Eine kleine Warnung gleich vorweg: heut' wird ein bissi emotional :)
Aber wer kann bei einem so süßen Baby emotionslos bleiben? ;) Klar, wie jede andere Mama auch, glaub ich natürlich, daß "mein" Baby das hübscheste, liebste, süßeste ist. Und davon muß ich euch endlich einmal erzählen ;)
Am Süssesten ist sie natürlich, wenn sie schläft!
Da könnt' ich ihr nicht nur stundenlang zuschaun, manchmal könnt' ich auch fast heul'n, wenn sie da so still, total entspannt und voller Vertrauen, daß alles in Ordnung ist (oder zumindest dahin gebracht wird) daliegt. So hilflos, wie sie da liegt, macht sie uns beide so wichtig ...
Dieses winzige Zwergerl (das so winzig gar nicht mehr ist) hat mein ganzes Leben so verändert, da ist kein Stein mehr auf dem anderen geblieben. Spontan mal irgendwohin zu gehen, einfach mal ein Kinoabend mit Freunden ist nicht mehr drin. Auch zum Training komm' ich auch nur mehr mit Mühe einmal in der Woche - und ich bin total geschlaucht hinterher :) Was mich aber immer wieder selber wundert: es macht mir nix aus! Es reicht ein kleiner Grinser von meiner kleinen Maus und jeder Verzicht, jedes Quengeln in der Nacht, das mich stundenlang nicht schlafen läßt ist zwar nicht vergessen, aber mehr als verziehen :)
Besonders rührend is natürlich auch, wenn sie mich anlächelt und die Hände nach mir oder ihrem Papa ausstreckt, wenn wir uns ein kleines Weilchen nicht gesehen haben.
Oder, wenn sie ab und zu mal einen spontanen Kuschel"anfall" hat :)
Oder, wenn sie wieder mal was Neues gelernt hat. Heute zum Beispiel ist sie richtig lang ganz alleine am Boden gesessen! Das bedeutet für uns, daß sie uns wieder ein Stückchen weniger braucht. Auch ein bißchen traurig ...
Sie kann mich aber auch hin und wieder ein bißchen auf die Palme bringen: wenn sie total müde ist und einfach nicht schlafen will, sondern immer weiter und weiter zappelt; besonders, wenn das mitten in der Nacht passiert. Ich weiß ja, daß sie das nicht absichtlich macht. Es scheint so, als müßte sie sich bewegen ... trotzdem: wenn du eh schon unter Schlafentzug leidest, ist eine Nacht mit noch 2 Stunden weniger Schlaf einfach schwierig ...
Zum Glück hat die kleine "Hexe" einen tollen Papa, der dann - auch, wenn er am nächsten Tag arbeiten muß - mit ihr so lange im Zimmer spazieren geht, bis sie wieder schlafen kann!
Ganz besonders schlimm für mich ist aber, wenn ihr was wehtut und sie deshalb weint. Oft würd ich am liebsten mitheulen, weil ich ihr nicht helfen kann ...
Ganz besonders schlimm war das, als sie zu Pfingsten einen so schlimmen Neurodermitis-Anfall hatte. Der Ausschlag muß höllisch gejuckt haben und ich konnte ihr nicht helfen (vor allem, weil die Ärzte uns nicht geholfen haben, sie richtig zu behandeln).
Alles in allem aber ist das kleine Mädl das Größte, was mir bisher passiert ist!
Sonntag, 7. August 2011
Freitag, 29. Juli 2011
Mia im Alltag
der ließe sich ganz einfach mit "miazentrisch" zusammenfassen - wäre aber langweilig zu lesen, also ein bißchen ausführlicher ;)
Die Nacht (ja, auch das gehört zum All"tag") ist meistens recht ruhig, so gegen 3h kriegt sie ein kleines Falscherl, dann können wir normalerweise bis etw 6h weiterschlafen. "Normalerweise" deshalb, weil das gleich ganz anders ist, wenn sie wächst, zahnt oder eine neue Fähigkeit proben muß. Dann ist meine Nacht ein bißchen kürzer - momentan dürfte so ziemlich jedes der drei Dinge zutreffen ... Um 24h braucht sie nochmal was zu trinken, um 3h dann wieder. Dazwischen kann's passieren, daß sie plötzlich putzmunter daliegt und sich immer und immer wieder umdreht - rechts herum geht's schon sehr gut, jetzt wird also linksherum geübt ... auch das Greifen muß perfektioniert werden. Und was eignet sich da besser als die ruhigen Stunden der Nacht, wo nichts und niemand stört!
Um 6h wird Mia also richtig munter, ein bißchen spielt sie noch in ihrem Bettchen, bis auch ich halbwegs wach bin. Dann stehen wir gemeinsam auf, Mia kriegt Frühstück (ein großes Flascherl), wird gut eingecremt und bekommt eine neue Windel und Gewand für den Tag verpaßt. Wenn ich halbwegs gut geschlafen habe, machen wir gemeinsam Frühstück und dann wecken wir den Papa. (Wenn ich nicht gut oder nur wenig geschlafen habe, lassen wir das Frühstück-machen aus und wecken den Papa gleich, damit der sich selbst Frühstück macht und mich noch ein bißchen schlafen läßt...).
Vor dem Frühstück wird seit zwei Wochen auch gemeinsam zähnegeputzt - Mia hat sich eine tolle, blaue Babyzahnbürste ausgesucht und die benutzt sie auch recht gern :)
Beim Frühstück sitzt sie natürlich mit am Tisch - einer von uns fungiert dabei als Babysitz - und bekommt auch eine Kleinigkeit zu essen, meist ein halbes Stangerl "Grissini".
Ein ganz wichtiger Punkt ist das Verabschieden vom Papa. Der darf nämlich nicht einfach verschwinden, schon gar nicht, wenn die kleine Maus eingeschlafen ist, sondern muß sich an der Türe ordentlich verabschieden. So weiß unsere Prinzessin, daß er wirklich weg ist und erst am Abend wiederkommt.
