Sonntag, 9. September 2012

Mia fängt im Kindergarten an - die erste Woche ist vorbei ...

Der Donnerstag war ziemlich anstrengend: Mia hat sich schon von Anfang an gegen den Besuch in der Kinderkrippe ausgesprochen. Ganz schlimm ist ihr Widerspruch geworden, als wir vor dem Gruppenraum noch ein bisschen warten mussten, bis sie rein"durfte". Danach ist es nur noch schlimmer geworden: bei der "Übergabe" hat sie geschrien und sich durchgestreckt, sodass ihre Betreuerin/ Erzieherin/ oder-wie-immer-man-Kindergartentanten-heute-nennt sie kaum halten konnte.
Diesmal hab ich wirklich schnell gehen müssen, kaum hab ich mich umgedreht sind mir die Tränen runtergerannt ;( was tu' ich ihr da bloss an?
Eine gefühlte Ewigkeit später - in Wirklichkeit endlose 20 Minuten - kommt mich K. holen: Mia lässt sich nicht beruhigen, ich kann sie gleich holen. Ich rausche los, klopfe gegen die Tür hinter der meine kleine süsse Maus völlig in Tränen aufgelöst steht und immer wieder "Mama! Mama!" schreit. Niemand öffnet. Ich klopfe nochmal, diesmal lauter, immer noch macht niemland auf! Auch die Mama von dem Buben, der mit Mia die Eingewöhnungsphase durchmacht, klopft jetzt - endlich geht die Türe auf: beide Zwerge hängen sich augenblicklich an ihre jeweilige Mama. Ogott, was tu ich ihr nur an!? 
Zur Belohnung gehen wir auf den Spielplatz, dann gibt's Mittagessen und ein Schläfchen, danach gleich wieder auf den Spielplatz.  Am Abend schläft sie beinahe sofort ein, erst um 5 braucht sie ein Flascherl ...

Der Freitag fängt nicht gut an - wenigstens ist es der letzte Tag der Woche ... Mia will "nicht!" in den Kindergarten, es ist schwer, sie anzuziehen, noch schwerer, sie dazu zu bringen, hinauszugehen. Bis zum Kindergarten geht sie zwar selber, will dann aber getragen werden - und am allerliebsten weit weg!!
Die Übergabe ist trotzdem nicht halb so schlimm wie am Tag davor, K. kommt nach (wieder einmal endlosen 25 Min.) und erzählt, dass sie sich beruhigt hat - mir fällt nicht nur ein Stein, sondern eine ganze Geröllhalde vom Herzen!
20 Minuten später darf ich sie abholen: Mia steht neben einem weinenden Mädchen, hält ihr ihren Stoffhasen hin und sagt: "schau! Schlappi!"
Dann erst bemerkt sie mich und kommt auf mich zugerannt :) 

Mein bisschen Hoffnung auf einen besseren Montag wird am Wochenende aber ziemlich schnell kaputtgemacht: 
Mia fängt immer wieder aus heiterem Himmel heftig zu weinen an, klammert sich fest an mich, als würde sie sich daran erinnern, dass ich sie vormittags alleine lasse ...:(
Wenn wir vom Kindergarten reden wird sie fast sofort weinerlich und sehr anhänglich ... wie soll das am Montag werden?
Ich werd's euch erzählen.

Mittwoch, 5. September 2012

Mia fängt im Kindergarten an - die ersten drei Tage

So, jetzt ist es also soweit, meine Kleine ist gross genug, um in den Kindergarten zu gehen!
Ich muss zugeben, ich hab mich vor unserem "grossen Tag" schon auch ein bisschen gefürchtet:
wie wird die Prinzessin darauf reagieren, wenn die Mama sie Wildfremden übergibt, die auf sie aufpassen sollen?
Wie werd ich reagieren, wenn sie (hoffentlich) gerne dorthin geht und eventuell gar nicht mehr abgeholt werden will?
Wie soll ich ihr den Kindergartenbesuch so schmackhaft machen, dass sie wirklich gerne hingeht?

Das mit dem Schmackhaftmachen scheint gut funktioniert zu haben: sie hat schon Tage vorher nach dem "Dinderdarten" gefragt und jedes Kind (und viele Erwachsene), das sie irgendwo getroffen hat, sofort mit "Hallo!" angerufen :)  eigentlich total untypisch für unsere schüchterne Maus!

