlich charmantes, aber auch energisches Energiebündel, das nicht nur genau weiss, wie sie ihre Eltern um den kleinen Finger wickeln kann, sondern auch immer wieder versucht, mit ihrem kleinen Kopf durch die Wand zu gehen. Nicht immer können wir ihr erlauben, diese Wand auch wirklich einzureissen. Dann gibt´s ab und zu ein bissl Stress bei uns zuhause.
Wenn dann noch ein Entwicklungsschub dazukommt wird´s allerdings unschön. Gerade heute waren wir wieder so weit.
Wenn die Maus Fieber hat scheint es uns immer, als würden ihre Gehirnzellen gleich nochmal so schnell arbeiten. So auch diesesmal. Mia sagt auf einmal "Du" und "Ich" im richtigen Zusammenhang. Sie wird also ein richtiges, eigenständiges Persönchen. Das macht ihr nicht immer nur Spaß, sondern sicher immer wieder auch ganz schön Angst. Deshalb ist sie in letzter Zeit extrem angänglich gewesen (sicher auch, weil sie ja krank war).
Und deshalb hatten wir in den letzten 24 Stunden gleich zwei "Vorfälle" - beide wegen Kleinigkeiten, die sie zwar sonst auch nicht gerne macht (Hosen anziehen, im Autositz sitzen), aber normalerweise gibt das keinen solchen Aufstand wie heute.
Einen richtigen Wutanfall hat mein kleines Energiebündel bekommen. Das volle Programm: Schreien, nein eigentlich Brüllen, Durchstrecken, Um-Sich-Schlagen. So heftig, dass wir schon ein bisschen ans Auf- bzw. Nachgeben gedacht haben.
Zum Glück haben wir durchgehalten. Haben ihr ruhig, aber bestimmt erklärt, dass Papa und Mama manche Sachen besser wissen, als sie und, daß sie sich fügen muss. Sie hat gekämpft wie eine Löwin (eigentlich sollten wir stolz sein, so ein starkes Kind zu haben ...) - über 40 Minuten lang hat sie immer wieder versucht, aus dem Gurt zu schlüpfen. Dann endlich ist sie ruhiger geworden und ist eingeschlafen.
Nach dem Aufwachen wollte sie dann erst einmal gar nicht aus dem Auto raus - ich vermute mal, sie wollte selber bestimmen, wann sie genug davon hat - und, nachdem wir endlich draussen waren, wollte sie dann lieber vor der Wohnung spielen, als drinnen.
Ansonsten ist sie seither ein kleiner Engel: nicht nur, daß sie nicht weint und schreit, wie in den vergangenen Tagen, sie hört auf das, worum wir sie bitten, spielt brav - auch alleine - und ist freiwillig schlafen gegangen (und ihr wisst ja, wie ungern sie das tut!). Es ist fast unheimlich, aber wir geniessen´s, solange es dauert :)
Fast kommt´s uns so vor, als würde sie dieses In-Die-Schranken-Weisen brauchen, damit sie sich sicher und wohl fühlt. Ich wünschte nur, das würde nicht in solchen (für beide Seiten) anstrengenden Wutanfällen enden. Immerhin hab ich die Hoffnung, daß sie irgendwann (hoffentlich bald) lernt, mit ihrer Wut vernünftig umzugehen ...
Andrea
Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Meinen eigenen Sturkopf hab ich von meiner Mutti geerbt - das hat uns beiden schon ziemlich zu schaffen gemacht. Und genau diesen "starken Willen" hab ich Mia weitergegeben.
Aber auch der Papa ist ein Sturschädl und hat da auch ein ganzes Stück weitergegeben.
Das Ergebnis ist ein kleines, ziemlich charmantes, aber auch energisches Energiebündel, das nicht nur genau weiss, wie sie ihre Eltern um den kleinen Finger wickeln kann, sondern auch immer wieder versucht, mit ihrem kleinen Kopf durch die Wand zu gehen. Nicht immer können wir ihr erlauben, diese Wand auch wirklich einzureissen. Dann gibt´s ab und zu ein bissl Stress bei uns zuhause.
Wenn dann noch ein Entwicklungsschub dazukommt wird´s allerdings unschön. Gerade heute waren wir wieder so weit.
Wenn die Maus Fieber hat scheint es uns immer, als würden ihre Gehirnzellen gleich nochmal so schnell arbeiten. So auch diesesmal. Mia sagt auf einmal "Du" und "Ich" im richtigen Zusammenhang. Sie wird also ein richtiges, eigenständiges Persönchen. Das macht ihr nicht immer nur Spaß, sondern sicher immer wieder auch ganz schön Angst. Deshalb ist sie in letzter Zeit extrem angänglich gewesen (sicher auch, weil sie ja krank war).