Bis 9h spielen wir zwei, dann gibt's wieder ein Flascherl und schon ist's Zeit für ein Vormittags-Schlaferl. Meist für uns beide :)
Wenn ich gegen 11h dann wieder geweckt werde haben wir noch eine Stunde Zeit, ein paar Dinge zu erledigen: Wäsche waschen, Böden saugen, abstauben, ab und zu auch mal was kochen oder Computer spielen - immer mit der Kleinen am Arm, die will ja auch wissen, was so alles zu tun ist ;)
Um 12h kriegt sie wieder was zu essen: diesmal Babybrei und hinterher ein mittleres Flascherl. Seit einiger Zeit versuche ich, sie für Gemüsebrei oder zumindest püriertes Bio-Hendl zu begeistern ... mit mäßigem Erfolg; Obst ist einfach besser :)
Um 14:30 steht das nächste Schlaferl (und vorher ein Flascherl) am Programm, bis dahin gehen wir entweder ein bißchen spazieren, wenn Mia's Freund Zeit hat (ja, sie hat schon einen Freund, er ist 14 Monate alt und wohnt im gleichen Block), oder wir spielen noch eine Runde - das ist manchmal so anstrengend, daß sie mittendrin einschläft :)
Nach ein bis eineinhalb Stunden ist sie dann fertig ausgeruht, wenn wir bisher noch nicht draußen waren ist es jetzt allerhöchste Zeit dafür! Einmal am Tag muß man ja schließlich an die frische Luft!
Zwischen 18 und 19h kommt dann der Papa nach Hause - ein echtes Highlight :)
Um 18:45 beginnen wir dann mit dem Schlafen-Gehen-Ritual und eine halbe bis dreiviertel Stunde später ist die Zwergin dann im Reich der Träume - und alles fängt von Vorne an :)
Eine große Ausnahme bilden die Wochenenden und Papa-Urlaub: Da kümmert sich der Papa gleich in der Früh um sie - und ich darf mich ausschlafen, oft bis halb 10!
Meine Beiden gehen in der Zwischenzeit Frühstück herrichten und dann spazieren und wenn ich aufwach' hab ich meistens ein gut gelauntes Mädl und ein tolles Frühstück - DANKE, BÄR!
Die Nacht (ja, auch das gehört zum All"tag") ist meistens recht ruhig, so gegen 3h kriegt sie ein kleines Falscherl, dann können wir normalerweise bis etw 6h weiterschlafen. "Normalerweise" deshalb, weil das gleich ganz anders ist, wenn sie wächst, zahnt oder eine neue Fähigkeit proben muß. Dann ist meine Nacht ein bißchen kürzer - momentan dürfte so ziemlich jedes der drei Dinge zutreffen ... Um 24h braucht sie nochmal was zu trinken, um 3h dann wieder. Dazwischen kann's passieren, daß sie plötzlich putzmunter daliegt und sich immer und immer wieder umdreht - rechts herum geht's schon sehr gut, jetzt wird also linksherum geübt ... auch das Greifen muß perfektioniert werden. Und was eignet sich da besser als die ruhigen Stunden der Nacht, wo nichts und niemand stört!
Um 6h wird Mia also richtig munter, ein bißchen spielt sie noch in ihrem Bettchen, bis auch ich halbwegs wach bin. Dann stehen wir gemeinsam auf, Mia kriegt Frühstück (ein großes Flascherl), wird gut eingecremt und bekommt eine neue Windel und Gewand für den Tag verpaßt. Wenn ich halbwegs gut geschlafen habe, machen wir gemeinsam Frühstück und dann wecken wir den Papa. (Wenn ich nicht gut oder nur wenig geschlafen habe, lassen wir das Frühstück-machen aus und wecken den Papa gleich, damit der sich selbst Frühstück macht und mich noch ein bißchen schlafen läßt...).
Vor dem Frühstück wird seit zwei Wochen auch gemeinsam zähnegeputzt - Mia hat sich eine tolle, blaue Babyzahnbürste ausgesucht und die benutzt sie auch recht gern :)
Beim Frühstück sitzt sie natürlich mit am Tisch - einer von uns fungiert dabei als Babysitz - und bekommt auch eine Kleinigkeit zu essen, meist ein halbes Stangerl "Grissini".
Ein ganz wichtiger Punkt ist das Verabschieden vom Papa. Der darf nämlich nicht einfach verschwinden, schon gar nicht, wenn die kleine Maus eingeschlafen ist, sondern muß sich an der Türe ordentlich verabschieden. So weiß unsere Prinzessin, daß er wirklich weg ist und erst am Abend wiederkommt.
Bis 9h spielen wir zwei, dann gibt's wieder ein Flascherl und schon ist's Zeit für ein Vormittags-Schlaferl. Meist für uns beide :)
Wenn ich gegen 11h dann wieder geweckt werde haben wir noch eine Stunde Zeit, ein paar Dinge zu erledigen: Wäsche waschen, Böden saugen, abstauben, ab und zu auch mal was kochen oder Computer spielen - immer mit der Kleinen am Arm, die will ja auch wissen, was so alles zu tun ist ;)
Um 12h kriegt sie wieder was zu essen: diesmal Babybrei und hinterher ein mittleres Flascherl. Seit einiger Zeit versuche ich, sie für Gemüsebrei oder zumindest püriertes Bio-Hendl zu begeistern ... mit mäßigem Erfolg; Obst ist einfach besser :)
Um 14:30 steht das nächste Schlaferl (und vorher ein Flascherl) am Programm, bis dahin gehen wir entweder ein bißchen spazieren, wenn Mia's Freund Zeit hat (ja, sie hat schon einen Freund, er ist 14 Monate alt und wohnt im gleichen Block), oder wir spielen noch eine Runde - das ist manchmal so anstrengend, daß sie mittendrin einschläft :)
Nach ein bis eineinhalb Stunden ist sie dann fertig ausgeruht, wenn wir bisher noch nicht draußen waren ist es jetzt allerhöchste Zeit dafür! Einmal am Tag muß man ja schließlich an die frische Luft!
Zwischen 18 und 19h kommt dann der Papa nach Hause - ein echtes Highlight :)
Um 18:45 beginnen wir dann mit dem Schlafen-Gehen-Ritual und eine halbe bis dreiviertel Stunde später ist die Zwergin dann im Reich der Träume - und alles fängt von Vorne an :)
Eine große Ausnahme bilden die Wochenenden und Papa-Urlaub: Da kümmert sich der Papa gleich in der Früh um sie - und ich darf mich ausschlafen, oft bis halb 10!
Meine Beiden gehen in der Zwischenzeit Frühstück herrichten und dann spazieren und wenn ich aufwach' hab ich meistens ein gut gelauntes Mädl und ein tolles Frühstück - DANKE, BÄR!