Und am grossen Tag?
Da ist sie schon in der Früh mit dem Wort "Dinderdarten!" aufgewacht, kaum hab ich sie zum Einschmieren oder gar zum Frühstücken überreden können. Anziehen war hingegen überhaupt kein Problem - sie wollte hübsch sein für den ersten Tag im Kindergarten:)

Schon eine viertel Stunde vorher ist sie fertig angezogen mit ihrem Rucksackerl auf den Stufen gesessen und hat gewartet, ob's denn nicht endlich losgeht :D
Die Stufen hat sie natürlich "(a)leine!" raufgehen müssen, schnell noch Schuhe anziehen, dann zu Fuß die zwei Stockwerke runter und dann "(sch)neller!" zum Kindergarten.

Es hat ihr auch gleich gut gefallen dort, lieber wär's ihr aber gewesen, wenn der ganze Kindergarten aus Spielplatz bestünde, aber auch war es ganz in ordnung.
Die beiden Betreuerinnen/ Erzieherinnen oder wie mal Kindergarten-Tanten heute eben nennt sind sehr lieb und außerdem gibt es tolles Spielzeug :)
Beste Voraussetzungen also für Tag 2, an dem sie 10 Miniten alleine bleiben sollte ...



Ganz so begeistert vom Kindergarten-Gehen war sie dann aber auch nicht mehr - aber immer noch genug, um sich freiwillig anziehen zu lassen. Diesmal wollte sie das kurze Stück Weg allerdings getragen werden ...
Auch drinnen war's nicht mehr so neu und toll wie am ersten Tag (no naa ...). Und als dann noch Weinen durch die Türe zu hören war war die ganze Sache plötzlich gar nicht mehr lustig!

Ohne Mama wollte sie nirgends mehr hin, schon gar nicht in den Gruppenraum der Wichtelgruppe ...
Aber es hilft alles nix, Mama gibt die kleine Maus an der Türe ab, verabschiedet sich schnell und muss fast selber weinen, weil Mia so herzzerreißend schluchzt und lautstark "Mama kommen! Bittttte!" ruft ;(
Die nächsten 10 Minuten dauern ewig! Immerhin ist schon nach kurzer Zeit kein Weinen mehr zu hören und ich bin schon ein wenig beruhigter :)

Dann endlich: ich werd' abgeholt und darf meine kleine Maus rufen :)
Die kommt verheult aber erleichtert zu mir gelaufen! Die nächsten 20 Minuten wird intensiv gekuschelt, Mia drückt mich und sagt mir, dass sie mich "lieb!" hat :)

Am Nachmittag machen wir einen Ausflug mit dem Wagerl ("Kutsche!") - Mia sitzt ganz versunken drinnen und denkt nach - zumindest schaut's für mich so aus :)
Bei der Wiese angekommen hüpft sie raus und rennt los - ohne mich! Vielleicht hat sie ja begriffen, dass sie kurze Zeit auch ohne Mama sein kann ...?


Heute morgen war der Kindergarten immer noch interessant - ich seh das als sehr gutes Zeichen :)
Und wirklich, sie beruhigt sich viel schneller, nachdem ich sie "abgegeben" hab! Zwar fragt sie ab und zu schniefend nach der Mama, lässt sich aber von den beiden "Tanten" schnell beruhigen, als ich sie nach ca 20 Minuten hole sitzt sie bei M. am Schoß und schaut sich Bilder an :)

Sie ist zwar nach wie vor sehr anhänglich, kommt mir aber schon ein bisschen selbständiger vor ... mal schau'n, wie's weiter geht :)

Freitag, 24. August 2012

Mia wächst und gedeiht

Und wie sie wächst: sie ist schon fast 84cm groß und nicht ganz 12kg schwer ;)

Außerdem plappert sie den ganzen Tag - sie erklärt jedem, der ein bisschen Geduld zeigt, wie ihre Welt funktioniert :)
Mittlerweile bildet sie schon "Sätze" aus mehreren Wörtern, sodass die Chance, sie tatsächlich zu verstehen, recht groß ist. Überhaupt spricht sie ziemlich deutlich und übt neue Worte so lange, bis sie (zumindest halbwegs) glatt über die Lippen kommen. Das ist recht amüsant - wenigstens untertags, wenn sie aber beim Schlafenlegen ein besonders schönes Wort aufschnappt kann das schon mal länger dauern - und ziemlich lästig werden...