Und deshalb hatten wir in den letzten 24 Stunden gleich zwei "Vorfälle" - beide wegen Kleinigkeiten, die sie zwar sonst auch nicht gerne macht (Hosen anziehen, im Autositz sitzen), aber normalerweise gibt das keinen solchen Aufstand wie heute.
Einen richtigen Wutanfall hat mein kleines Energiebündel bekommen. Das volle Programm: Schreien, nein eigentlich Brüllen, Durchstrecken, Um-Sich-Schlagen. So heftig, dass wir schon ein bisschen ans Auf- bzw. Nachgeben gedacht haben.
Zum Glück haben wir durchgehalten. Haben ihr ruhig, aber bestimmt erklärt, dass Papa und Mama manche Sachen besser wissen, als sie und, daß sie sich fügen muss. Sie hat gekämpft wie eine Löwin (eigentlich sollten wir stolz sein, so ein starkes Kind zu haben ...) - über 40 Minuten lang hat sie immer wieder versucht, aus dem Gurt zu schlüpfen. Dann endlich ist sie ruhiger geworden und ist eingeschlafen.
Nach dem Aufwachen wollte sie dann erst einmal gar nicht aus dem Auto raus - ich vermute mal, sie wollte selber bestimmen, wann sie genug davon hat - und, nachdem wir endlich draussen waren, wollte sie dann lieber vor der Wohnung spielen, als drinnen.
Ansonsten ist sie seither ein kleiner Engel: nicht nur, daß sie nicht weint und schreit, wie in den vergangenen Tagen, sie hört auf das, worum wir sie bitten, spielt brav - auch alleine - und ist freiwillig schlafen gegangen (und ihr wisst ja, wie ungern sie das tut!). Es ist fast unheimlich, aber wir geniessen´s, solange es dauert :)
Fast kommt´s uns so vor, als würde sie dieses In-Die-Schranken-Weisen brauchen, damit sie sich sicher und wohl fühlt. Ich wünschte nur, das würde nicht in solchen (für beide Seiten) anstrengenden Wutanfällen enden. Immerhin hab ich die Hoffnung, daß sie irgendwann (hoffentlich bald) lernt, mit ihrer Wut vernünftig umzugehen ...
Andrea
Sonntag, 30. Dezember 2012
Mia kann auch mal eine Nervensäge sein
Versteht mich richtig: mein kleiner Engel ist mein Ein und Alles, ich liebe sie über alles! Sie ist zuckersüß. Und richtig schlau. Sie ist charmant: sie weiss genau, wie sie Papa und Mama um den Finger wickeln kann.
Aber manchmal geht sie mir einfach nur auf die Nerven!
Manchmal testet sie ihre Grenzen. Aufs Äusserste. So lange, bis alle Geduld aufgebraucht und auch der letzte Faden bis zum Zerreissen gespannt ist.
Manchmal ist sie grantig. Aus unerfindlichen Gründen. Nichts kann man ihr recht machen. Nichts hilft. Auch wenn ich mein ganzes Verständis aufbringe kann ich mich nicht in sie reinversetzen.
Manchmal ist sie müde. Und will's um die Burg nicht zugeben. Lieber noch ein bisschen spielen. Und die Mama ärgern. Oder besser noch in den Wahnsinn treiben.
Und ab und zu ist sie auch krank oder zahnt und jammert. Stundenlang. Tagelang. Auch dann kann's passieren, dass sich bei allem Verständis für ihr Krank-sein meine Geduld irgendwann erschöpft.
Meistens kann ich mich dann auf meinen Mann voll und ganz verlassen: er merkt schon recht früh, wenn der Geduldsfaden dünner wird. Und nimmt mir mein kleines Bündel ab, sodass sich meine Nerven beruhigen können.
Leider ist er halt nicht immer da. Oder auch seine Nerven sind schon aufs Ärgste strapaziert. Dann kann es auch mal passieren, dass ich laut werde. Und darauf bin ich nun wirklich nicht stolz. Meistens tut mir das in dem Augenblick noch leid, in dem ich sie anfahre. Aber dann ist es halt schon zu spät. Und ich kann mich nur noch entschuldigen. Und mir vornehmen, das das nicht mehr (so schnell) passiert.