Freitag, 15. Juli 2011
Mia geht schlafen - mit 6 Monaten
Und das läuft für Mia immer ähnlich - und das seit sie etwa 10 Wochen alt ist. Natürlich ist das Schlafensritual immer wieder angepasst worden, aber im Großen und Ganzen ist es immer das Gleiche:
Um circa 19h lassen wir gemeinsam ihre kleine Badewanne ein, ein halbes Becherl Balneum Hermal, ein kleiner Schluck Kamillosan dazu. Auf der Waschmaschine im Badezimmer liegt schon eine weiche Decke und ein großes Badetuch, darauf kommt noch ein kleines Kapuzenbadetuch. Windeln und Feuchtetücher haben wir immer parat, nur noch den Schlafanzug holen und die Pflegesalbe ncht vergessen!
Dann geht's auch schon ab in die Wanne. Seit ein paar Wochen ist sie groß genug, um darin zu sitzen, so macht die Sache gleich nochmal so viel Spaß. Unser wichtigstes Utensil ist das Badethermometer - nicht etwa, um die Temperatur zu messen (das auch!), sondern zum Dran-Nuckeln. Das Thermometer wird vorsichtig abgefangen und sofort in den Mund gesteckt (sowohl das Balneum, als auch das Kamillosan sind beim Verscghlucken völlig unbedenklich). Dagegen hat keine noch so tolle Quietsche-Ente auch nur die geringste Chance ...
Die ganz Mia wird gewaschen, zum Schluß nochmal das Kopferl eintunken - mit Shampoo wird njr gewaschen, wenn der Milchschorf wieder stärker wird - dann sind wir aich schon fertig.
Zum Abtrocknen benutzen wir das Kapuzenhandtuch, da wird sie schön warm eingewickelt und trockengetupft. Danach noch eine Runde Strampeln auf dem trockenen Handtuch, dabei wird sie auch eingecremt. Dann schlupft das kleine Mäderl auch schon in den Schlafanzug (nicht immer ganz freiwillig) und bekommt ihr Gute-Nacht-Flascherl.
Zum Schluß sagen wir noch dem Papa Gute-Nacht, dann geht's ins Bett. Das Schlaflied (die ersten beiden und die letzte Strophe vom "Abendlied" von Mathias Claudius) hört sie schon mit halb geschlossenen Augen und nicht immer ganz :) Um dreiviertel Acht sind dann meist die Lichter aus ...
Gute Nacht!
Um circa 19h lassen wir gemeinsam ihre kleine Badewanne ein, ein halbes Becherl Balneum Hermal, ein kleiner Schluck Kamillosan dazu. Auf der Waschmaschine im Badezimmer liegt schon eine weiche Decke und ein großes Badetuch, darauf kommt noch ein kleines Kapuzenbadetuch. Windeln und Feuchtetücher haben wir immer parat, nur noch den Schlafanzug holen und die Pflegesalbe ncht vergessen!
Dann geht's auch schon ab in die Wanne. Seit ein paar Wochen ist sie groß genug, um darin zu sitzen, so macht die Sache gleich nochmal so viel Spaß. Unser wichtigstes Utensil ist das Badethermometer - nicht etwa, um die Temperatur zu messen (das auch!), sondern zum Dran-Nuckeln. Das Thermometer wird vorsichtig abgefangen und sofort in den Mund gesteckt (sowohl das Balneum, als auch das Kamillosan sind beim Verscghlucken völlig unbedenklich). Dagegen hat keine noch so tolle Quietsche-Ente auch nur die geringste Chance ...
Die ganz Mia wird gewaschen, zum Schluß nochmal das Kopferl eintunken - mit Shampoo wird njr gewaschen, wenn der Milchschorf wieder stärker wird - dann sind wir aich schon fertig.
Zum Abtrocknen benutzen wir das Kapuzenhandtuch, da wird sie schön warm eingewickelt und trockengetupft. Danach noch eine Runde Strampeln auf dem trockenen Handtuch, dabei wird sie auch eingecremt. Dann schlupft das kleine Mäderl auch schon in den Schlafanzug (nicht immer ganz freiwillig) und bekommt ihr Gute-Nacht-Flascherl.
Zum Schluß sagen wir noch dem Papa Gute-Nacht, dann geht's ins Bett. Das Schlaflied (die ersten beiden und die letzte Strophe vom "Abendlied" von Mathias Claudius) hört sie schon mit halb geschlossenen Augen und nicht immer ganz :) Um dreiviertel Acht sind dann meist die Lichter aus ...
Gute Nacht!
Mittwoch, 13. Juli 2011
"Mia spielt" oder "langweilig ..."
wird mir so schnell sicher nicht :)
Zum einen, weil die Kleine beinahe jede wache Minute meine Aufmerksamkeit fordert. Beinahe deshalb, weil sie schon gelernt hat, sich ein paar Minuten lang selbst zu beschäftigen :)
Am liebsten ist ihr aber immer noch, wenn ihre Mama mit ihr spielt.
Wir spielen zum Beispiel gleich in der Früh "Mia ißt Brei". Das scheint recht unterhaltsam zu sein und geht so: Gläschen aus dem Kühlschrank holen und an den beiden ausgestreckten Ärmchen vorbeischummeln. Ein paar Löffel in eine Schüssel patzen und an den beiden ausgestreckten Ärmchen vorbei in die Mikrowelle schummeln, wo das Zeug auf Zimmertemperatur gebracht wird.Dann wird's richtig lustig, Mia bekommt ein buntes Latzerl und dann wird Löffelchen für Löffelchen an den beiden ausgestreckten Ärmchen vorbei in den Mund bugsiert. Meist erwischt ein Patschehanderl dann doch noch den Löffel, bevor der den Mund erreicht. Der Brei wird begeistert betapscht und das, was davon noch auf dem Löffel geblieben ist, mit beiden Händen in den Mund gesteckt. Es folgt ein genüßliches "Mmmmmmh" oder "Aaaah", ein kurzes Gerangel um den Löffel und dann fängt alles von vorne an. Nach einer Weile ist das Schüsserl leer und Mia und Mama sind voller Brei (super, wenn Pfirsich dabei war, der geht so schlecht raus beim Waschen ...) Das Spiel funktioniert allerdings nur mit Früchten, Gemüse wird postwendend aus dem Mund entfernt - offensichtlich begreift die Mama nicht, daß das Zeug dort nicht hingehört ...