Aber den überwiegenden Teil unserer Zeit finde ich es überaus angenehm, dass sich die kleine Prinzessin jetzt richtig mitteilen kann: kein Rätselraten mehr, ob das Weinen Hunger, "Aua", oder einfach nur "Mama kommen!" bedeuten soll! Ein herrlicher Zustand ;)

Überhaupt ist sie ziemlich interessiert an fast allem, vor allem, wenn's neu ist oder ein richtiges Erwachsenen-Trum, wie zum Beispiel die Kamera von Mama und Papa. Auf die passt sie auch richtig gut auf und ist immer sehr stolz, wenn sie die auch mal haben darf :)





Auch Blumen und Käfer sind immer interessant. Am wohlsten fühlt sie sich draussen, bei diesen Temperaturen würde sie am liebsten schon gleich nach dem Aufstehen raus. Auf's Frühstücken kann man da getrost verzichten ;) und auch das Mittagsschlaferl muss ja nicht wirklich sein ...



Gut, daß wir einen Balkon haben, das gilt beinahe schon als "draussen" :D






Nicht nur bei der Sprache hat sich viel getan, auch motorisch ist sie richtig gut geworden: 2 oder sogar 3 "lullas" (Schnuller) zu tragen ist überhaupt kein Problem mehr, so schwierige Aufgaben, wie Schlüssel umdrehen, Knöpfe auf- und zumachen und Schuhe wieder anziehen müssen aber noch geübt werden ;) eine große Hilfe beim Schlüssel-Problem ist uns das Schlösser-Häuschen, das wir von einer lieben Freundin geschenkt bekommen haben: die darin versteckten Schnullis sind ein riesengroßer Anreiz, die verschiedenen Schlösser schnellstmöglich auf- und wieder zuzumachen :D



Und auch bei der Fortbewegung auf 2 Beinen geht richtig was weiter; Mia kann ordentlich rennen und wie Tigger hüpfen. Unser allerliebstes Spiel ist aber (balan)cieren :) ganz einfach, wenn Mama eine Hand hält, wird's schon kniffelig, wenn man's alleine versucht. Aber Mia ist ja stur - nein: beharrlich! - genug, nicht gleich beim ersten Mal aufzugeben ;)




Ab und zu macht sie mich auch ziemlich nachdenklich: wann bin ich denn erwachsen geworden? Wann hab ich aufgehört, ein Kind zu sein, und angefangen Mama zu sein? Naja, kindisch genug bin ich immer noch - und das Kind meiner Eltern werd ich immer bleiben :D


Bis zum nächsten Mal also!
Andrea






Mittwoch, 25. Juli 2012

Mia ist krank :(

Am Donnerstag war noch alles normal: ein schöner Tiergartenbesuch mit den Grosseltern bei tollem Wetter.
Aber dann ...

Aber dann bekommt Mia in der Nacht hohes Fieber. Irgendwann so gegen 4 Uhr Früh fällt mir auf, wie heiss sie ist, das Thermometer sagt 39,5 Grad. Mia kriegt 5 ml Nureflex, das Fieber geht ein bisschen zurück, wir schlafen weiter ...

Und wir schlafen so tief, dass wir erst um 9 Uhr aufwachen, Mia ist ganz dämmrig, quengelt viel und total anhänglich. Sie verschläft den halben Tag im Tragtuch, bevor sie zu Mittag vollständig aufwacht, das Fieber ist fast weg, die kleine Maus total klar und gut aufgelegt.
Am Abend kommt das Fieber zurück, schlimmer als zuvor. Wir packen die Kleine ins Auto und fahren in die Rudolfstiftung. Ein kurzer Blick in den Hals und die Ohren, es wird aus dem Zeigefinger ein bisschen Blut abgenommen für einen Schnelltest. Ergebnis: irgendein viraler Infekt, ein Rezept für Parkemed.