Hier also mein Neujahrsvorsatz: Ich möchte ruhiger und gelassener werden. Wie das funktionieren soll, weiss ich zwar noch nicht, aber ich hab ja auch noch einen Tag - und ein Jahr ;)
Alles Liebe,
Andrea
Aber manchmal geht sie mir einfach nur auf die Nerven!
Manchmal testet sie ihre Grenzen. Aufs Äusserste. So lange, bis alle Geduld aufgebraucht und auch der letzte Faden bis zum Zerreissen gespannt ist.
Manchmal ist sie grantig. Aus unerfindlichen Gründen. Nichts kann man ihr recht machen. Nichts hilft. Auch wenn ich mein ganzes Verständis aufbringe kann ich mich nicht in sie reinversetzen.
Manchmal ist sie müde. Und will's um die Burg nicht zugeben. Lieber noch ein bisschen spielen. Und die Mama ärgern. Oder besser noch in den Wahnsinn treiben.
Und ab und zu ist sie auch krank oder zahnt und jammert. Stundenlang. Tagelang. Auch dann kann's passieren, dass sich bei allem Verständis für ihr Krank-sein meine Geduld irgendwann erschöpft.
Meistens kann ich mich dann auf meinen Mann voll und ganz verlassen: er merkt schon recht früh, wenn der Geduldsfaden dünner wird. Und nimmt mir mein kleines Bündel ab, sodass sich meine Nerven beruhigen können.
Leider ist er halt nicht immer da. Oder auch seine Nerven sind schon aufs Ärgste strapaziert. Dann kann es auch mal passieren, dass ich laut werde. Und darauf bin ich nun wirklich nicht stolz. Meistens tut mir das in dem Augenblick noch leid, in dem ich sie anfahre. Aber dann ist es halt schon zu spät. Und ich kann mich nur noch entschuldigen. Und mir vornehmen, das das nicht mehr (so schnell) passiert.
Hier also mein Neujahrsvorsatz: Ich möchte ruhiger und gelassener werden. Wie das funktionieren soll, weiss ich zwar noch nicht, aber ich hab ja auch noch einen Tag - und ein Jahr ;)
Alles Liebe,
Andrea
Dienstag, 25. Dezember 2012
Mia feiert Weihnachten
Und diesmal richtig! Letztes Jahr hat sie zwar schon mitbekommen, dass da irgendwie was anders ist - und vor allem viel los ist -, aber so ganz bewusst war ihr weder das Christkind, noch, warum sie so viele Geschenke bekommt .... Und der Baum im Wohnzimmer war sowieso das allerletzte!
Heuer hat sie sogar einen Adventkalender bekommen (danke, Tante Anna!) :)
Vorm "Nickelhaus" (Nikolaus) hat sie sich zwar noch gefürchtet, aber das Christkind ist ja unsichtbar, darauf hat sie sich gefreut ;) Und sogar einen Wunsch geäußert: sie möchte keine Puppe, sondern ein Fahrrad!
Damit das Christkind ihr das auch wirklich bringt war sie die letzte Woche vor Weihnachten so richtig, richtig brav!
Auf die Bitte, sich zB anzuziehen meinte meine süße Maus: "Ja, anziehen! Ich brav!"
Gestern war's dann also soweit: Weihnachten, das Christkind macht sich auf den Weg zu den braven Kindern! Papa bringt den Baum ins Wohnzimmer (diesmal soll sie ihn schon vorher sehen, vielleicht akzeptiert sie ihn dann leichter) und Mama darf dem Christkind helfen, ihn zu schmücken.
Mia ist schon ziemlich müde, also macht Papa einen Ausflug mit ihr, das Christkind suchen, um den Wunsch noch ein letztes Mal zu deponieren ;) in den zwei Stunden, in denen der beste Ehemann und Papa von allen in der Kälte spazieren geht, kann ich den Baum aufputzen, noch einmal saugen und das Essen vollenden - die Suppe mit dem Tafelspitz hab ich ja schon am Vortag zugestellt, damit sie richtig gut wird.
Noch bevor ich ganz fertig bin, sind meine Beiden auch schon wieder da. Und bald darauf klingeln schon unsere ersten Gäste: Tante Anna und Onkel Ufi. Die beiden dürfen bei den allerletzte Vorbereitungen helfen ;)
dann noch schnell umziehen, Kitty-Oma und -Opa sind auch gleich da!