Ein tolles Spiel, das Mia nie zu langweilig wird, heißt "Mia wird aufgefressen"!Wir fangen bei den Fingerchen an, die jedes einzeln angeknabbert wird. Bis wir bei den Ripperl sind, die natürlich auch einzeln angeknabbert werden müssen, quietscht sie schon vor Vergnügen. Die Zecherl heben wir uns also für's nächste Mal auf :)
Wenn's mal wild hergehen soll - und dafür ist sie fast immer zu haben - lassen wir die kleine Maus fliegen. Entweder im Kreis oder sie wird - mehr oder weniger - hoch in die Luft geschupft. Scheint echt Spaß zu machen ...
Oder sie hilft mir, Wäsche abzunehmen - dabei ist es völlig egal, ob die noch naß ist - oder aufzuhängen. Das Schnalzen beim Ausbeuteln von Leiberl und Küchenhangerl macht ihr richtig Spaß :)
Das Schöne ist, daß auch Ausflüge zu Ärzten oder in die Kinderambulanz scheinbar zum Spiel "Mia Superstar" gehört. Diese Ausflüge sind nämlich der 2. Grund, warum mir nicht langweilig wird.
Angefangen hat das alles, da war Mia 9 Tage alt und wir mußten zum Orthopäden. Schon bei der U1 hat man nämlich festgestellt, daß irgendwas mit ihrer Hüfte nicht ganz so ist, wie es sein soll ... Die Folge von diesem Besuch waren 15 Wochen, die sie mit sog. "Zügerl" verbringen mußte. (Wer das nicht kennt: das Ding besteht aus einem Brustgeschirr, an dem Schlaufen für die Beine montiert sind, damit die in einem bestimmten Winkel angezogen werden können.) Zum Glück war sie noch ganz klein und hatte nicht so einen Bewegungsdrang wie jetzt, so hat sie sich eigentlich ganz gut gewöhnt ...
Weitergegangen sind die Ausflüge mit einem Besuch beim Hautarzt, weil sie einen hartnäckigen Ausschlag hatte. Der Hautarzt hat eine cortison-haltige Salbe verschrieben und uns nach Hause geschickt. Mit der Salbe war der Ausschlag beinahe sofort weg, kaum war aber die Salbe weg, war der Ausschlag wieder da. Also ein neuerlicher Ausflug zum Hautarzt und der Empfehlung, die Salbe langsam abzusetzen. Länger als 3einhalb Tage ohne Salbe haben wir aber nicht geschafft.
Am Tag nach Christi Himmelfahrt war der Ausschlag so heftig, daß wir in die Kinderambulanz der Rudolfstiftung gefahren sind. Dort haben wir erstmals vom Verdacht auf Neurodermitis (oder, wie man heute so auf g'scheit sagt: atope Dermatitis) gehört, die der Hautarzt von Vorne herein ausgeschlossen hatte ... Von der Kinderambulanz wurden wir auf die Dermatologie weitergeleitet. Dort kam noch der Verdacht auf einen Kopfpilz dazu - also Pilzabstrich. Mit einem Rezept für Fenistil-Tropfen und einer Ultrabas-Salbe wurden wir etwa 4 Stunden später heimgeschickt.
Am Sonntagabend war der Ausschlag schlimmer als zuvor, die Kleine hat nur noch geweint. Also wieder ins Spital. So freundlich die Ärzte bisher waren, so unfreundlich war der Dermatologe, den wir diesmal erwischten! Wir hätten die Cortisonsalbe von unserem Hautarzt auf keinen Fall absetzen dürfen, was wir uns dabei dachten, unser armes Kind so unnötig zu quälen, wenn wir doch wüßten, daß sie Neurodermitis hätte - das war der Grundton unserer Unterhaltung.
Der Kleinen hat das alles nicht wirklich viel ausgemacht, sie hat die meiste Zeit geschlafen und war außerordentlich brav.
Zum Glück haben wir die Adresse von einem sehr guten (aber privaten) Hautarzt bekommen. Der hat Mia schon ein paar Tage später genau untersucht. Eine viel positivere Diagnose konnte er uns auch nicht geben - es bleibt also bei Neurodermitis -, aber er hat uns ein paar Tricks gezeigt, wie wir damit umgehen können. Außerdem haben wir eine Heilsalbe bekommen (einen Calcineurin-Inhibitor für alle, die's genau wissen müssen), die wirklich gut gewirkt hat. Die Liste der Nebenwirkungen darf man sich allerdings nicht durchlesen, da wird einem ganz anders (Mia hatte keine einzige davon).
Zwei Wochen später war nichts mehr von dem Ausschlag zu sehen.
Noch eine weitere Woche später wird die kleine Maus plötzlich krank - ein paar Tage Fieber, einmal sogar über 39°C ... der Ausschlag kommt wieder, aber nur sehr kleinflächig und mit gutem Eincremen gut in den Griff zu bekommen. Wir freuen uns.
Letztes Wochenende aber waren wir schon wieder in der Kinderambulanz - Mia's Mund ist voller weißer Scheibchen, sie scheint Schmerzen zu haben, denn sie trinkt nicht richtig.
Nachdem wir also den Samstag-Vormittag im Spital verbracht haben wissen wir jetzt, daß das ein Pilz (Candida albicans, oder Soor) ist. Mittlerweile ist auch der durch Medikamente halbwegs verschwunden. Ich frag' mich, was als nächstes kommt ...
Wenn ich allerdings weder im Spital noch beim Nach-Schlafen oder beim Spielen bin, komme ich sogar ab und zu zum Lesen (Theo - Antworten aus dem Kinderzimmer von Daniel Glattauer, das ich von einer lieben Freundin vor etwa 5einhalb Monaten geschenkt bekommen hab) oder sogar an den Computer!
Dort hab ich für eine (andere) schwangere Freundin zusammengefaßt, was ein Baby meiner Meinung nach braucht, und was besser nicht. Die Liste findet sich hier, falls sich jemand dafür interessiert.
Disclaimer: ich garantiere für gar nix :) und schon gar nicht für Vollständigkeit!
Und eins gleich vorneweg: es steht nichts über's Wickeln mit Stoffwindeln drinnen ... davon hab ich nämlich keine Ahnung.