Am Samstag ist das Fieber fast weg, wir machen einen "Ausflug" in die SCS, Mia ist gut aufgelegt und hat richtig Spass. In der Nacht kommt das Fieber zurück, steigt zeitweise auf über 40,5 Grad.
Mia wacht in der Früh schreien auf, war kaum zu beruhigen, schläft aber nach kurzer Zeit wieder ein - und wir auch ...
Auch beim nächsten Aufwachen schreit sie furchtbar, wälzt sich herum, streckt sich durch/ krampft, lässt sich nicht beruhigen, angreifen ... Wir bekommen Panik, rufen die Rettung, die auch nach kurzer Zeit eintrifft - Mia hat sich wieder gefangen. Der Notarzt meint, das wäre ein Fieberkrampf gewesen. Wir fahren mit Blaulicht ins SMZ-Ost.

Die Ärztin in der Ambulanz schaut sich die Kleine genau an, fragt uns genau, wie alles gekommen ist. Und beruhigt uns: es war vermutlich doch kein Fieberkrampf. Die Kinder würden die Augen verdrehen, unkontrolliert zucken und danach in eine Art Schlaf fallen. Nichts davon war bei Mia der Fall.


Wir werden trotzdem stationär aufgenommen, das Fieber ist einfach zu hoch, Ursache unklar.
Hier macht sich unsere Zusatzversicherung richtig bezahlt: wir bekommen ein schönes, ruhiges Einzelzimmer. Der Kleinen gefällt's natürlich trotzdem nicht, zuerst wird mal wieder in Hals und Ohren geschaut und dann wird sie auch noch gestochen (Venflon)!
Auch im Zimmer hat sie keine Ruhe: immer wieder wird Fieber gemessen, jemand kommt und bringt das Essen, eine andere Frau holt unsere benutzten Handtücher ... jedes Öffnen der Türe schreckt sie, oft fängt sie gleich zu weinen an.
Zum Glück gibt es einen schönen grossen Garten mit Obstbäumen und viel Wiese. Wann immer es möglich ist, sind wir draussen.
Am Nachmittag kommen meine Schwiegereltern, bringen alle möglichen notwendigen Sachen von Zahnbürste bis Spielzeug für Mia.

Am Abend organisieren wir für unsere Maus eine Infusion, sie hat den ganzen Tag noch fast nichts getrunken und wir machen uns Sorgen. Und wirklich, man kann fast zuschau'n, wie's ihr wieder besser geht, das Fieber sinkt. Der Prinzessin macht der Schlauch im Arm schon keinen Spass ("ruuuunter!"), das neue Kabel, das da dranhängt macht sie vollends verrückt. Das Schlafengehen wird zum Geduldsspiel und dauert über eine Stunde, bevor sie endlich total erschöpft mitten im Schreien einschläft ... Ich bin mindestens ebenso müde und leg mich gleich dazu. Der Pfleger ist besonders nett und überlässt mir neben einem Medikament gegen Fieberkrämpfe (ganz sicher sind sich die Ärzte wohl doch nicht, ob das ein Krampfanfall war oder nicht) sein Fieberthermometer, damit ich messen kann, wenn ich in der Nacht aufwache (was tatsächlich häufig vorkommt in dieser Nacht). Zum Glück bleibt die Temperatur unten - die Voraussetzung für eine Entlassung ist, - neben ausreichender Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme - für mindestens 24 Stunden fieberfrei zu sein.

Am nächsten Tag ist sie ein bisschen besser gelaunt, trotzdem möchte sie nichts als heim - oder zumindest raus. Wir verbringen den Tag also wieder im Garten, mal abgesehen von der Visite gegen halb 10 Uhr und den Essen. Am Nachmittag dann eine kleine Überraschung für die Kleine: beide Omas und Opas kommen sie besuchen!

Auch diesmal ist das Schlafenlegen eine kleine Katastrophe. Obwohl sie hundemüde ist - sie hat wieder ihren Mittagsschlaf ausgelassen und schläft schon fast im Stehen - denkt sie gar nicht daran, einzuschlafen. Erst nach einer Stunde dämmert sie weg. Aber schon eine Stunde später kommt die Schwester zum Fiebermessen und Mia ist wieder "hellwach" und protestiert lautstark. Eine halbe Stunde später ist wieder Ruhe, bis sich das Spiel um dreiviertel Vier wiederholt. Aber diesmal ist sie schon ein wenig ausgeruhter und so dauert das Spektakel bis viertel Sechs, bis ich vor Erschöpfung einen Heulanfall bekomm', was sie scheinbar so schockt, dass sie Ruhe gibt und wieder einschläft ...