Die Geschenke unterm Baum platzieren und dann kann die Bescherung losgehen :)
Mia kann's gar nicht glauben, als sie wirklich ein Fahrrad bekommt :) das Kitty-Christkind war da aber sehr fleißig :D
Vom Anna-Ufi-Christkind bekommt sie ein Kuschel-Pferdchen (Jolly Jumper) und eine Schneekugel mit je einem Bild der Beiden - das muss am Abend sogar mit ins Bett :)
Und das Papa-Mama-Christkind hat einen Lego-Zoo gebracht.
So brav war unsere Mia!
Nach so einem aufregendem Tag ist es natürlich schwer, einzuschlafen, und so dauert es fast eine Stunde, bis Mia im Reich der Träume ist :)
In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein besinnliches Fest und frohe Feiertage! (Mit etwas Glück lesen wir uns dieses Jahr noch einmal.)
Andrea, Gerd und Mia
Auch Mama's Onkel und Tante waren da und haben gleich zwei Packerl mitgebracht: zwei tolle Puzzles und einen cooler Raupen-Bagger hat das Christkinderl bei ihm für Mia abgeliefert!
Der hat natürlich einen Ehrenplatz in den Küche bekommen ;)
![]() |
| ein Blick aus unserem Wohnzimmerfenster |
Vorm "Nickelhaus" (Nikolaus) hat sie sich zwar noch gefürchtet, aber das Christkind ist ja unsichtbar, darauf hat sie sich gefreut ;) Und sogar einen Wunsch geäußert: sie möchte keine Puppe, sondern ein Fahrrad!
Damit das Christkind ihr das auch wirklich bringt war sie die letzte Woche vor Weihnachten so richtig, richtig brav!
Auf die Bitte, sich zB anzuziehen meinte meine süße Maus: "Ja, anziehen! Ich brav!"
Gestern war's dann also soweit: Weihnachten, das Christkind macht sich auf den Weg zu den braven Kindern! Papa bringt den Baum ins Wohnzimmer (diesmal soll sie ihn schon vorher sehen, vielleicht akzeptiert sie ihn dann leichter) und Mama darf dem Christkind helfen, ihn zu schmücken.
![]() |
| Mama darf dem Christkind helfen, den Baum aufzuputzen |
Noch bevor ich ganz fertig bin, sind meine Beiden auch schon wieder da. Und bald darauf klingeln schon unsere ersten Gäste: Tante Anna und Onkel Ufi. Die beiden dürfen bei den allerletzte Vorbereitungen helfen ;)
![]() |
| Onkel Ufi beim Kren-Reissen :) |
Die Geschenke unterm Baum platzieren und dann kann die Bescherung losgehen :)
Mia kann's gar nicht glauben, als sie wirklich ein Fahrrad bekommt :) das Kitty-Christkind war da aber sehr fleißig :D
![]() |
| Mia hat ein Rad und einen Lego-Zoo bekommen :) |
Vom Anna-Ufi-Christkind bekommt sie ein Kuschel-Pferdchen (Jolly Jumper) und eine Schneekugel mit je einem Bild der Beiden - das muss am Abend sogar mit ins Bett :)
Und das Papa-Mama-Christkind hat einen Lego-Zoo gebracht.
So brav war unsere Mia!
Nach so einem aufregendem Tag ist es natürlich schwer, einzuschlafen, und so dauert es fast eine Stunde, bis Mia im Reich der Träume ist :)
In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein besinnliches Fest und frohe Feiertage! (Mit etwas Glück lesen wir uns dieses Jahr noch einmal.)
Andrea, Gerd und Mia
Nachtrag (26.12.):
Heute waren wir also bei den Großeltern, die zu Weihnachten nicht mit uns feiern konnten.
Und auch dort war das Christkind und hat einen ganzen Berg von Geschenken hinterlassen:
Tante Anna wollte ihr ja schon immer eine Puppenküche schenken - und hat's dem Christkind auf den Wunschzettel geschrieben, weil Mia das ja noch nicht kann... Pupsi-Oma und -Opa haben mit dem Christkinderl telefoniert, damit die Küche auch noch eine Einrichtung bekommt ...
Die Engerl waren auch wirklich fleissig, neben der Küche samt Töpfen und Geschirr haben sie auch noch Topflappen gehäkelt und Geschirrtücher genäht.
![]() |
| Mia's Puppenküche |
![]() |
| Die Engerl haben sogar Geschirrtücher genäht ... |
![]() |
| und Topflappen gehäkelt! |
Mia war ganz hin und weg von ihrer eigenen Küche, die musste natürlich gleich neben der von Mama und Papa aufgestellt werden - dort hat sie übrigens heute ihr Abendessen "eingenommen" ... :D
Auch Mama's Onkel und Tante waren da und haben gleich zwei Packerl mitgebracht: zwei tolle Puzzles und einen cooler Raupen-Bagger hat das Christkinderl bei ihm für Mia abgeliefert!