Und der Streit, ob Stoff- oder Wegwerfwindeln besser sind, interessiert mich nicht - ich werd niemandem das Eine oder das Andere ein- oder ausreden ...
Heut' war's mir mal ein bißchen nach Farbe :)
bis zum nächsten Mal!
Zum einen, weil die Kleine beinahe jede wache Minute meine Aufmerksamkeit fordert. Beinahe deshalb, weil sie schon gelernt hat, sich ein paar Minuten lang selbst zu beschäftigen :)
Am liebsten ist ihr aber immer noch, wenn ihre Mama mit ihr spielt.
Wir spielen zum Beispiel gleich in der Früh "Mia ißt Brei". Das scheint recht unterhaltsam zu sein und geht so: Gläschen aus dem Kühlschrank holen und an den beiden ausgestreckten Ärmchen vorbeischummeln. Ein paar Löffel in eine Schüssel patzen und an den beiden ausgestreckten Ärmchen vorbei in die Mikrowelle schummeln, wo das Zeug auf Zimmertemperatur gebracht wird.Dann wird's richtig lustig, Mia bekommt ein buntes Latzerl und dann wird Löffelchen für Löffelchen an den beiden ausgestreckten Ärmchen vorbei in den Mund bugsiert. Meist erwischt ein Patschehanderl dann doch noch den Löffel, bevor der den Mund erreicht. Der Brei wird begeistert betapscht und das, was davon noch auf dem Löffel geblieben ist, mit beiden Händen in den Mund gesteckt. Es folgt ein genüßliches "Mmmmmmh" oder "Aaaah", ein kurzes Gerangel um den Löffel und dann fängt alles von vorne an. Nach einer Weile ist das Schüsserl leer und Mia und Mama sind voller Brei (super, wenn Pfirsich dabei war, der geht so schlecht raus beim Waschen ...) Das Spiel funktioniert allerdings nur mit Früchten, Gemüse wird postwendend aus dem Mund entfernt - offensichtlich begreift die Mama nicht, daß das Zeug dort nicht hingehört ...
Ein tolles Spiel, das Mia nie zu langweilig wird, heißt "Mia wird aufgefressen"!Wir fangen bei den Fingerchen an, die jedes einzeln angeknabbert wird. Bis wir bei den Ripperl sind, die natürlich auch einzeln angeknabbert werden müssen, quietscht sie schon vor Vergnügen. Die Zecherl heben wir uns also für's nächste Mal auf :)
Wenn's mal wild hergehen soll - und dafür ist sie fast immer zu haben - lassen wir die kleine Maus fliegen. Entweder im Kreis oder sie wird - mehr oder weniger - hoch in die Luft geschupft. Scheint echt Spaß zu machen ...
Oder sie hilft mir, Wäsche abzunehmen - dabei ist es völlig egal, ob die noch naß ist - oder aufzuhängen. Das Schnalzen beim Ausbeuteln von Leiberl und Küchenhangerl macht ihr richtig Spaß :)
Das Schöne ist, daß auch Ausflüge zu Ärzten oder in die Kinderambulanz scheinbar zum Spiel "Mia Superstar" gehört. Diese Ausflüge sind nämlich der 2. Grund, warum mir nicht langweilig wird.
Angefangen hat das alles, da war Mia 9 Tage alt und wir mußten zum Orthopäden. Schon bei der U1 hat man nämlich festgestellt, daß irgendwas mit ihrer Hüfte nicht ganz so ist, wie es sein soll ... Die Folge von diesem Besuch waren 15 Wochen, die sie mit sog. "Zügerl" verbringen mußte. (Wer das nicht kennt: das Ding besteht aus einem Brustgeschirr, an dem Schlaufen für die Beine montiert sind, damit die in einem bestimmten Winkel angezogen werden können.) Zum Glück war sie noch ganz klein und hatte nicht so einen Bewegungsdrang wie jetzt, so hat sie sich eigentlich ganz gut gewöhnt ...
Weitergegangen sind die Ausflüge mit einem Besuch beim Hautarzt, weil sie einen hartnäckigen Ausschlag hatte. Der Hautarzt hat eine cortison-haltige Salbe verschrieben und uns nach Hause geschickt. Mit der Salbe war der Ausschlag beinahe sofort weg, kaum war aber die Salbe weg, war der Ausschlag wieder da. Also ein neuerlicher Ausflug zum Hautarzt und der Empfehlung, die Salbe langsam abzusetzen. Länger als 3einhalb Tage ohne Salbe haben wir aber nicht geschafft.
Am Tag nach Christi Himmelfahrt war der Ausschlag so heftig, daß wir in die Kinderambulanz der Rudolfstiftung gefahren sind. Dort haben wir erstmals vom Verdacht auf Neurodermitis (oder, wie man heute so auf g'scheit sagt: atope Dermatitis) gehört, die der Hautarzt von Vorne herein ausgeschlossen hatte ... Von der Kinderambulanz wurden wir auf die Dermatologie weitergeleitet. Dort kam noch der Verdacht auf einen Kopfpilz dazu - also Pilzabstrich. Mit einem Rezept für Fenistil-Tropfen und einer Ultrabas-Salbe wurden wir etwa 4 Stunden später heimgeschickt.
Am Sonntagabend war der Ausschlag schlimmer als zuvor, die Kleine hat nur noch geweint. Also wieder ins Spital. So freundlich die Ärzte bisher waren, so unfreundlich war der Dermatologe, den wir diesmal erwischten! Wir hätten die Cortisonsalbe von unserem Hautarzt auf keinen Fall absetzen dürfen, was wir uns dabei dachten, unser armes Kind so unnötig zu quälen, wenn wir doch wüßten, daß sie Neurodermitis hätte - das war der Grundton unserer Unterhaltung.
Der Kleinen hat das alles nicht wirklich viel ausgemacht, sie hat die meiste Zeit geschlafen und war außerordentlich brav.
Zum Glück haben wir die Adresse von einem sehr guten (aber privaten) Hautarzt bekommen. Der hat Mia schon ein paar Tage später genau untersucht. Eine viel positivere Diagnose konnte er uns auch nicht geben - es bleibt also bei Neurodermitis -, aber er hat uns ein paar Tricks gezeigt, wie wir damit umgehen können. Außerdem haben wir eine Heilsalbe bekommen (einen Calcineurin-Inhibitor für alle, die's genau wissen müssen), die wirklich gut gewirkt hat. Die Liste der Nebenwirkungen darf man sich allerdings nicht durchlesen, da wird einem ganz anders (Mia hatte keine einzige davon).