Der nächste Morgen dauert scheinbar endlos, wir warten (naja, eher ich warte) sehnsüchtig auf die Visite, damit uns die Ärztin sagt, ob wir nach Hause dürfen. Und vielleicht erfahren wir auch, was sie hat?
Die Ärztin und auch die Schwester sind besonders nett, sie setzen sich sogar zu uns auf die Couch, beschäftigt sich ein bisschen mit ihr, damit sie nicht so viel Angst hat - das funktioniert auch solange, bis eine der beiden eines ihrer gefürchteten Instrumente in die Hand nimmt ...
Und die Ärztin ist gnädig: wir dürfen nach dem Mittagessen nach Hause!
Ausserdem hat sie eine Diagnose im Gepäck: Pfeiffer'sches Drüsenfieber, ein Herpesvirus, das sie nun mit etwa 95% der Bevölkerung teilt.

Die Fahrt nach Hause verschläft sie, wirklich ausgeschlafen ist sie nach der Stunde, die wir extra durch die Gegend kurven (sobald der Motor aus ist, wacht sie auf ...) aber nicht...
Dafür verläuft das Schlafengehen richtig angenehm, schon nach 10 Minuten ist Mia tief und fest eingeschlafen :) die Nacht verläuft ruhig - um 3 hol' ich sie zu uns ins Bett, wo wir alle friedlich bis 7 Uhr schlafen.

Gottseidank geht's ihr wieder gut :)
Bis zum nächsten Mal, mit hoffentlich besseren Nachrichten!
Andrea

Mittwoch, 20. Juni 2012

Mia wird in der Kinderkrippe angemeldet

Jetzt wird es also ernst ... angemeldet hab ich sie ja schon Anfang Jänner. Das war der früheste Zeitpunkt, um sie für einen städtischen Kindergarten anzumelden. Gleichzeitig war ich auch im Kindergarten hier bei uns. Zum Glück kommt auch recht bald (schon Anfang April) die Zusage :)

Anfang April war der September auch noch unerreichbar weit weg, so als würde er niemlas kommen ...
Ja und jetzt, jetzt hab ich schon den ersten Elternsprechtag hinter mir und September ist nicht mehr so weit weg. Es sieht fast so aus, als würde er sogar bald kommen!

Gestern haben wir "neuen" Eltern also so im Groben gehört, was da eigentlich auf uns und unsere Kinder so zukommt: die Eingewöhnungsphase! Laut der (wirklich sehr netten) Kindergartenleiterin kann das zwischen wenigen Tagen und 6 oder 8 Wochen dauern, die meisten Kinder würden's in 4 Wochen schaffen.
Am ersten Tag "dürfen" wir eine halbe Stunde mit den Kleinen in der Krabbelstube spielen, dann können wir wieder heimgehen. Aber am zweiten Tag: da soll ich meine kleine, süsse, schüchterne Maus für ganze 10 Minuten(!!!) alleine lassen.

Dabei fürchtet sie sich schon, wenn wir irgendwo hinkommen, das auch nur ansatzweise offiziell - wie beim Kinderarzt - aussieht ... Mir wird's jetzt schon ganz komisch, wenn ich dran denk' ...

In ihrer Gruppe wird sie die Kleinste sein ... und soll dort lernen, selbständig zu essen, sich selber darum zu kümmern, dass sie was zu trinken bekommt, das Spielzeug zu teilen ... und einen ganzen halben Tag ohne Mama auszukommen ...

Aber wahrscheinlich ist es für mich schlimmer, als für sie ... wenn sich die Kleine mal wo auskennt geht's ihr normalerweise eh gut ... Also muss ich mich bis Anfang September irgendwie damit anfreunden, dass meine kleine Prinzessin immer grösser wird .... ;)

viele liebe Grüsse,
Andrea

Sonntag, 10. Juni 2012

Mia hat ihre Phasen ...

Alle paar Wochen verwandelt sich meine kleine, süsse Maus in eine kleine Hexe, einen richtigen kleinen Teufel."Nein" ist sowieso schon ihr Lieblingswort, in so einer Phase hört man aber kaum was Anderes von ihr ... Wutanfälle sind an der Tagesordnung und mein Nervenkostüm wird stündlich dünner ...