Der hat natürlich einen Ehrenplatz in den Küche bekommen ;)
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Mia und das Sandmännchen - ein neues Kapitel der Unendlichen Geschichte
Dass Mia nur ungern schläft wissen meine regelmässigen Leser ja schon und nachzulesen ist das ja auch, gleich an mehreren Stellen, zum Beispiel hier oder hier ;)
Von unserem Schlafengeh-Ritual hab ich euch ja erst vor Kurzem erzählt. Dabei hab ich aber nicht erzählt, dass das Schlafen gehen manchmal bis zu einer Stunde dauert. Mia ist dann zwar müde, aber wohl nicht ausgetobt genug, die Füsse wollen einfach nicht zur Ruhe kommen, obwohl der Rest von meiner Prinzessin eigentlich schon schlafen will. Und dann wird sie natürlich quengelig und kann noch viel weniger schlafen :(
Und wenn sie dann schläft, dann meist nicht besonders lange. Entweder wird sie schon munter, wenn wir schlafen gehen, oder ich hol sie zwischen halb eins und eins ins grosse Bett. Aber auch dort gibts dann keine Garantie auf erholsamen Schlaf: oft wacht sie auf, weint, sucht nach Mama und Schnuller, mag ein Flascherl und schlaft dann nur schwer wieder ein.
Dabei hat das alles schon mal richtig gut funktioniert. Bevor Mia in den Kindergarten gekommen ist hat sie gerne in ihrem Bett geschlafen, wollte oft schon nicht mehr zu uns mitgenommen werden. Und es hat (auch im Kindergarten) immer wieder vereinzelt Nächte gegeben, in denen sie beinahe - oder sehr vereinzelt sogar ganz - durchgeschlafen hat!
Irgendwas muss sich geändert haben, ich komme aber nicht dahinter, was.
Also muss sich bei uns etwas ändern.
Ich hab also drüber nachgedacht, wie oft Mia in der Nacht aufwacht und ob sie dann auch ein Flascherl verlangt. Und bin draufgekommen, dass sie von 4 oder 5 Mal, die sie aufwacht 3 oder 4 Mal ein Flascherl will, dann aber nur ein paar Schluckerl trinkt und erst, wenn ich "drauf bestehe" trinkt sie mehr.
Also hab ich beschlossen, die Milchration pro Flascherl zu halbieren, aber genausoviel Wasser einzufüllen, wie sonst auch, sodass sie jedenfalls in der Nacht weniger isst (auch, wenn ich in meinem Schlafdusel das tu, was ich immer mach). Und siehe da: in der Früh haben grad mal 50ml gefehlt, also fast gar nix!
Und: es hat ihr offenbar nicht geschmeckt, das Milchwasser! Gute Chancen also, ihr über kurz oder lang das Nacht-Flascherl abzugewöhnen und so vielleicht eine Chance auf etwas mehr Schlaf zu haben (vom Durchschlafen trau ich mich noch nicht mal träumen ...)
Ausserdem hab ich unser Nachmittagsprogramm umgestaltet:
- nach dem Kindergarten gehn wir raus, mindestens ein halbe Stunde muss auch bei diesen Temperaturen drin sein ... ich hoff, dass die frische Luft sie ein bissi müde macht, da kann sie sich ja auch anders austoben als zuhause
- danach wird auch Drinnen rumgetobt, damit sie auch richtig müde wird
- und vorm Schlafengehn wird noch eine halbe Stunde im Kinderzimmer gelesen/ gesungen/ gekuschelt, damit sie nicht das Gefühl hat, das im Bett nachholen zu müssen
Heute scheint das schon mal ganz gut geklappt zu haben, sie hat innerhalb von 15 Minuten eingeschlafen :)
Nächste Woche wird's nochmal spannend, da hat der Kindergarten zu und wir das Mittagsschlaf-Problem .... andererseits wird genug los sein, dass das Einschlafen nicht das grosse Problem sein dürfte und eine Pause vom Kindergarten und dem damit verbundenen Stress (und das ist offenbar immer noch Stress für sie) tut uns allen bestimmt gut!
Ich hoff' schwer, dass wir das (Ein-/ Durch-) Schlafproblem dadurch ein bissl in den Griff bekommen, bevor ich wieder arbeiten gehen muss ...
In diesem Sinne: schlafts gut (besser als wir?)
Andrea
Abonnieren
Posts (Atom)