Zwei Wochen später war nichts mehr von dem Ausschlag zu sehen.
Noch eine weitere Woche später wird die kleine Maus plötzlich krank - ein paar Tage Fieber, einmal sogar über 39°C ... der Ausschlag kommt wieder, aber nur sehr kleinflächig und mit gutem Eincremen gut in den Griff zu bekommen. Wir freuen uns.
Letztes Wochenende aber waren wir schon wieder in der Kinderambulanz - Mia's Mund ist voller weißer Scheibchen, sie scheint Schmerzen zu haben, denn sie trinkt nicht richtig.
Nachdem wir also den Samstag-Vormittag im Spital verbracht haben wissen wir jetzt, daß das ein Pilz (Candida albicans, oder Soor) ist. Mittlerweile ist auch der durch Medikamente halbwegs verschwunden. Ich frag' mich, was als nächstes kommt ...
Wenn ich allerdings weder im Spital noch beim Nach-Schlafen oder beim Spielen bin, komme ich sogar ab und zu zum Lesen (Theo - Antworten aus dem Kinderzimmer von Daniel Glattauer, das ich von einer lieben Freundin vor etwa 5einhalb Monaten geschenkt bekommen hab) oder sogar an den Computer!
Dort hab ich für eine (andere) schwangere Freundin zusammengefaßt, was ein Baby meiner Meinung nach braucht, und was besser nicht. Die Liste findet sich hier, falls sich jemand dafür interessiert.
Disclaimer: ich garantiere für gar nix :) und schon gar nicht für Vollständigkeit!
Und eins gleich vorneweg: es steht nichts über's Wickeln mit Stoffwindeln drinnen ... davon hab ich nämlich keine Ahnung.
Und der Streit, ob Stoff- oder Wegwerfwindeln besser sind, interessiert mich nicht - ich werd niemandem das Eine oder das Andere ein- oder ausreden ...
Heut' war's mir mal ein bißchen nach Farbe :)
bis zum nächsten Mal!
Donnerstag, 9. Juni 2011
Mia muss zum Arzt
Den haben wir gerade hinter uns - oder nich nicht ganz, am Dienstag geht's in die letzte Runde.
Angefangen hat alles zu Ostern, da bin ich mit der kleinen Mia und ihrem Hautausschlag zum Hautarzt gepilgert. Der hat uns eine cortison-haltige und eine Pflegecreme verschrieben und uns mit beruhigenden - man könnte auch sagen: beschwichtigenden - Worten nach Hause geschickt. Die Kleine hat er dabei nichtmal g'scheit angesehen, grade die roten Kniebeugen und den Hals hatte er gesehen.
Das Cortison hat allerding gut angeschlagen, nach 2 Tagen war der Ausschlag komplett weg. Nach dem Absetzen ist der Ausschlag allerdings bald wieder da gewesen - und wir waren wieder beim Hautarzt. Diesmal hat er sie wenigstens angeschaut, aber mehr als eine Cortison-Salbe, die wir langsam absetzten sollten, haben wir wieder nicht bekommen. Vor allem keine Diagnose.
Mit langsamen Absetzten und viel Calendula-Salbe haben wir den Ausschlag zumindest in Grenzen halten können - bis die nächsten Impfungen angestanden sind. Das Fieber, das den Impfungen gefolgt ist, scheint irgendwas ausgelöst zu haben. Jedenfalls ist der Hautausschlag schlimmer geworden, zuerst in den Gelenksbeugen und am Hals, dann am ganzen Körper. Und auch der Milchschorf war viel stärker wieder da und muß ordentlich gejuckt haben, Mia hat sich buchstäblich blutig gekratzt.
Letzten Freitag - kein Hautarzt hatte wegen des Fenstertags Ordination - waren wir dann in der Kinderambulanz der Rudolfstiftung. Die Kinderärzte dort haben uns mit Verdacht auf Neurodermitis und/ oder Pilzinfektion auf die Dermatologie (im gleichen Haus)überwiesen. Weil die Ambulanzzeiten schon vorbei waren, haben die Ärzte gleich ihre Kollegen kontaktiert, damit wir nicht zu lange warten müßten!
Die Hautärztin hat den Neurodermitis-Verdacht bestätigt, wir sollten am nächsten Mittwoch (gestern) wiederkommen. Außerdem hat sie ihren Kollegen dazugeholt, weil die Pilzinfektion noch im Raum stand - also: Pilzabstrich. Die "Laborfrau" dort hat uns noch schnell drangenommen, obwohl sie schon Dienstschluß hatte!
Wir sind also mit einem unguten Gefühl (wegen Neurodermitis-Verdacht) und zwei Rezepten (für Fenistil-Tropfen gegen den Juckreiz und für Ultrabass-Salbe, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen) nach Hause gefahren.
Die Ultrabass-Salbe war für'n Müll! Schnell eingezogen und nichts bleibt zurück, die Haut war gleich wieder trocken. Vor allem in der Nacht war das extrem mühsam, weil wir ständig nachschmieren mußten - man kann sich vorstellen, daß wir alle 3 nur wenig geschlafen haben ...
Am Sonntag Abend waren wir dann wieder im Spiatal, Mia hat beim Schlafanzug-Anziehen gebrüllt, wie am Spieß, ihr ganzer Körper war wieder knallrot (da wundert's nicht, daß sie so geweint hat).
In der Kinderambulanz mußten wir fast 2 Stunden warten, dann wurden wir wieder in die Dermatologie geschickt - die war zu und finster. Die Kinderärztin hatte allerding mit ihrem Kollegen telefoniert, also warteten wir darauf, daß wir abgeholt würden. Eigentlich waren wir ganz froh, aus dem stickigen Wartezimmer draussen zu sein :)
Etwa 10 Minuten später holt uns ein Arzt ab, bringt uns wieder in die Kinderambulanz und macht vor unseren Augen die Kinderärztin zur Schnecke, weil die uns vor die geschlossene Abteilung bestellt hatte - eigentlich ein unmögliches Benehmen!