Die letzte Phase war die bisher schlimmste: Mia war nicht nur extrem anhänglich, sie war auch furchtbar störrisch. Und die Anhänglichkeit ging diesesmal soweit, dass sie nichtmal schlafen gehen wollte, beziehungsweise nur auf/ mit mir ... Meistens war sie erst nach einer Stunde quengeln, weinen und schreien so erschöpft, dass sie trotzdem eingeschlafen ist. Nur um ein paar Stunden später weinend aufzuwachen und nach Mama zu verlangen.
Um diese Uhrzeit war ich dann für Machtspielchen schon zu müde und hab sie widerstandslos mit in unser Bett genommen, wo sie auf meinem Bauch ein- und auf meinem Arm weitergeschlafen hat.

Dass ich nicht sonderlich ausgeruht war brauch' ich wohl nicht extra zu erwähnen. Und dass mein Nervenkostüm dadurch noch ein bisschen dünner geworden ist, versteht sich wohl auch von alleine.

Seit gestern Früh ist sie endlich wieder die Alte und wir haben wieder Spass mit- und aneinander :)

Wie mit allen Phasen ist auch diesmal ein Entwicklungsschub einhergegangen, nur war der für mich sehr subtil - ich seh' sie ja tatgtäglich 24 h lang, da fallen Veränderungen gar nicht so auf ... Als sie Greifen, Umdrehen, Gehen gelernt hat war das viel offensichtlicher, als wenn sie jetzt lernt, genauer und deutlicher zu sprechen - da muss mich der Gerd schon mal darauf aufmerksam machen!

Das mit dem letzten Entwicklungsschub hat mir eine liebe Freundin sogar schon vor ein paar Wochen prophezeit - und hat sogar mit dem Zeitpunkt ziemlich genau ins Schwarze getroffen ... Sie schwört nämlich auf ein Buch, das sich auf Untersuchungen stützt,die besagen, dass alle Kinder zu gewissen Zeiten bestimmte Dinge lernen müssen/ wollen/ können und das das bei allen Kindern ungefähr zur selben Zeit stattfindet. Bei ihrem Kleinen stimmt's fast immer überein und auch bei und hat's diesmal genau gepasst.
Und die schöne Nachricht: das Buch sagt uns jetzt 3 wunderbare Wochen voraus! Mal schau'n, ob auch das stimmt - verdient hätten wir's :)

Alles Liebe,
Andrea

Samstag, 26. Mai 2012

Mia bekommt ein Kinderzimmer

Nicht, dass sie bisher keines gehabt hätte, aber ein mehr oder weniger zusammengewürfeltes aus EXPEDIT-Kästen, die wir schon gehabt haben.

Eigentlich war das Mädchenzimmer sogar recht hübsch. Aber seit ein paar Tagen wollte unsere kleine Maus ihr Gitterbett nicht mehr. Sie hat wohl beschlossen, dass Gitterbetten nur was für Babies sind - und seit ihrem ersten Geburtstag ist sie ja offiziell keines mehr :)



Also hat sie ein "grosses-Mädi-Bett" bekommen, wie Tante Anna das ausdrückt :) das hat aber nicht mehr so recht ins Zimmer gepasst, weil's einfach zu gross war.

Aber: die Kleine ist richtig stolz drauf!
Sie hat das Bett gesehen und wollte unbedingt sofort rein :) das Schlafengehen hat sie ausnahmsweise kaum erwarten können :)
Und dann ist fast ein kleines Wunder geschehen: ich hab sie ins Bettchen gelegt, sie hat sich's ein bisschen gemütlich gemacht und war in wenigen Minuten fest eingeschlafen! Und nicht nur das: nach ihrem Nachtflascherl hab ich sie, wie immer in unser Bett mitgenommen - dort hat sie ein bisschen mit mir gekuschelt, sich dann aufgesetzt und mir erklärt: "Bett! Bett!"
Ich hab sie also wieder in ihr eigenes Bettchen gebracht, und dort hat sie dann auch brav bis 6:40 geschlafen!

Und heute Früh sind wir zum IKEA gepilgert und haben Kinderzimmermöbel gekauft, passend zum Bett. Sogar ein kleines Tischerl mit 2 Sesseln haben wir mitgenommen :)
Das Zusammenbauen hat den ganzen Nachmittag gedauert und wir sind noch nicht fertig :) das Pfingstwochenende über sind wir also beschäftigt, wie ihr euch denken könnt ;)




Für mich heisst das: früh ins Bett gehen, damit ich morgen wieder fit bin :) gute Nacht!
Andrea