Er läßt uns die Kleine aufwecken, als ich sie ausziehen will, meint er, er hätte schon alles gesehen. Das finde ich nicht! Er wirft gnadenhalber eine Blick auf meine arme Kleine und pflaumt mich an, ich dürfte nicht annehmen, daß eine atopische Dermatitis (wie Neurodermitis auf g'scheit heißt) in 2 Tagen ausgeheilt wäre. Abgesehn vom Tonfall, der an sich schon eine Frechheit ist, trifft mich diese "Überhaps-Diagnose" ziemlich heftig!
Außerdem hätten wir die Cortison-Behandlung fortsetzen müssen, das ist aber bei unserem letzten "Besuch" nicht wirklich rübergekommen ...
Grantig und ziemlich fertig machen wir uns auf den Heimweg, es ist fast Mitternacht als wir endlich ins Bett kommen, die Nacht ist trotz Cortison fürchterlich.
Am nächsten Tag ist der Ausschlag aber gottseidank weg.
Gestern, Mittwoch, war dann also der Kontrolltermin in der Dermatologie - bei der Chefarztvisite. Wir waren schon eine gute halbe Stunde vor unserem Termin dort, trotzdem müssen wir über 2 Stunden warten, der Chefarzt ist bis dahin längst gegangen und an der Diagnose hat sich nichts geändert!
Am Dienstag habe wir einen Termin bei einem Spazialisten, mal schau'n, was der sagt ...
Angefangen hat alles zu Ostern, da bin ich mit der kleinen Mia und ihrem Hautausschlag zum Hautarzt gepilgert. Der hat uns eine cortison-haltige und eine Pflegecreme verschrieben und uns mit beruhigenden - man könnte auch sagen: beschwichtigenden - Worten nach Hause geschickt. Die Kleine hat er dabei nichtmal g'scheit angesehen, grade die roten Kniebeugen und den Hals hatte er gesehen.
Das Cortison hat allerding gut angeschlagen, nach 2 Tagen war der Ausschlag komplett weg. Nach dem Absetzen ist der Ausschlag allerdings bald wieder da gewesen - und wir waren wieder beim Hautarzt. Diesmal hat er sie wenigstens angeschaut, aber mehr als eine Cortison-Salbe, die wir langsam absetzten sollten, haben wir wieder nicht bekommen. Vor allem keine Diagnose.
Mit langsamen Absetzten und viel Calendula-Salbe haben wir den Ausschlag zumindest in Grenzen halten können - bis die nächsten Impfungen angestanden sind. Das Fieber, das den Impfungen gefolgt ist, scheint irgendwas ausgelöst zu haben. Jedenfalls ist der Hautausschlag schlimmer geworden, zuerst in den Gelenksbeugen und am Hals, dann am ganzen Körper. Und auch der Milchschorf war viel stärker wieder da und muß ordentlich gejuckt haben, Mia hat sich buchstäblich blutig gekratzt.
Letzten Freitag - kein Hautarzt hatte wegen des Fenstertags Ordination - waren wir dann in der Kinderambulanz der Rudolfstiftung. Die Kinderärzte dort haben uns mit Verdacht auf Neurodermitis und/ oder Pilzinfektion auf die Dermatologie (im gleichen Haus)überwiesen. Weil die Ambulanzzeiten schon vorbei waren, haben die Ärzte gleich ihre Kollegen kontaktiert, damit wir nicht zu lange warten müßten!
Die Hautärztin hat den Neurodermitis-Verdacht bestätigt, wir sollten am nächsten Mittwoch (gestern) wiederkommen. Außerdem hat sie ihren Kollegen dazugeholt, weil die Pilzinfektion noch im Raum stand - also: Pilzabstrich. Die "Laborfrau" dort hat uns noch schnell drangenommen, obwohl sie schon Dienstschluß hatte!
Wir sind also mit einem unguten Gefühl (wegen Neurodermitis-Verdacht) und zwei Rezepten (für Fenistil-Tropfen gegen den Juckreiz und für Ultrabass-Salbe, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen) nach Hause gefahren.
Die Ultrabass-Salbe war für'n Müll! Schnell eingezogen und nichts bleibt zurück, die Haut war gleich wieder trocken. Vor allem in der Nacht war das extrem mühsam, weil wir ständig nachschmieren mußten - man kann sich vorstellen, daß wir alle 3 nur wenig geschlafen haben ...
Am Sonntag Abend waren wir dann wieder im Spiatal, Mia hat beim Schlafanzug-Anziehen gebrüllt, wie am Spieß, ihr ganzer Körper war wieder knallrot (da wundert's nicht, daß sie so geweint hat).
In der Kinderambulanz mußten wir fast 2 Stunden warten, dann wurden wir wieder in die Dermatologie geschickt - die war zu und finster. Die Kinderärztin hatte allerding mit ihrem Kollegen telefoniert, also warteten wir darauf, daß wir abgeholt würden. Eigentlich waren wir ganz froh, aus dem stickigen Wartezimmer draussen zu sein :)
Etwa 10 Minuten später holt uns ein Arzt ab, bringt uns wieder in die Kinderambulanz und macht vor unseren Augen die Kinderärztin zur Schnecke, weil die uns vor die geschlossene Abteilung bestellt hatte - eigentlich ein unmögliches Benehmen!
Er läßt uns die Kleine aufwecken, als ich sie ausziehen will, meint er, er hätte schon alles gesehen. Das finde ich nicht! Er wirft gnadenhalber eine Blick auf meine arme Kleine und pflaumt mich an, ich dürfte nicht annehmen, daß eine atopische Dermatitis (wie Neurodermitis auf g'scheit heißt) in 2 Tagen ausgeheilt wäre. Abgesehn vom Tonfall, der an sich schon eine Frechheit ist, trifft mich diese "Überhaps-Diagnose" ziemlich heftig!
Außerdem hätten wir die Cortison-Behandlung fortsetzen müssen, das ist aber bei unserem letzten "Besuch" nicht wirklich rübergekommen ...
Grantig und ziemlich fertig machen wir uns auf den Heimweg, es ist fast Mitternacht als wir endlich ins Bett kommen, die Nacht ist trotz Cortison fürchterlich.
Am nächsten Tag ist der Ausschlag aber gottseidank weg.
Gestern, Mittwoch, war dann also der Kontrolltermin in der Dermatologie - bei der Chefarztvisite. Wir waren schon eine gute halbe Stunde vor unserem Termin dort, trotzdem müssen wir über 2 Stunden warten, der Chefarzt ist bis dahin längst gegangen und an der Diagnose hat sich nichts geändert!
Am Dienstag habe wir einen Termin bei einem Spazialisten, mal schau'n, was der sagt ...
Sonntag, 22. Mai 2011
Mia und ihr Kinderwagerl
Besagtes hätten wir uns schenken können, wenn wir von Anfang an gewußt hätten, wie gerne unsere kleine Maus in ihrer Trage (Mei Tai) getragen wird!
Seit ich das Ding besorgt hab (und sie sich damit angefreundet hat) brauchen wir das Wagerl immer weniger ... Einkaufen gehts sowieso ohne besser, da ich in letzter Zeit öfter allein unterwegs bin - mit Kinder- und Einkaufswagerl wär' ich da sowieso überfordert :)
Und auch bei unseren Wochenend-Ausflügen haben wir den Kinderwagen meist als Transportmittel für unsere Rucksäcke benutzt ...:)
Beim Essen gibt's allerdings eine tolle Nachricht: seit vor-vorgestern ist Mia Apfelmus! Seit einigen Tagen schon hat sie jeden Bissen vom Teller in meinen Mund verfolgt :) Bisher hat sie aber immer den Löffel samt Inhalt wieder ausgespuckt. Am Freitag haben wir wieder einen Versuch gestartet, weil ich schon Angst hatte, sie nimmt sich irgendwann einmal einfach meinen Teller, wenn sie sonst nichts bekommt ;) Und siehe da: auf einmal schmeckt das breiige Zeugs, das Mama da in den Mund reinträufelt :) Mittlerweile ist ein ganzes Glaserl weg und ich bild' mir ein, sie freut sich schon, wenn sie ihr Glaserl sieht :)
So, das war das Wichtigste in aller Kürze,
Gute Nacht!
Seit ich das Ding besorgt hab (und sie sich damit angefreundet hat) brauchen wir das Wagerl immer weniger ... Einkaufen gehts sowieso ohne besser, da ich in letzter Zeit öfter allein unterwegs bin - mit Kinder- und Einkaufswagerl wär' ich da sowieso überfordert :)
Und auch bei unseren Wochenend-Ausflügen haben wir den Kinderwagen meist als Transportmittel für unsere Rucksäcke benutzt ...:)
Beim Essen gibt's allerdings eine tolle Nachricht: seit vor-vorgestern ist Mia Apfelmus! Seit einigen Tagen schon hat sie jeden Bissen vom Teller in meinen Mund verfolgt :) Bisher hat sie aber immer den Löffel samt Inhalt wieder ausgespuckt. Am Freitag haben wir wieder einen Versuch gestartet, weil ich schon Angst hatte, sie nimmt sich irgendwann einmal einfach meinen Teller, wenn sie sonst nichts bekommt ;) Und siehe da: auf einmal schmeckt das breiige Zeugs, das Mama da in den Mund reinträufelt :) Mittlerweile ist ein ganzes Glaserl weg und ich bild' mir ein, sie freut sich schon, wenn sie ihr Glaserl sieht :)
So, das war das Wichtigste in aller Kürze,
Gute Nacht!
Montag, 9. Mai 2011
Mia, was gibt es Neues?
So, ich hab euch ja versprochen, über das Durchschlafen oder Nicht-Durchschlafen zu berichten: naja, es war eher eine Ausnahme. Es kommt zwar immer wieder mal vor, daß sie länger schläft, aber nicht regelmäßig :(
Aber sonst ist ziemlich viel passier; nicht nur, daß die kleine Maus wächst wie verrückt (sie ist schon 65cm groß und 6,5kg schwer), sie lernt auch fast jeden Tag etwas Neues :)
Seit ein paar Wochen zB trinkt sie nicht nur Milch, sondern auch Wasser! Das hat uns 2 Tage gekostet, das rauszufinden, weil jeder meint, Babies brauchen erst etwas zu trinken, wenn sie Breikost bekommen ... Es ist halt auch nicht immer ganz einfach, herauszufinden was sie denn jetzt gerne möchte.
Außerdem haben wir ihr die Haare geschnitten, sie hatte eine fürchterlichen VoKuHiLa, also haben wir mit der Bartschneidemaschine vom Gerd Abhilfe geschaffen :)
Seit ein paar Tagen versucht sie sich selbständig aufzusetzten, wenn sie an mir lehnt, oder wir sie am Arm tragen. Das ist gar nicht so ungefährlich, aber sie sieht richtig stolz aus, wenn sie's dann doch geschafft hat :)
Gestern hat sie's geschafft, den Schnuller, den man ihr in die Hand gibt, selbständig wieder in den Mund zu stecken - meist klappt das allerdings noch nicht und das Ding landet verkehrt im Mund oder im Ohr/ Auge etc.
Und seit heute versucht sie mich zu immitieren, wenn ich pfeife :D
Ihr seht also, mir wird nicht langweilig :)
Bis bald,
Aber sonst ist ziemlich viel passier; nicht nur, daß die kleine Maus wächst wie verrückt (sie ist schon 65cm groß und 6,5kg schwer), sie lernt auch fast jeden Tag etwas Neues :)
Seit ein paar Wochen zB trinkt sie nicht nur Milch, sondern auch Wasser! Das hat uns 2 Tage gekostet, das rauszufinden, weil jeder meint, Babies brauchen erst etwas zu trinken, wenn sie Breikost bekommen ... Es ist halt auch nicht immer ganz einfach, herauszufinden was sie denn jetzt gerne möchte.
Außerdem haben wir ihr die Haare geschnitten, sie hatte eine fürchterlichen VoKuHiLa, also haben wir mit der Bartschneidemaschine vom Gerd Abhilfe geschaffen :)
Seit ein paar Tagen versucht sie sich selbständig aufzusetzten, wenn sie an mir lehnt, oder wir sie am Arm tragen. Das ist gar nicht so ungefährlich, aber sie sieht richtig stolz aus, wenn sie's dann doch geschafft hat :)
Gestern hat sie's geschafft, den Schnuller, den man ihr in die Hand gibt, selbständig wieder in den Mund zu stecken - meist klappt das allerdings noch nicht und das Ding landet verkehrt im Mund oder im Ohr/ Auge etc.
Und seit heute versucht sie mich zu immitieren, wenn ich pfeife :D
Ihr seht also, mir wird nicht langweilig :)
Bis bald,
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